Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
-
Tenobia
- Neu im Forum

- Beiträge: 21
- Registriert: Freitag 9. Januar 2026, 14:06
- Wohnort: Nördlich von Hamburg
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Amann bietet ein technisches Garn, das auf solch blauen Konen erhältlich ist, ich zitiere mal die Produktbeschreibung:
Xtreme-tech with Dyneema
The high-tenacity special sewing thread made from Dyneema®
Raw material:
Dyneema® HPPE (High Performance Polyethylene)
Construction type:
Continuous filament, bonded
Ich könnte mir vorstellen, dass "bonded" nicht so zerfasert. Ist z.B. für Schutzkleidung.
https://www.amann.com/fileadmin/user_up ... ure_EN.pdf (Seite 36)
Xtreme-tech with Dyneema
The high-tenacity special sewing thread made from Dyneema®
Raw material:
Dyneema® HPPE (High Performance Polyethylene)
Construction type:
Continuous filament, bonded
Ich könnte mir vorstellen, dass "bonded" nicht so zerfasert. Ist z.B. für Schutzkleidung.
https://www.amann.com/fileadmin/user_up ... ure_EN.pdf (Seite 36)
Zu viele Interessen, zu wenig Zeit...
- wrought_iron
- Benutzt Ölkännchen & Pinsel

- Beiträge: 199
- Registriert: Montag 16. November 2020, 06:38
- Wohnort: Rheinhessen
- Kontaktdaten:
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Nein, das ist nicht sicher.Knopp1 hat geschrieben: Freitag 10. Juli 2026, 09:18 Ist das sicher, dass das Etikett (1. BILD) zum Nähgarn gehört, oder könnte das rein theoretisch zu irgendeinem anderen Nähgarn gehört haben?
Inzwischen kommen da Unsicherheiten auf, da die abgebildete Kone i. a. Regel keine Kone für 3000m Garn ist.
Das wären die ganz üblichen Overlock-Konen.
Allerdings hatte ich noch Fotos von den Aufklebern weiterer Konen gemacht. Die Aufmachung war jeweils gleich. Leider sind diese Fotos gerade nicht auffindbar ...
Beste Grüße
Christoph
Adler 5-8, Singer 29K73, Pfaff 138-6 U, Pfaff 332 Automatic, Pfaff 362 Automatic, Adler 453A, Adler 298A, Adler 498
Christoph
Adler 5-8, Singer 29K73, Pfaff 138-6 U, Pfaff 332 Automatic, Pfaff 362 Automatic, Adler 453A, Adler 298A, Adler 498
- wrought_iron
- Benutzt Ölkännchen & Pinsel

- Beiträge: 199
- Registriert: Montag 16. November 2020, 06:38
- Wohnort: Rheinhessen
- Kontaktdaten:
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Vielen Dank für den Hinweis!!!Tenobia hat geschrieben: Samstag 11. Juli 2026, 00:12 Amann bietet ein technisches Garn, das auf solch blauen Konen erhältlich ist, ich zitiere mal die Produktbeschreibung:
Xtreme-tech with Dyneema
The high-tenacity special sewing thread made from Dyneema®
Raw material:
Dyneema® HPPE (High Performance Polyethylene)
Construction type:
Continuous filament, bonded
Ich könnte mir vorstellen, dass "bonded" nicht so zerfasert. Ist z.B. für Schutzkleidung.
https://www.amann.com/fileadmin/user_up ... ure_EN.pdf (Seite 36)
Ich glaube mit dem bondierten Material geht das in die richtige Richtung.
Es müsste noch nicht mal High-End sein, wie von Dir beschrieben denke ich. Ja, ich weiß es ging bei Deinem Hinweis darum, unter Berücksichtigung der Angaben auf dem Aufkleber, das Material bzw. Hersteller zu finden. Nach Stand der Recherchen wird das wohl schwierig.
Wichtig wären die Materialeigenschaften und die denke ich kann das bondierte Material liefern.
Ich werde mal ein paar
Gütermann hat ein Garn mit der Bezeichnung Zwibond, was allerdings schwer zu beschaffen ist.
Nur um einen herstellerübergreifenden Vergleich zu haben werde ich wohl auch noch Mara von Gütermann testen ... wenn ich es beschaffen kann.
