Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

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Lupilus
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#11 Beitrag von Lupilus »

Ist eine Tischmaschine, der Motor dreht gegen den Uhrzeigersinn, somit das Handrad auch. Bei mir dreht sich der Greifer dann gegen den Uhrzeigersinn. Nadelstange ist am unteren Totpunkt (Foto).

Habe nun mir die Verschraubung der Kurvenscheibe angesehen, waren bei locker (vermutlich vom Transport - Maschine war ausgebaut und in eine Decke eingewickelt)- auf die Schnelle konnte ich die Kurvenscheibe nun nicht bewegen, mache ich erst am Abend wenn ich Zeit habe.
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Manfred _2
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#12 Beitrag von Manfred _2 »

So schaut der Bereich bei meiner 117er aus:
Nocke 117.jpg
So bei der 217er:
Nocke 217.jpg
--> Die 117K ist da von der Konstruktion eher wie bei der 217er

Greifer läuft bei meiner 117er so wie bei Deiner 117erK.
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#13 Beitrag von Lupilus »

Manfred _2 hat geschrieben: Donnerstag 15. Mai 2025, 16:47 So schaut der Bereich bei meiner 117er aus:
Nocke 117.jpg
So bei der 217er:
Nocke 217.jpg
--> Die 117K ist da von der Konstruktion eher wie bei der 217er
Sehr spannend wie sich die 117ér doch im Detail unterscheiden! Mit der Industrieausführung findet in diesem Bereich somit weniger Verschleiß statt (durch die zusätzliche "Exzenterführung" weniger Flächenpressung auf die Gabel) und die Präzision bleibt bei viel Beanspruchung erhalten.

Erfolgsmeldung: Exzenter um 180 verstellt, Transport läuft nun wieder korrekt, DANKE für die Unterstützung 💐
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Manfred _2
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#14 Beitrag von Manfred _2 »

Na, dann hält Deine 117K halt 200 Jahre bis zur Revision und meine 117 halt nur 100 Jahre. Lasse uns daran arbeiten, dass wir die Revision selber durchführen können. beerchug

Die Unterschiede haben mich auch gewundert.

Edit: Schön, dass ich blutiger Anfänger helfen konnte.

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Lupilus
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#15 Beitrag von Lupilus »

Manfred _2 hat geschrieben: Donnerstag 15. Mai 2025, 13:49 Interessant, ich habe eine normale 117er, da ist bei mir eine geschätzt dreieckige Kurvenscheibe drin ohne die Führungen. Bei Dir ist es ja schon so gelöst, wie bei 217 - gut Du hast die Industrievariante.
Was für einen Nähfußhub hat deine 117ér?

Meine hat 11,5mm bzw 14,5mm mit dem Kniehebel (Meine Naumann 65 hat im Vergleich 8 bzw 9mm), als Differenz zwischen Fußstange unten, "normal" angehoben und mit betätigtem Kniehebel gemessen
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Manfred _2
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#16 Beitrag von Manfred _2 »

6,7 mm Platz bei angehobenen Füßchen, 0,1mm mehr bei Aushub mit Kniehebel (der noch fehlt ;-) )

Für Kniehebelspenden bitte mich per PN kontaktieren angel

Bei den Unterschieden wäre eine dritte und vierte Meinung / Messung wohl sinnvoll.

sputnik
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#17 Beitrag von sputnik »

Wenn die auf einem Tisch montiert ist müsste sich doch ein "normaler" Zubehörkniehebel verwenden lassen?
Kniehebel.jpg
Grüsse vom Sputnik
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Manfred _2
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#18 Beitrag von Manfred _2 »

Da fehlen bei mir die Teile. Ich habe die Achse, die durch rechts unten durch die Säule geht. Mir fehlt der Hebel zum Einstecken. Zudem soll die in einen Koffer.

Deine Universalbetätigung funktioniert auch nicht bei Maschinen, die im Tisch weggeklappt werden sollen, was bei den 117er ja meist der Fall ist

uu4y
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Re: Bernina 117 transportiert in die falsche Richtung

#19 Beitrag von uu4y »

der originale 117er Kniehebel passt afair ganz bestimmt in keinen normalen NähMa-Koffer (der ist im Schränkchen eingeklipst);
= einfach eine Stange VA-Edelstahl mit passendem Durchmesser und Länge (+ 1x ca.15 cm mehr zum Zurückbiegen) nehmen,
vorne bei ca. 1 - 1,5 cm eine Radialbohrung für einen Hohlsplint/Schwerspannstift setzen, in die ein solcher dann eingetrieben wird; der Durchmesser des Splints darf minimal grösser als die Breite der beiden Schlitze von der Hohlachse in der Maschine sein, da er danach passgenau -also leicht schwergängig- auf Maß geschliffen wird;
dann müssen nur noch die 2 Abwinkelungen gebogen werden; dazu evtl. den Biegebereich mit dem Lötbrenner ausglühen, damit nichts bricht
= 1x um 90 Grad nach unten bzw. dabei auch etwas leicht nach links -vorher ermitteln-
= 1x das Ende um 180 Grad mit 3 -4 cm Radius zurück = für die Andruckfläche des Knies...
(evtl. später noch einen gepolsterten "Schoner" dafür nähen und stramm aufschieben) lol

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