Dürkopp 291 für offene Werkstatt

Fragen und Antworten zu Nähmaschinen von Adler, Dürkopp und Dürkopp Adler.
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Flickflak
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Re: Dürkopp 291 für offene Werkstatt

#31 Beitrag von Flickflak »

Vielen Dank für Ihre Anmerkungen, Sputnik.

Sie heben die ersten Seiten der Serviceanleitung hervor, die ich gestern tatsächlich gelesen habe. Sie sind sehr wichtig für das Verständnis des restlichen Anleitung. Die angegebenen Hilfsmittel zur Überprüfung der Nähmaschine wurden von den Vorbesitzern nicht weitergegeben. Welchen Durchmesser hat der Stahlstift zur Positionierung (5 mm?)?

Ansonsten werde ich mit Ihrer (Sputniks) Checkliste beginnen, insbesondere in Bezug auf die Greiferposition und die Nadelstangenhöhe.

Ja, im Oktober habe ich auch die Tabelle der Untertypen gepostet. Darin ist vermerkt, dass E1 nur mit der begrenzten Nadelstärke 110 und den Garnen NM 65/2 oder NM 70/3 spezifiziert ist. (Ich habe etwas Schwierigkeiten, diese Garnbezeichnungen zu interpretieren.) Ich habe hier keine eindeutige Antwort darauf erhalten, ob dies eine ernsthafte Einschränkung darstellt. Ich habe die Fadenspannung der beiden in Reihe geschalteten Fadenspannungsregler gemessen, die problemlos bis zu 15 N liefern (ich habe sie auch gereinigt und überprüft).

Ich habe jedoch Vorversuche bis Nadelstärke 160 und Garnstärke Tex 205 durchgeführt. Diese deuten darauf hin, dass es mit Garnstärke Tex 135 möglich sein sollte, was ich benötige. Ich hoffe daher, dass dies keine größeren Probleme verursachen wird.

Nun zu einigen weiteren Fragen:

Die Pinolschraube, die die Nadel hält, ist ziemlich abgenutzt:
291 Needle set screw1.jpg
Ich habe die Nadel bereits einmal nicht fest genug angezogen, wodurch sie heruntergerutscht ist und die Nähmaschine leicht hätte beschädigen können. Glücklicherweise habe ich es schnell bemerkt. Deshalb mache ich mir etwas Sorgen, ob zukünftige Benutzer die Nadel korrekt anziehen können. Sie ist ca. 3 mm lang und hat einen Durchmesser von 3,25 mm (sie hat also kein normales Millimetergewinde). Ist es einfach, ein solches Ersatzteil zu finden? Handelt es sich um dieselbe Schraube, die auch in anderen Dürkopp-Adler-Nähmaschinen verwendet wird? In der Teileliste wird sie als „Gewindestift“ bezeichnet 291105. Es wäre wahrscheinlich gut, wenn diese Schraube mit einem Inbusschlüssel bedienbar wäre.

Ich habe auch versucht, den Nähfußdruck wie hier gezeigt zu messen:
291 presser foot pressure measurement1.jpg
Zuerst ist die Einstellschraube für den Nähfuß auf minimalen Druck eingestellt. Hier heben sich beide Füße bei einem Zug von 10,6 kg und senken sich bei einem Zug von 7,2 kg wieder ab. Der Unterschied ist auf die Reibung der Nähfußbewegung zurückzuführen, der Durchschnittswert liegt hier jedoch bei 8,9 kg. Wenn ich die Schraube auf maximalen Druck einstelle, erhalte ich einen Druck von 22 kg. Für mich ist das ein sehr hoher Druck, da Haushaltsnähmaschinen typischerweise 1,2 kg haben und einige sogar bis zu 2,5 kg eingestellt werden können – dazu habe ich ein kurzes Video gemacht:
https://youtu.be/YG2CS_Oc3lU

Die Serviceanleitung gibt jedoch Folgendes an:
291 regarding presser foot pressure1.png
Kann ich die 4 kg hier als Richtwert verwenden?

