Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Ok ... wegen dem Motor bitte Photos ...
vermutlich ist da nur ein Draht locker oder der Kondensator kaputt.
Wegen dem Geräusch warst du mit der Seite 22 der Anleitung schon auf der richtigen Spur ... Für die Einstellung I muss die Tischplatte ganz hinten stehen ...
dann soll die Rolle 0,5-0,8mm über dem Knopflochlängenschieber stehen.
Das wird hinten mit der Schraube A einggestellt. Für die Einstellung II kurbelst Du links soweit das die Rolle rechts vorne auf dem höchsten Punkt steht.
Dann musst Du die Mutter B lösen und den Hebel mit 0,3mm Abstand zu dem Klotz darunter einstellen.
Als nächste kontrolliere bitte ob die Einstellung III stimmt. Dazu musst Du wieder links kurbeln damit die Tischplatte noch ein wenig nach vorne kommt.
Jetzt sollte der von der Mutter B gehaltene Hebel zum Ausschalten des Nähvorgangs ( = Nähvorgangausschalthebel) unten auf dem Klotz anliegen.
In dieser Stellung soll der Kupplungshebel 0,5mm Abstand zum Handrad haben.
Auf der Seite 23 - die Einstellung I kann man erst später einstellen wenn die Maschine näht.
Als nächstes kommen die Einstellungen Seite 23 - II + III
Wenn Du jetzt den Nähvorgangausschalthebel betätigst soll der Kupplungshebel am Handrad anliegen. In dieser Stellung, wenn der Hebel aussen am Handrad anliegt, links hinten die Schraube C lösen und die Riemenscheibe mit 0,5mm Abstand zur Kurbel einstellen.
Jetzt bitte noch die Federspannung B kontrollieren ... und das Handrad drehen bis der Kupplungsheben einrastet und den Abstand 3-4mm überprüfen.
Wenn Du jetzt die Maschine einschaltest sollte links nichts mehr klopfen.
Den Ausschaltzeitpunkt für den Nähvorgang ( = Knopfloch Ende) stellt man ein wenn die Maschine näht.
Der sollte dann bei offenen Enden gleich mit dem Knopfloch Anfang sein ... oder wenn Du mit Keilriegel (wie bei Jeans üblich) sollte das Ende einen Stich länger als der Anfang sein.
Welche Kurvenscheiben hast Du dabei ?
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Du wirst vielleicht schon die Abkürzungen CA und CB bemerkt haben?
CA bedeutet "cut after" also nach dem nähen aufschneiden ...
und CB bedeutet "cut before" also vor dem nähen aufschneiden.
CA ist für den Anfang das einfachere ... wenn alles perfekt eingestellt ist sehen die auch sehr schön aus.
CB kann theoretisch noch etwas schöner sein, erfordert aber für jedes Material eine angepasste perfekte Einstellung und funktioniert auch nicht mit jedem Material. CB wird meistens nur für Massanzüge verwendet wo Zeit und Geld keine Rolle spielt.
Da sind wir auch gleich bei den Unterschieden zwischen den unterschiedlichen Maschinenherstellern.
Bei Reece braucht man keine Kurven zu wechseln ... da kann man alles einfach einstellen.
Bei allen anderen braucht man immer die passenden Kurven.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
vermutlich ist da nur ein Draht locker oder der Kondensator kaputt.
Wegen dem Geräusch warst du mit der Seite 22 der Anleitung schon auf der richtigen Spur ... Für die Einstellung I muss die Tischplatte ganz hinten stehen ...
dann soll die Rolle 0,5-0,8mm über dem Knopflochlängenschieber stehen.
Das wird hinten mit der Schraube A einggestellt. Für die Einstellung II kurbelst Du links soweit das die Rolle rechts vorne auf dem höchsten Punkt steht.
Dann musst Du die Mutter B lösen und den Hebel mit 0,3mm Abstand zu dem Klotz darunter einstellen.
Als nächste kontrolliere bitte ob die Einstellung III stimmt. Dazu musst Du wieder links kurbeln damit die Tischplatte noch ein wenig nach vorne kommt.
Jetzt sollte der von der Mutter B gehaltene Hebel zum Ausschalten des Nähvorgangs ( = Nähvorgangausschalthebel) unten auf dem Klotz anliegen.
In dieser Stellung soll der Kupplungshebel 0,5mm Abstand zum Handrad haben.
Auf der Seite 23 - die Einstellung I kann man erst später einstellen wenn die Maschine näht.
Als nächstes kommen die Einstellungen Seite 23 - II + III
Wenn Du jetzt den Nähvorgangausschalthebel betätigst soll der Kupplungshebel am Handrad anliegen. In dieser Stellung, wenn der Hebel aussen am Handrad anliegt, links hinten die Schraube C lösen und die Riemenscheibe mit 0,5mm Abstand zur Kurbel einstellen.
Jetzt bitte noch die Federspannung B kontrollieren ... und das Handrad drehen bis der Kupplungsheben einrastet und den Abstand 3-4mm überprüfen.
Wenn Du jetzt die Maschine einschaltest sollte links nichts mehr klopfen.
Den Ausschaltzeitpunkt für den Nähvorgang ( = Knopfloch Ende) stellt man ein wenn die Maschine näht.