Beste Grüße
Christoph
Adler 5-8, Singer 29K73, Pfaff 138-6 U, Pfaff 332 Automatic, Pfaff 362 Automatic, Adler 453A, Adler 298A, Adler 498
Christoph
Adler 5-8, Singer 29K73, Pfaff 138-6 U, Pfaff 332 Automatic, Pfaff 362 Automatic, Adler 453A, Adler 298A, Adler 498
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Hier gibts Infos zum bondierten Garn von Gütermann:
https://industry.guetermann.com/de/bond ... aehfaeden/
Aber letztendlich noch mal die Fragen:
a) Was ist das Problem mit qualitativ und für den Zweck geeignetem Markengarn?
b) Wenn das ein technisch wie auch immer verursachtes Problem ist, nutzt doch auch kein bondiertes Garn, oder?
c) Ist es in der Beschaffung kaum realisierbar für
Kleinstmengen z. B. eines bondierten Garnes
https://industry.guetermann.com/de/bond ... aehfaeden/
Aber letztendlich noch mal die Fragen:
a) Was ist das Problem mit qualitativ und für den Zweck geeignetem Markengarn?
b) Wenn das ein technisch wie auch immer verursachtes Problem ist, nutzt doch auch kein bondiertes Garn, oder?
c) Ist es in der Beschaffung kaum realisierbar für
Kleinstmengen z. B. eines bondierten Garnes
Phoenix,
weder aus der Asche noch aus Arizona,
sondern Nähmaschinenfabrik Baer und Rempel, Bielefeld 1865 - 1968
weder aus der Asche noch aus Arizona,
sondern Nähmaschinenfabrik Baer und Rempel, Bielefeld 1865 - 1968
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
FYI: Ich nähe aktuell zu 90 % mit Strongbond in den Stärken 20, 30 und 40, je nach Einsatz. Für Sonnensegel und viele Nähprojekte für Norwegen hat sich das für mich bewährt. Wenn es wirklich UV-stabil sein soll, greife ich zu Gore Tenara – nicht ganz günstig, aber super UV-stabil. Für stark belastete Gurtnähte nehme ich Coats 8 bonded. Falls Interesse an starkem Garn besteht, habe ich aktuell Coats 8 in den Kleinanzeigen. Für technische Gewebe hat sich das für mich einfach am besten bewährt. Bondiertes Garn franst nicht so schnell aus, verdreht sich weniger und läuft auf Materialien wie Cordura oder Gurtband sehr zuverlässig. Für Ziernähte im Leder greife ich allerdings lieber zu Serafil, einfach wegen der Optik. Serafil ist zwar ein super Allroundgarn, aber für meine Anwendungen ist Strongbond meist die bessere Wahl.
Coats 8
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... nt=app_ios
Coats 8
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... nt=app_ios
Pfaff:34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Wie Ulrike schon zu hinterfragen versuchte und Tomek auch schon schrieb ... kommt es immer darauf an was Du nähst.
Ich verwende hauptsächlich ganz normale Fäden wie eben z.B. Amann Serafil oder Coats Drima ... je nach Anwendung Baumwollumsponnen (mehr Farben) oder Polyester (Seralon etc. weil dünner/fester) oder eben was ganz Spezielles. Bei meinen Gartensachen halten die Nähte mit normalen Fäden auch nach 20 Jahren noch wenn der Stoff teilweise schon zu zerfallen beginnt.
Prinzipiell ist jeder Faden bondiert weil das ein normaler Teil der Fertigungsprozesses ist. Für extreme Ansprüche an Witterungsbeständigkeit/UV-Stabilität/Beanspruchung verwendet man hautsächlich vollsynthetische Fäden (Polyester). Und dann gibt es eben noch Fäden für ganz spezielle Aufgaben. Es kommt letztendlich immer nur darauf an was man nähen möchte. Bondieren macht keinen guten Faden ... sondern verändert die Eigenschaften von Fäden. Deshalb werden diese je nach Anspruch mehr oder weniger stark bondiert. So wie Tomek schrieb: Serafil gibt ein schöneres Aussehen (weil Baumwollumsponnen, dadurch färbbar und weniger stark bondiert) und reine Polyesterfäden haben andere Vor/Nachteile wie höhere Scheuerfestigkeit/UV Stabilität/Festigkeit aber dafür nicht färbbar oder schlechtere Optik.