Grüß, Viggo
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sputnik
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Re: Dürkopp 291 für offene Werkstatt

#32 Beitrag von sputnik »

Lieber Viggo,

nach dem ich Dich schon die ganze Zeit, wie auch alle anderen hier Duze (per Du Anrede), würde ich mich sehr freuen wenn Du mich auch Duzen würdest. wink

Ich habe mit dieser Maschine selbst das Problem vieles dabei nicht zu verstehen. Deshalb habe ich mich auch ziemlich zurückgehalten in der Hoffnung dass berufenere hier weiterhelfen können. Leider war das bisher nicht der Fall.
Ich kenne von Dürkopp nur wenige Maschinen wirklich gut, für einige habe ich die Kurse in Bielefeld besucht.
Die Klasse 291 kenne ich nur von meinen Kunden wo ich einige Male um Hilfe gebeten wurde ... das ist aber auch schon über 30 Jahre her.
Von Adler, Pfaff oder Juki kenne ich viele Maschinen viel besser weil ich da längere Zeit bei deren Generalvertretungen gearbeitet habe. Dadurch sind mir natürlich viele Grundlagen bekannt, die aber bei dieser Dürkopp nur teilweise weiterhelfen.

Bei Adler oder Pfaff gibt es Abstufungen für welches Material die Unterklasse konstruiert und ausgestattet ist.
Z.B. meine Pfaff 138-6/21 BS ist eine Maschine für leichtes bis mitteschweres Material und für Stoff optimiert.
A = leichtes Material ... B = leicht bis mittelschwer ... C = noch etwas schwerer ... S = Stoff ... L = Leder usw.
Früher gab es einen Greifer für AS und einen vermutlich einen für AL ... dann gab es Greifer für BS und BL ... dann gab es Greifer für Cs und CL ... usw.
Irgendwann wurde die Vielfalt aus ökonomischen Gründen etwas reduziert ... und deshalb z.B. in meine B Maschine wahlweise nach Zufall entweder ein A oder ein C Greifer eingebaut. Ähnlich war es auch bei Adler und vielen anderen Firmen, weshalb ich bei Adler oft mit 10 unterschiedlichen Greifern zu einem neuen Kunden gefahren bin, weil ich nicht wusste was der Kunde für eine Unterklasse hat/benötigt.

Ich hab jetzt länger gesucht, die Teileliste und Anleitungen studiert und finde nirgends einen Hinweis darauf wie das bei Dürkopp funktioniert.
Ich weiß aber, das ein unpassender Greifer zu wenig Platz für den Faden bietet was zu Problemen führt und das die Gegenspitzen für Stoff und Leder normalerweise unterschiedlich sind.
Deshalb habe ich mich bisher auch nicht dazu geäussert, weil ich es einfach nicht weiß. sad

Was ich weiß ist das der Greifer leichtgängig und richtig eingestellt sein muss, nicht zu sehr ausgeschlagen/abgenutzt und das ALLE Stellen mit Fadenkontakt spiegelglatt sein sollten.

Das Abstecken mit einem Stift/Bohrer/Durchschlag habe ich einige Male gemacht, kann mich aber an den Durchmesser nicht mehr erinnern. Ich glaube ich habe das mit einem Durchschlag gemacht, was ein rundes Mass vermuten lässt und 5mm könnte gut sein. Ausprobieren was reinpasst.

Was die Nadelschraube angeht wird die vermutlich bei vielen Dürkopp Maschinen gleich sein und möglicherweise auch bei vielen Adler und Pfaff Maschinen. Vielleicht könne wir über Google schon etwas finden, wenn nicht in einem Nähmaschinengeschäft fragen. Ich kann auch bei meiner Dürkopp einmal schauen was da für eine Nadelschraube eingebaut ist und ob die mit meinen Pfaff Schrauben kompatibel ist. Wichtig ist das es sich um eine Nadelschraube handeln sollte weil die vorne gehärtet sind damit sie nicht vom runden Nadelkolben eingedrückt werden und dann nach wenigen Nadelwechseln nicht mehr richtig halten.

