Ständerbohrmaschine

Hier könnt Ihr über andere Werkzeuge und Maschinen quatschen die Ihr im Einsatz habt.
Z.b. Messer, Scheren, Nietzangen,Ösenwerkzeuge, Spindelpressen u.s.w.
Nachricht
Autor
Ostrod
Edelschrauber
Edelschrauber
Beiträge: 1130
Registriert: Mittwoch 26. April 2023, 23:00
Wohnort: NVP

Re: Ständerbohrmaschine

#51 Beitrag von Ostrod »

Danke Jürgen!

Und bitte mach weiter! Auch aus den "grobmotorischsten" Tipps kann man was lernen und wir sind doch unter uns. smile

Mit Wärme und Presse wollte ich nicht richten, sondern nur auf die evtl zerwürchten Lager losgehen. So wie bei Trabant- oder Wartburggetrieben.

Das Richten wollte ich schon ganz vorsichtig und so wie von dir beschrieben angehen. Dabei ist mir auch klar, daß das schon geschwächt ist und noch weiter geschwächt wird und im blöden Fall einfach bricht.
Der Typ im Video, der da eine Kurbelwelle richtete, hat auch eher wie der Uhrmacher mit ganz leichtem Hämmerchen gepickert.

Manchmal haben doch Metalle auch sone Art Gedächtnis. Ob es was bringen könnte, ganz vorsichtig warm zu machen?
Das frage ich nur der Vollständigkeit halber. Das mit dem Klopfen liegt mir sicher eher.

Das mit dem Papier werd ich auf jeden Fall probieren. Da kann ich wenigstens nichts kaputtmachen und reversibel ist es auch. Wie diese Konusverbindungen überhaupt halten ist mir eh ein Rätsel. Da macht so ein bisschen Papier auch nix mehr.
Vorher werd ich auch mal testen, wie das sich jetzt bohrt.

Gruß und Dank

Lukas
Geist ist geil!

Benutzeravatar
js_hsm
Edelschrauber
Edelschrauber
Beiträge: 5145
Registriert: Montag 27. September 2021, 23:40
Wohnort: Erkrath
Kontaktdaten:

Re: Ständerbohrmaschine

#52 Beitrag von js_hsm »

Ostrod hat geschrieben: Samstag 10. Februar 2024, 21:52 Vorher werd ich auch mal testen, wie das sich jetzt bohrt.
Bild

Aber bei kleinen Bohrern wird es wohl Probleme bist zum Bruch kommen.^
Ostrod hat geschrieben: Samstag 10. Februar 2024, 21:52 Das mit dem Papier werd ich auf jeden Fall probieren. Da kann ich wenigstens nichts kaputtmachen und reversibel ist es auch. Wie diese Konusverbindungen überhaupt halten ist mir eh ein Rätsel. Da macht so ein bisschen Papier auch nix mehr.
Wenn der Winkel gering genug ist hält das bombenfest.
Das Papier stört den Konus und das Futter fällt bein nächstbester Gelegenheit ab.


Sie Wellen sind i.d.R. nicht gehärtet (kannst Du mit einem kleinen Feilstrich am Konus prüfen), wenn Du sie ausbauen und zu einem Dreher bringen kannst sollte er das nachdrehen können

Gruß, Achim
Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,69 Pfaff 130,141,142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und.....
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733

Sinjab
Neu im Forum
Neu im Forum
Beiträge: 20
Registriert: Montag 1. Januar 2024, 22:11

Re: Ständerbohrmaschine

#53 Beitrag von Sinjab »

Ostrod hat geschrieben: Samstag 10. Februar 2024, 11:31 Anjeschissen!

Nix Rundlauf. Da wird bei Draufpfuschen des Futters wohl so drauf gedroschen worden sein, daß die Welle etwas abbekam.

Aber die Drehzahlen hab ich wenigstens erfolgreich gemessen. Langsamste bei 400 und schnellste bei 1500 UpM.
Ein Vorgelege müsste da Zauberei sein, da die Riemenscheiben direkt auf Motorwelle und Bohrspindel sitzen.

Da hat sich Iwanuschka mit dem Schild wohl nen Spaß gemacht oder es gibt verschiedene Scheibensätze.

Gruß, Lukas
Bevor du da jetzt anfängst mit Experimenten, miss erst einmal an der Maschine, ob wir hier von Zehntel oder Millimetern sprechen. Je nach Abweichung und Einsatzzweck ist es vielleicht nicht so wild, sieht aber wild aus… In meinem Ausbildungsbetrieb wurde sowas auch gemessen und auf die Maschinen geschrieben, dann wussten die „feineren“ Gewerke, wo sie aufpassen mussten.

Antworten