MIr ist lieber ich habe von den Fäden die ich kenne ein gutes Sortiment an Stärken/Farben zur Verfügung, als irgendwelche exotischen Fäden zu verwenden. Ich hab ohnehin viel zu viele exotische Restbestände herumliegen.
Wenn eine Maschine halbwegs vernünftig eingestellt ist, hat sie mit normalen Fäden guter Qualität keine Probleme.
An erster Stelle sollte die Überlegung stehen was nähe ich ? ... An zweiter Stelle kommt dann die Suche nach einem guten passenden Faden. Der ist dann ohnehin entsprechend mehr oder weniger stark bondiert.
Die Amannfäden welche ja hier auch schon empfohlen wurden sind laut Beschreibung auf der Amannseite z.B. für technische Schutzanzüge (Feuerwehr etc.)/Textilien wo es im Extremfall (Chemieunfall usw.) um Säure/Laugenbeständigkeit geht. Sowas kommt bei mir privat aber nicht vor.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Ich verwende hauptsächlich ganz normale Fäden wie eben z.B. Amann Serafil oder Coats Drima ... je nach Anwendung Baumwollumsponnen (mehr Farben) oder Polyester (Seralon etc. weil dünner/fester) oder eben was ganz Spezielles. Bei meinen Gartensachen halten die Nähte mit normalen Fäden auch nach 20 Jahren noch wenn der Stoff teilweise schon zu zerfallen beginnt.
Prinzipiell ist jeder Faden bondiert weil das ein normaler Teil der Fertigungsprozesses ist. Für extreme Ansprüche an Witterungsbeständigkeit/UV-Stabilität/Beanspruchung verwendet man hautsächlich vollsynthetische Fäden (Polyester). Und dann gibt es eben noch Fäden für ganz spezielle Aufgaben. Es kommt letztendlich immer nur darauf an was man nähen möchte. Bondieren macht keinen guten Faden ... sondern verändert die Eigenschaften von Fäden. Deshalb werden diese je nach Anspruch mehr oder weniger stark bondiert. So wie Tomek schrieb: Serafil gibt ein schöneres Aussehen (weil Baumwollumsponnen, dadurch färbbar und weniger stark bondiert) und reine Polyesterfäden haben andere Vor/Nachteile wie höhere Scheuerfestigkeit/UV Stabilität/Festigkeit aber dafür nicht färbbar oder schlechtere Optik.
MIr ist lieber ich habe von den Fäden die ich kenne ein gutes Sortiment an Stärken/Farben zur Verfügung, als irgendwelche exotischen Fäden zu verwenden. Ich hab ohnehin viel zu viele exotische Restbestände herumliegen.
Wenn eine Maschine halbwegs vernünftig eingestellt ist, hat sie mit normalen Fäden guter Qualität keine Probleme.
An erster Stelle sollte die Überlegung stehen was nähe ich ? ... An zweiter Stelle kommt dann die Suche nach einem guten passenden Faden. Der ist dann ohnehin entsprechend mehr oder weniger stark bondiert.
Die Amannfäden welche ja hier auch schon empfohlen wurden sind laut Beschreibung auf der Amannseite z.B. für technische Schutzanzüge (Feuerwehr etc.)/Textilien wo es im Extremfall (Chemieunfall usw.) um Säure/Laugenbeständigkeit geht. Sowas kommt bei mir privat aber nicht vor.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Bondierte Nähfäden bieten bei zickigen, nicht perfekt justierten Nähmaschinen oder bei Kratzern an der Greiferspitze einen entscheidenden Vorteil. Bei diesen Fäden sind die einzelnen Fasern durch eine spezielle Veredelung fest miteinander verklebt. Dadurch spleißen sie unter mechanischer Belastung nicht auf.
Wenn der Faden ungünstig geführt wird oder an einer rauen Stelle des Greifers hängen bleibt, fasert er nicht auf. Das verhindert Fadensalat sowie Fadenrisse und sorgt für eine saubere Schlingenbildung. Das Ergebnis sind deutlich weniger Fehlstiche und ein stabileres Nähverhalten unter schwierigen Bedingungen.