Die Angabe mit dem Nähfussdruck erscheint mir auch schon wieder sehr seltsam, weil wir bei Adler und Pfaff immer gesagt haben das es am besten für die Maschine ist mit möglichste geringem Nähfussdruck zu arbeiten. wenn es zu wenig ist merkt man es ohnehin gleich.
Ich würde in diesem Fall die erwähnten 21mm Abstand ausprobieren.

Auf jeden Fall darauf achten das alles ausreichend mit dem in der Bedienungsanleitung angegebenen Esso Spinesso 10 oder einem möglichst gleichwertigen unlegierten Spindelöl. Das gleich Öl wird auch bei Adler als "Eigenmarke" verkauft.

Ich persönlich würde als erstes versuchen die Maschine mit guten 30er Fäden auf normalem Stoff mit 4 Lagen perfekt zum laufen zu bringen. Das erscheint mir durchaus realistisch. Wenn da mindestens 50 Meter mit gewünschter Höchstgeschwindigkeit perfekt funktionieren, kannst Du ja mit dickeren Fäden und stärkeren Materialien weiter experimentieren.

Falls es Probleme gibt auch einmal einen anderen Faden und eine andere Nadel probieren. Die Nadel sollte so dick sein, dass sie eingefädelt am Faden hängend von alleine nach untern rutscht. Natürlich muss auch das Loch im Transporteur gross genug dafür sein. Bei Fäden kommt oft vor das eine Farbe besser und eine andere schlechter funktioniert. Auch zu alte Fäden können problematisch sein. Auch darauf achten das die Unterfadenspule in Ordnung, sauber und gleichmässig fest gewickelt ist.

Ich wünsche Dir auf Jeden Fall ein gutes Gelingen und hoffentlich auch ein wenig Freude beim ausprobieren! wink

Liebe Grüsse vom Sputnik

P.S.: Was ich noch gefunden habe:
Serviceanleitung Seite 11 - Punkt 6. ein 5mm dicker Stift
Wegen dem Fussdruck vermute ich das es bei voller Geschwindigkeit notwendig sein könnte den Druck auf maximal zu stellen. huh
Die Nadelstangenhöhe ist auf Seite 40 abgebildet - Wenn die Greiferspitze auf Nadelmitte steht soll von Spitze Unterkante bis Öhr Oberkante 1,4mm Abstand sein.

Das Gewinde der Nadelhalteschraube hat einen Durchmesser von 3,25mm und eine Steigung von 36 G ... bei Klasse 291 eine 4mm lange Madenschraube, bei Klasse 245 ein 5mm langes Gewinde + ein kleiner Kopf
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
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Flickflak
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Re: Dürkopp 291 für offene Werkstatt

#33 Beitrag von Flickflak »

sputnik hat geschrieben: Samstag 7. Februar 2026, 21:57 Lieber Viggo,

nach dem ich Dich schon die ganze Zeit, wie auch alle anderen hier Duze (per Du Anrede), würde ich mich sehr freuen wenn Du mich auch Duzen würdest. wink
Ich benutze Google Translate, wenn ich hier schreibe, und korrigiere den Text anschließend noch etwas. Im Dänischen verwenden wir auch „Du“ und „De“, die dem deutschen „Du“ und „Sie“ entsprechen. Google Translate übersetzt „Du“ jedoch mit „Sie“ im Deutschen. Daher liege ich nicht immer richtig. Sowohl in Dänemark als auch in deutschsprachigen Ländern stimme ich zu, dass sich der Sprachgebrauch hier verändert hat.

Ich bin dankbar für alle Informationen, die ich bekommen kann, da ich mit dieser etwas komplizierten Nähmaschine noch nicht vertraut bin. Es ist interessant zu wissen, dass es viele verschiedene Greifer für diese Nähmaschine gibt.

