Auf Deinem ersten Photo steht am Typenschild 340W ...
Kondensatorkapazität = 340 Watt x 0,07 = 23,8 uF = aufgerundet 25 uF
Das bedeutet unter 20 uf = zu wenig ...
25 uF wäre optimal ... über 30 uF ist zu viel
Bei 20 uF kann man probieren ob das noch funktioniert oder ob der Motor dann zu schwach ist ... bei 30 uF muss man schauen wie schnell der Motor wie warm (nicht zu heiss) wird.
Der Kondensator muss
mindesten 400V aushalten, die meisten gehen heute bereits bis 450V.
Diese Motore heissen heute bei Georgii Kobold KOD ->
https://www.georgiikobold.de/produkte/d ... toren-kod/
Das Motorklemmbrett im Anschlusskasten sieht bei diesen Motoren immer so ähnlich aus:
Motorklemmbrett.jpg
Wenn der Motor an 3 x 400V betrieben wird, werden die Wicklungen in STERN-Schaltung angeschlossen:
Stern.jpg
Wenn der Motor an 3x 230V betrieben wird, werden die Wicklungen in DREIECK-Schaltung angeschlossen:
Dreieck.jpg
Diese Variante ist heute relativ selten, da sie nur mehr bei Firmen mit eigenen Umspanntrafos anzutreffen ist.
Wenn dieser Motor an 1 x 230V betrieben werden soll kann die fehlende Phase durch einen Kondesator ersetzt werden:
Dreieck+C.jpg
ACHTUNG: Diese Variante nennt man Steinmetzschaltung und sie hat gravierende Nachteile: Der Motor hat ~30% weniger Kraft und wird um ~30% wärmer.
Je nach Dimensionierung des Motors kann das gut funktionieren oder eben auch nicht.
Weitere Informationen findet man z.B. unter ->
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... qVf0fruQ61
Natürlich brauchst Du dann einen normalen Schukostecker ... und häufig auch ein neues Netzkabel bis zum Schalter, weil die alten Kabel meisten zu dick für den Schukostecker sind.
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Um die Vibrationen zu dämpfen verwendet man Gummifüsse, Gummidämpfer oder eben auch Bauschutzmatten.
Die kann man unter das Gestell, zwischen Tischplatte und Gestell oder auch zwischen Maschine un Tischplatte legen.
Solche Teile bekommt man in Baumärkten z.B. ->
https://www.hornbach.at/p/waschmaschine ... /10734522/
oder im technischen Fachhandel z.B. ->
https://www.haberkorn.com/at/de/maschinenelemente
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Grundsätzlich ist es je nach Ausstattung bei allen Agenknopflochmaschinen möglich Gimpen zu verwenden.
Das sollte normalerweise in der Anleitung beschrieben sein. Es gibt aber auch (selten) Stichplatten ohne Gimpenloch.
Die Austattungen sind je nachdem was man mit der Maschine nähen möchte unterschiedlich.
Normalerwesewird nur eine Gimpe auf der unteren (= Vorderseite) verwendet. Bei Strickware kann es notwendig sein auch auf der Oberseie eine Gimpe mitzunähen. Manchmal verwendet man auch Vorrichtungen für Verstärkungsbänder.
Ganz wichtig ist bei Augenknopflöchern auch die richtige Materialauswahl und -vorbereitung. Die Materialien werden fast immer durch Verklebungen verstärkt. Bei Sakkos wird dabei an den Stellen wo Knopflöcher genäht werden kleinflächig ziemlich dicke und feste Vlieseline verklebt (für Festigkeit und Haltbarkeit) und zusätzlich grossflächig dünnere Vlieseline um Falten zu vermeiden. Je nach Material wird auch noch verklebtes Steifleinen und ähnliches verwendet. Es geht immer darum ein schönes und haltbares Knopfloch zu erzeugen, welches auch nicht zu schnell ausleiert.
Da echte Gimpen (z.B. Schlauchgimpen) in kleinen Mengen schwierig zu bekommen und teuer sind, verwenden Masschneider oft auch nur normale Nähfäden als Gimpenersatz. Manchmal drehen sie dazu auch mehrere Fäden zusammen.
Die üblichen Fäden für Augenknopflöcher auf Sakkos sind z.B. Drima #70 als Nadelfaden und Drima #30 als Unterfaden. Drima kommt von Harlander/Coats ist ein Baumwollumsponnener Polyesterfaden, der die notwendige Festigkeit bietet und in vielen Farben erhältlich ist. Andere Hersteller haben natürlich ähnliche Produkte. Den #30 Unterfaden kann man dann auch als Gimpe benutzen.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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