Gusstechnik hatten wir ja bisher noch gar nicht erwogen.
Ich habe mal die relevante Stelle aus
Birth of a Sewing Machine rausgesucht:
https://youtu.be/bIMxwy8CLkw?t=560
Die äußere Form entsteht durch gestampften Gusssand, der entweder ölgebunden (Petrobond) oder wassergebunden mit einem Bentonit-Lehmanteil ist.
Wird Petrobond für Grauguss verwendet, verbrennt das Öl im Kontaktbereich mit dem Guss durch die hohe Temperatur. Dieser schwarze, verklumpte Sand kann, im Gegensatz zum Rest, nicht erneut verwendet werden.
Heutzutage werden Hohlraumformen aus feinem Sand mit ein paar Prozent Kalium- oder Natrium-Silikat (Wasserglas) hergestellt und durch Begasung mit CO2 gehärtet. Das Endprodukt hat eine mörtelartige Festigkeit.
Ob das damals anders gelöst wurde, weiß ich nicht.
Die Hohlraumformen werden durch mindestens drei Auflagepunkte, die sich auf die äußere Sandform stützen, "in der Schwebe gehalten", typischerweise an beiden Seiten in Verlängerung der Armwelle und am Fuß.
Die Schlitze, über die wir uns hier den Kopf zerbrechen, erscheinen mir wenig geeignet für diesen Zweck.
Meinem recht ähnliches Langschiffchen von Clemens Müller, Dresden (später
Veritas) hat diese Schlitze nicht.