Die Nadelschraube ist beim dänischen Nähmaschinenhändler vorrätig und kostet etwa 4 Euro – also kein Problem.

Ich war heute wieder in der Werkstatt, was neue Fragen und einige Klärungen mit sich brachte.

Dies sind Ø5-mm-Stifte, die zur Justierung verwendet werden.
sputnik hat geschrieben: Samstag 7. Februar 2026, 21:57 Die Angabe mit dem Nähfussdruck erscheint mir auch schon wieder sehr seltsam, weil wir bei Adler und Pfaff immer gesagt haben das es am besten für die Maschine ist mit möglichste geringem Nähfussdruck zu arbeiten. wenn es zu wenig ist merkt man es ohnehin gleich.
Ich würde in diesem Fall die erwähnten 21mm Abstand ausprobieren.
Die höchste Position der Schraube beträgt 21,5 mm, was den geringsten Nähfußdruck von 8,9 kg ergibt. Das ist sehr nah an den 21 mm, die in der Serviceanleitung angegeben sind. Ich werde versuchen, weitere Informationen darüber zu erhalten, was hier normal ist – siehe auch den anderen Thread.

Ich habe die Oberflächenglätte des Stahls am Fadenheber, Greifer, Gegenstück sowie an den oberen und unteren Transporteurzähnen um die Nadel herum geprüft und für gut befunden. Es fehlen jedoch noch einige Stellen. Die Höhe des Greiferbodens beträgt, wie vorgesehen, 17,7 mm unterhalb der Stichplatte.

Die Nadelstange wurde um ca. 0,5 mm nach unten verstellt. Die Greiferstrebe wurde etwas vorverlegt, was einem Abstand von ca. 2 mm zur Nadelspitze entspricht.

Dies führte jedoch zu keiner sichtbaren Verbesserung des Problems, dass der Faden leicht am Gegenspitze hängt.

Stimmen Sie zu, dass Sie die Greiferpositionierung mit zwei Schrauben durch diese Öffnung einstellen, wie hier gezeigt (die Abbildung in der Servicesanleitung ist etwas unscharf)?
291 hook timing adjustment1.jpg
Die Schrauben in diesem Gear waren glücklicherweise gut mit Öl benetzt. Ein Schraubendreher wurde modifiziert, um gut in diese Öffnung zu passen und auch die Einstellschraube für die Nadelstangenhöhe zu bedienen.

Laut Anleitung befindet sich die Greiferspitze in Position A mittig vor der Nadel. Hier sollte die Nadel 2 mm höher als in der niedrigsten Position. Ich habe gemessen und nur 1,88 mm gemessen. Ich habe diese Abweichung jedoch nicht korrigiert, da eine Justierung – soweit ich das beurteilen kann – das Problem verschlimmern würde. Wäre es tatsächlich problematisch, beispielsweise auf 1,7 mm zu justieren?

Hier ist ein Bild des Greifers und des Gegenspitze:
291 Greifer und Gegenspitze1.jpg
Wie ist das Gegenspitze an diesem Greifer befestigt? Drei Schrauben halten einen halben Ring fest. Klemmt der Ring das Gegenspitze tatsächlich ein und fixiert es? Ich frage mich, ob sich das Gegenspitze durch Lösen der drei Schrauben etwas nach rechts verschieben ließe. Könnte es Ihrer Meinung nach Probleme beim Lösen der Schrauben und der anschließenden Montage geben?

Die Bewegung des Fadenhebels ist synchron mit der Bewegung der Nadelstange, und diese Bewegungen lassen sich nicht gegeneinander einstellen. Das ist normal bei Nähmaschinen, und auch hier ist es so – richtig?