Wenn der Faden ungünstig geführt wird oder an einer rauen Stelle des Greifers hängen bleibt, fasert er nicht auf. Das verhindert Fadensalat sowie Fadenrisse und sorgt für eine saubere Schlingenbildung. Das Ergebnis sind deutlich weniger Fehlstiche und ein stabileres Nähverhalten unter schwierigen Bedingungen.
Pfaff:34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
- wrought_iron
- Benutzt Ölkännchen & Pinsel

- Beiträge: 199
- Registriert: Montag 16. November 2020, 06:38
- Wohnort: Rheinhessen
- Kontaktdaten:
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Guten Morgen,
jetzt bin ich im Urlaub "angekommen" und will mal zur vollständigen Verwirrung im eigenen Thread beitragen
Das ist aber in der Sache egal, Hauptsache es gibt was.
Zu den letztendlichen Fragen:
zu a) wie ich bereits schrieb, ist mit Sicherheit das Markengarn nicht das Problem. Ich hatte den Begriff so gewählt weil ja das von mir angefragte weinrote Garn offensichtlich nicht von einem der namhaften Herstellern stammt ... jedenfalls konnte auch mit Eurer Hilfe kein Hersteller gefunden werden, Das verleitete mich zu der Annahme es müsse ja dann ein "namenloser" Hersteller sein aber für meine Zwecke besser als das von mir verwendete Markengarn.
Wie ich auch bereits schrieb, stellt sich das Problem immer wieder mal dar: vornehmlich bei der Verarbeitung von Leder verdreht sich das Garn. Das beginnt nach der Oberfadenspannung und wenn ich nicht neu einfädele, dann dröselt es auf und staut sich am Ör.
Das kommt aber nicht immer beim Ledernähen vor, sondern sporadisch, und sowohl auf der dicken Adler 5 als auch auf der Pfaff 362 und den Adlern 453A und 289A, nervt aber dann.
Um dem Problem mit der jetzigen Kenntnis auf die Schliche zu kommen, wollte ich, wie bereits angekündigt, eigentlich einen neuen Thread dazu eröffnen. Jetzt haben mich die Ereignisse hier in diesem Thread sozusagen überholt.
Ich gehe deshalb auch jetzt hier nicht näher auf die Details der Lösungsfindung ein, dazu kommt noch der angekündigte Thread mit Fotos und Details.
Nochmal: Als ich das Markengarn als für meine Zwecke als ungeeignet darstellte, war das unüberlegt und eher eine Art Metapher ... mehr dann im kommenden Thread.
zu b) Was auch immer das Problem verursacht, mit dem weinroten Garn aus meiner ursprünglichen Anfrage ist es nicht mehr vorhanden. Das Garn läuft völlig problemlos. Eigentlich hatte ich das Garn zuerst in die Claes 233 eingefädelt um einmal die Claes überhaupt laufen zu lassen und zum anderen um den Inhalt der Jubelstürme der Verkäuferin zu testen.
Als es dann tadellos lief, folgte dann auch der Testlauf auf der Adler 5-8. Beidesmal als Ober- und Untergarn. Getestet habe ich an einem alten Treibriemen. Serafil hatte nämlich hier die geschilderten Probleme gezeigt.
Insoweit: doch, das vermeintlich bondierte weinrote Material auf der blauen Kone nutzt was. Weder verdreht es sich noch staut es sich in Folge am Ör.
Ich schreibe hier vermeintlich, weil es ja noch nicht klar ist, dass es sich bei dem besagten Garn um bondiertes Material handelt. Das ist eine Mutmaßung resultiered aus der Beschreibung der Markenhersteller von bondiertem Garn, vergeichend mit den Eigenschaften des weinroten Garns.
Wie ich bereits schrieb, werde ich das aber noch unter eindeutigen und sichergestellten Voraussetzungen testen um Klarheit in meinem Sinne zu erhalten. Ich werde berichten.
zu c) Ich kann den Inhalt dieser Frage nicht ganz ausmachen, interpretiere aber, dass gemeint ist ob es bei der Bemängelung der Beschaffbarkeit um die Menge geht. Es geht bei der Beschaffbarkeit nicht um die Menge ... ich nehme auch eine 5000 Meter Kone, wobei das unter Umständen ja auch eine Kleinmenge sein kann.
