Auf den neuen Photos sieht sie schon viel besser aus.
Manchmal können Photos auch täuschen.
Ich kenne diese Maschine nicht, aber viele ähnliche, andere, Nachfolger ...
Bei meinen Kunden waren eher die aktuellen bis neuesten Maschinen vertreten.
Ich bin aber selbst gerade dabei meine Singer Overlock aus den 1920er Jahren wieder auf Vordermann zu bringen und bin total begeistert wie gut das geht wenn man sich zurückbesinnt was man vor Jahrzehnten darüber gelernt hat.
Pingelig ist immer relativ ...
überall wo Fäden drüberlaufen sollte es glatt und sauber sein. Wenn der Rost einmal weg ist siehst Du ja wie brauchbar die Flächen noch aussehen. Öl und feinstes Schleifpapier/Schmirgelleinen sind gute Hilfsmittel. Wenn Du mit dem Fingernagel nirgends mehr hängen bleibst ist das schon eine gute Basis.
Dann händisch durchdrehen und schauen das die Greifer nirgends anstehen. Dann einmal einfädeln und schauen ob sie näht.
Orginal ist der kleine Handhebel und die Möglichkeit für Pedal/Kniehebel vorgesehen. Das hängt aber immer alles stark davon ab wofür die Maschine benutzt wird und ob der Fuss im Normalfall überhaut angehoben wird. Bei solchen Maschinen wird bei kleinen Teilen meistens ohne Unterbrechung genäht und erst nachher das Kettel abgeschnitten.
Weisst Du schon was das für eine Unterklasse ist?
Prinzpiell sind das in meiner Liste alles Maschinen für Unterwäsche ...
Deine kann aber auch neuer und für was anderes ausgestattet sein. Union Special hat auch in den 1960er Jahren noch Maschinen gebaut die fast genauso ausehen.
Die Nadelstärken sind in 1/1000 Zoll angegeben ... also entspricht die Angabe 40 einer 100 nM
Die Messer kann man nachschleifen. Für Hartmetallmesser braucht man Siliziumkarbid oder Diamantscheiben.
Herzliche Grüsse vom Sputnik