Grüß, Viggo
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Re: Dürkopp 291 für offene Werkstatt

#34 Beitrag von sputnik »

Der Greifer soll nach Anleitung 2mm Schlingenhub haben (was mir etwas wenig erscheint). Ich würde das einmal genau so einstellen.
Stimmt die Greiferhöhe?
Hast Du schon versucht den Fadenregulator zu verstellen? (Punkt 23 - Fadenanzugsfeder und Fadenregulator)
Stimmt die Fadenanzugsfeder?
Passt die Greiferschmierung?
Spannungen + Spannungslüftung?

Nach meinem Verständnis (Teileliste) ist die Gegenspitze mit einer Schraube fix (nicht einstellbar) befestigt.

Was macht die Maschine jetzt eigentlich oder macht sie nicht? huh
Kannst Du auf 4 Lagen Stoff mit einem 70er Faden einwandfrei nähen?
Auch mit einem 30er Faden?

Die Bewegung des Fadenanzughebels muss mit der vom Greifer benötigten Fadenmenge zusammenpassen und ist nicht verstellbar.

Grüsse vom Sputnik
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Re: Dürkopp 291 für offene Werkstatt

#35 Beitrag von Flickflak »

sputnik hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 19:27 Der Greifer soll nach Anleitung 2mm Schlingenhub haben (was mir etwas wenig erscheint). Ich würde das einmal genau so einstellen.
Ich werde das versuchen. Aber ich werde wahrscheinlich auch 1,7 mm ausprobieren.
sputnik hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 19:27 Stimmt die Greiferhöhe?
Ja, ich habe die im Servicehandbuch angegebenen 17,7 mm überprüft.
sputnik hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 19:27 Hast Du schon versucht den Fadenregulator zu verstellen? (Punkt 23 - Fadenanzugsfeder und Fadenregulator)
Stimmt die Fadenanzugsfeder?
Passt die Greiferschmierung?
Das habe ich noch nicht überprüft. Sicherheitshalber habe ich den Greifer manuell geschmiert.
sputnik hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 19:27 Spannungen + Spannungslüftung?
Ja, er funktioniert einwandfrei.
sputnik hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 19:27 Nach meinem Verständnis (Teileliste) ist die Gegenspitze mit einer Schraube fix (nicht einstellbar) befestigt.
Stimmt. Ich hatte gar nicht an die Explosionszeichnung gedacht.
sputnik hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 19:27 Was macht die Maschine jetzt eigentlich oder macht sie nicht? huh
Kannst Du auf 4 Lagen Stoff mit einem 70er Faden einwandfrei nähen?
Auch mit einem 30er Faden?
Ich habe bisher hauptsächlich mit 20er-Garn und in 6 Lagen LKW-Plan genäht. Ich weiß von anderen Nähmaschinen, dass die 6 Lagen LKW-Plan recht anspruchsvoll sind und beispielsweise eine recht hohe Fadenspannung (normalerweise 10 N) erfordern. Die richtige Balance wird hier mit 13 N vor dem Fadenhebel erreicht. Ich habe es auch einmal mit 40er- und 15er-Faden versucht. Bei 40er-Faden habe ich das Problem mit dem Gegenspitze nicht untersucht. Das werde ich also noch ausprobieren. Ich werde es auch mit etwas leichteren Materialien wie 4-lagigem Stoff versuchen, wie Sie vorgeschlagen haben. Mit 30er-Garn habe ich es noch nicht probiert. Hier sind ein paar Fotos, auf denen die weißen Fäden mit 15er und 40er Faden zu sehen sind. An einigen Stellen musste die Fadenspannung allerdings noch nachjustiert werden.
291 seams 6 layers LKW-plan1.jpg
Unten:
291 seams 6 layers LKW-plan2.jpg
Ansonsten näht die Nähmaschine meiner Meinung nach einwandfrei und liefert gute Ergebnisse. Nur dieses Klicken des Gegengspitze stört mich etwas.

Ja, es gibt noch einiges zu überprüfen – auch aufgrund deines vorherigen Beitrags – und ich werde morgen wahrscheinlich noch einmal in der Werkstatt vorbeischauen.

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