Wie dem auch sei ... ich hatte eigentlich gefragt, ob jemand eine Bezugsquelle für eine mit unbekannte Garnart kennt. Da das ja offensicht auch nach umfangreicher Beteiligung der Forumsmitglieder nicht so ist, wird es eine neuen Thread mit den Details des sich mir darstellenden Problems und den dann eben erfolgreichen, oder halt nicht, Ergebnissen der resultierenden Versuchen, geben.
jetzt bin ich im Urlaub "angekommen" und will mal zur vollständigen Verwirrung im eigenen Thread beitragen
Ja, ich hatte das bondierte Garn von Gütermann auch bereits ausfindig gemacht. Allerdings wenn ich hier nach Bezugsquellen suche, sind die Ergebnisse eher dünn ... bzw. dünner als bei der Suche nach ädäquatem Garn von Amann.Knopp1 hat geschrieben: Samstag 11. Juli 2026, 08:56 Hier gibts Infos zum bondierten Garn von Gütermann:
https://industry.guetermann.com/de/bond ... aehfaeden/
Aber letztendlich noch mal die Fragen:
a) Was ist das Problem mit qualitativ und für den Zweck geeignetem Markengarn?
b) Wenn das ein technisch wie auch immer verursachtes Problem ist, nutzt doch auch kein bondiertes Garn, oder?
c) Ist es in der Beschaffung kaum realisierbar für
Kleinstmengen z. B. eines bondierten Garnes
Das ist aber in der Sache egal, Hauptsache es gibt was.
Zu den letztendlichen Fragen:
zu a) wie ich bereits schrieb, ist mit Sicherheit das Markengarn nicht das Problem. Ich hatte den Begriff so gewählt weil ja das von mir angefragte weinrote Garn offensichtlich nicht von einem der namhaften Herstellern stammt ... jedenfalls konnte auch mit Eurer Hilfe kein Hersteller gefunden werden, Das verleitete mich zu der Annahme es müsse ja dann ein "namenloser" Hersteller sein aber für meine Zwecke besser als das von mir verwendete Markengarn.
Wie ich auch bereits schrieb, stellt sich das Problem immer wieder mal dar: vornehmlich bei der Verarbeitung von Leder verdreht sich das Garn. Das beginnt nach der Oberfadenspannung und wenn ich nicht neu einfädele, dann dröselt es auf und staut sich am Ör.
Das kommt aber nicht immer beim Ledernähen vor, sondern sporadisch, und sowohl auf der dicken Adler 5 als auch auf der Pfaff 362 und den Adlern 453A und 289A, nervt aber dann.
Um dem Problem mit der jetzigen Kenntnis auf die Schliche zu kommen, wollte ich, wie bereits angekündigt, eigentlich einen neuen Thread dazu eröffnen. Jetzt haben mich die Ereignisse hier in diesem Thread sozusagen überholt.
Ich gehe deshalb auch jetzt hier nicht näher auf die Details der Lösungsfindung ein, dazu kommt noch der angekündigte Thread mit Fotos und Details.
Nochmal: Als ich das Markengarn als für meine Zwecke als ungeeignet darstellte, war das unüberlegt und eher eine Art Metapher ... mehr dann im kommenden Thread.
zu b) Was auch immer das Problem verursacht, mit dem weinroten Garn aus meiner ursprünglichen Anfrage ist es nicht mehr vorhanden. Das Garn läuft völlig problemlos. Eigentlich hatte ich das Garn zuerst in die Claes 233 eingefädelt um einmal die Claes überhaupt laufen zu lassen und zum anderen um den Inhalt der Jubelstürme der Verkäuferin zu testen.
Als es dann tadellos lief, folgte dann auch der Testlauf auf der Adler 5-8. Beidesmal als Ober- und Untergarn. Getestet habe ich an einem alten Treibriemen. Serafil hatte nämlich hier die geschilderten Probleme gezeigt.
Insoweit: doch, das vermeintlich bondierte weinrote Material auf der blauen Kone nutzt was. Weder verdreht es sich noch staut es sich in Folge am Ör.