Der sollte dann bei offenen Enden gleich mit dem Knopfloch Anfang sein ... oder wenn Du mit Keilriegel (wie bei Jeans üblich) sollte das Ende einen Stich länger als der Anfang sein.
Welche Kurvenscheiben hast Du dabei ?
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Du wirst vielleicht schon die Abkürzungen CA und CB bemerkt haben?
CA bedeutet "cut after" also nach dem nähen aufschneiden ...
und CB bedeutet "cut before" also vor dem nähen aufschneiden.
CA ist für den Anfang das einfachere ... wenn alles perfekt eingestellt ist sehen die auch sehr schön aus.
CB kann theoretisch noch etwas schöner sein, erfordert aber für jedes Material eine angepasste perfekte Einstellung und funktioniert auch nicht mit jedem Material. CB wird meistens nur für Massanzüge verwendet wo Zeit und Geld keine Rolle spielt.
Da sind wir auch gleich bei den Unterschieden zwischen den unterschiedlichen Maschinenherstellern.
Bei Reece braucht man keine Kurven zu wechseln ... da kann man alles einfach einstellen.
Bei allen anderen braucht man immer die passenden Kurven.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Weil Du ja auch an Vergleichen interessiert bist ... hier noch ein paar Videos:
Reece J -> 1881 patentiert ... nur nähantrieb
Reece 101 AF CA/BB ->[/b][/size]
Dürkopp 557 ->
Dürkopp 558 ->
Dürkopp 581 ->
Minerva/AMF Reece -> seit dem Zusammenschluss von Minerva und AMF Reece werden auch Minerva-Maschinen als AMF Reece verkauft
Singer 299 ->
Juki 3200 -> sehr bemerkenswert ... die obere Seite ist die Rückseite vom Knopfloch ... bei 30 Videos habe ich keines gefunden wo man nur einmal die untere = die Vorderseite sieht. Hat Juki eine Maschine für einseitige Knopflöcher ohne Vorderseite erfunden?
Dafür gibt es Videos, scheinbar orginal von Juki, wo man sehen kann das am anfang Stiche fehlen.
Brother RH-9820 -> sogar mit Vorderseite
Es gibt natürlich mittlerweile noch viel mehr Augenknopflochmaschinen ... und noch sehr viel mehr Videos darüber.
Reece J -> 1881 patentiert ... nur nähantrieb
Reece 101 AF CA/BB ->[/b][/size]
Dürkopp 557 ->
Dürkopp 558 ->
Dürkopp 581 ->
Minerva/AMF Reece -> seit dem Zusammenschluss von Minerva und AMF Reece werden auch Minerva-Maschinen als AMF Reece verkauft
Singer 299 ->
Juki 3200 -> sehr bemerkenswert ... die obere Seite ist die Rückseite vom Knopfloch ... bei 30 Videos habe ich keines gefunden wo man nur einmal die untere = die Vorderseite sieht. Hat Juki eine Maschine für einseitige Knopflöcher ohne Vorderseite erfunden?
Brother RH-9820 -> sogar mit Vorderseite
Es gibt natürlich mittlerweile noch viel mehr Augenknopflochmaschinen ... und noch sehr viel mehr Videos darüber.
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dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Und dann habe ich noch eine Fadenempfehlung ... für schöne Knopflöcher auf Herrensakkos aus Wollstoff/Tuch wie z.B. auch von Boss erhältlich.
Der Stoff muss mit einem Vlies verklebt werden und bei den Fäden nimmt man üblicherweise einen 70er Oberfaden, einen 30er Unterfaden und wenn man das möchte eine Gimpe die auch etwas weicher und dicker sein kann. Manchmal nimmt man auch für die Gimpe einfach zwei Unterfäden. Häufig werden Coats Drima Fäden verwendet um die notwendige Festigkeit in der gewünschten Farbvielfalt zu erhalten. Selbstverständlich gibt es auch von Amann entsprechende Fäden, da weiss ich aber im Moment nicht wie die heissen. Wenn es mir in der Werkstatt einfällt schaue ich nach und werde Euch das mitteilen.
Der Faden bei Knopflöchern ist hoch belastet und das Knopfloch soll natürlich auch eine Zierde der Kleidungsstücks sein. Knopflöcher wurden nie mit Baumwollfäden genäht sondern früher händisch mit teurer Knopflochseide.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Der Stoff muss mit einem Vlies verklebt werden und bei den Fäden nimmt man üblicherweise einen 70er Oberfaden, einen 30er Unterfaden und wenn man das möchte eine Gimpe die auch etwas weicher und dicker sein kann. Manchmal nimmt man auch für die Gimpe einfach zwei Unterfäden. Häufig werden Coats Drima Fäden verwendet um die notwendige Festigkeit in der gewünschten Farbvielfalt zu erhalten. Selbstverständlich gibt es auch von Amann entsprechende Fäden, da weiss ich aber im Moment nicht wie die heissen. Wenn es mir in der Werkstatt einfällt schaue ich nach und werde Euch das mitteilen.
Der Faden bei Knopflöchern ist hoch belastet und das Knopfloch soll natürlich auch eine Zierde der Kleidungsstücks sein. Knopflöcher wurden nie mit Baumwollfäden genäht sondern früher händisch mit teurer Knopflochseide.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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