Ich schreibe hier vermeintlich, weil es ja noch nicht klar ist, dass es sich bei dem besagten Garn um bondiertes Material handelt. Das ist eine Mutmaßung resultiered aus der Beschreibung der Markenhersteller von bondiertem Garn, vergeichend mit den Eigenschaften des weinroten Garns.
Wie ich bereits schrieb, werde ich das aber noch unter eindeutigen und sichergestellten Voraussetzungen testen um Klarheit in meinem Sinne zu erhalten. Ich werde berichten.
zu c) Ich kann den Inhalt dieser Frage nicht ganz ausmachen, interpretiere aber, dass gemeint ist ob es bei der Bemängelung der Beschaffbarkeit um die Menge geht. Es geht bei der Beschaffbarkeit nicht um die Menge ... ich nehme auch eine 5000 Meter Kone, wobei das unter Umständen ja auch eine Kleinmenge sein kann.
Wie dem auch sei ... ich hatte eigentlich gefragt, ob jemand eine Bezugsquelle für eine mit unbekannte Garnart kennt. Da das ja offensicht auch nach umfangreicher Beteiligung der Forumsmitglieder nicht so ist, wird es eine neuen Thread mit den Details des sich mir darstellenden Problems und den dann eben erfolgreichen, oder halt nicht, Ergebnissen der resultierenden Versuchen, geben.
Beste Grüße
Christoph
Adler 5-8, Singer 29K73, Pfaff 138-6 U, Pfaff 332 Automatic, Pfaff 362 Automatic, Adler 453A, Adler 298A, Adler 498
Christoph
Adler 5-8, Singer 29K73, Pfaff 138-6 U, Pfaff 332 Automatic, Pfaff 362 Automatic, Adler 453A, Adler 298A, Adler 498
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
Gut ... Danke ! ... jetzt wissen wir schonmal alle ein wenig mehr.
Unterhalte Dich vielleicht einmal mit Kemot/Tomek ... wenn der solche Fäden verarbeitet und Dir welche anbietet, kannst Du ihn ja vielleicht überreden ob er Dir von Fäden welche er benutzt und die für Dich interessant sind Muster zukommen zu lassen. Eventuell immer 50m auf einem Pappendeckelstreifen aufgewickelt und dann in ein Kuvert gepackt. Oder er verkauft Dir Restspulen. Das wäre zum ausprobieren eine günstige Möglichkeit. Oder Du riskierst einmal eine Spule von dem Coats zu kaufen und zu testen. Wenn Dir der dann nicht gefällt kannst Du ihn ja via Kleinanzeigen/ebay weiterverkaufen. Damit sollte sich der finanzielle Aufwand in Grenzen halten.
Du kannst naürlich auch bei den grossen Herstellern nach Mustern fragen. Für uns Mechaniker haben die sogar eigene Spulen mit kleineren Mengen produziert damit wir sie auf den Kundenmaschinen belassen um für sie Werbung zu machen (Sehen sie selbst: Das ist der Faden mit dem die Maschine super näht.)
Wegen dem Hersteller Deiner "Lieblingsfäden" kann man nichts genaues sagen, weil auch grosse Hersteller Fäden auf Kundenwunsch liefern. Als grosse Firma bekommt man die Fäden dann auch in Farben/Ausrüstungen/Qualitäten die im normalen Handel nicht erhältlich sind. Diese Fäden haben dann eben oft nur eine "Auftrags/Chargennummer" zum Nachbestellen. Es gibt aber auch viele Fäden von unbekannten Herstellern welche sehr gut/günstig sind.
Eventuell lassen sich auch Möglichkeiten finden wie Du Deine Sachen mit einfacheren Fäden besser nähen kannst. Es gibt für solche Probleme viele Spezialnadeln. Von Schmetz gibt es allein vom System 134 über 70 unterschiedliche Versionen (+Stärken). Da gibt es dann für dicke harte Sachen z.B. Nadeln mit einem verdickten Öhr damit das Einstichloch grösser ist und Faden und Nadelschaft mehr Platz haben oder Nadeln wie die Serv mit speziellen Geometrien. Aufdrehen ist häufig ein Problem mit zuviel Reibung im Material. Man kann auch Fadenöler probieren, die kosten wenig und helfen manchmal viel. Zum ausprobieren reicht ein Stück Filz und etwas Silikonöl.
Ich kenne leider die Möglichkeiten in Deutschland nicht, aber bei uns gibt es z.B. Einkaufsgenossenschaften für Schuster oder Tapezierer. Wenn man dort freundlich fragt darf man meistens auch privat etwas einkaufen, oder bekommt gute Ratschläge.
Eine andere Frage ist natürlich auch: Hast Du vor Treibriemen zu nähen? Es wäre eigentlich vorteilhaft eine Nähmaschine unter realistischen Bedingungen zu testen. Es ist ja auch nicht sicher dass man auf einer Maschine die für extrem dickes Material optimiert ist dann auch dünneres Material zufriedenstellend nähen kann.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Unterhalte Dich vielleicht einmal mit Kemot/Tomek ... wenn der solche Fäden verarbeitet und Dir welche anbietet, kannst Du ihn ja vielleicht überreden ob er Dir von Fäden welche er benutzt und die für Dich interessant sind Muster zukommen zu lassen. Eventuell immer 50m auf einem Pappendeckelstreifen aufgewickelt und dann in ein Kuvert gepackt. Oder er verkauft Dir Restspulen. Das wäre zum ausprobieren eine günstige Möglichkeit. Oder Du riskierst einmal eine Spule von dem Coats zu kaufen und zu testen. Wenn Dir der dann nicht gefällt kannst Du ihn ja via Kleinanzeigen/ebay weiterverkaufen. Damit sollte sich der finanzielle Aufwand in Grenzen halten.
Du kannst naürlich auch bei den grossen Herstellern nach Mustern fragen. Für uns Mechaniker haben die sogar eigene Spulen mit kleineren Mengen produziert damit wir sie auf den Kundenmaschinen belassen um für sie Werbung zu machen (Sehen sie selbst: Das ist der Faden mit dem die Maschine super näht.)
Wegen dem Hersteller Deiner "Lieblingsfäden" kann man nichts genaues sagen, weil auch grosse Hersteller Fäden auf Kundenwunsch liefern. Als grosse Firma bekommt man die Fäden dann auch in Farben/Ausrüstungen/Qualitäten die im normalen Handel nicht erhältlich sind. Diese Fäden haben dann eben oft nur eine "Auftrags/Chargennummer" zum Nachbestellen. Es gibt aber auch viele Fäden von unbekannten Herstellern welche sehr gut/günstig sind.
Eventuell lassen sich auch Möglichkeiten finden wie Du Deine Sachen mit einfacheren Fäden besser nähen kannst. Es gibt für solche Probleme viele Spezialnadeln. Von Schmetz gibt es allein vom System 134 über 70 unterschiedliche Versionen (+Stärken). Da gibt es dann für dicke harte Sachen z.B. Nadeln mit einem verdickten Öhr damit das Einstichloch grösser ist und Faden und Nadelschaft mehr Platz haben oder Nadeln wie die Serv mit speziellen Geometrien. Aufdrehen ist häufig ein Problem mit zuviel Reibung im Material. Man kann auch Fadenöler probieren, die kosten wenig und helfen manchmal viel. Zum ausprobieren reicht ein Stück Filz und etwas Silikonöl.
Ich kenne leider die Möglichkeiten in Deutschland nicht, aber bei uns gibt es z.B. Einkaufsgenossenschaften für Schuster oder Tapezierer. Wenn man dort freundlich fragt darf man meistens auch privat etwas einkaufen, oder bekommt gute Ratschläge.
Eine andere Frage ist natürlich auch: Hast Du vor Treibriemen zu nähen? Es wäre eigentlich vorteilhaft eine Nähmaschine unter realistischen Bedingungen zu testen. Es ist ja auch nicht sicher dass man auf einer Maschine die für extrem dickes Material optimiert ist dann auch dünneres Material zufriedenstellend nähen kann.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
Re: Kennt jemand eine Bezugsquelle für dieses Garn?
ich kann falls Bedarf und paar Unterfadenspulen in 10,20,30 oder 40 bondierten Garn zum testen schicken, kein Problem…einfach PN schreiben
Pfaff:34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
