Re: Stickmaschine Brother PR 680w quitscht hinten
Verfasst: Dienstag 13. Mai 2025, 15:52
Springstichklinke ist nicht falsch übersetzt weil das Wort bereits von der deutschen Firma Zangs herkommt und meines Wissens auch von allen anderen deutschen Herstellern verwendet wird. Aus Zangs wurde ZSK und auch bei ZSK wird das Teil als Springstichklinke bezeichnet. In dem Fall ist Springstich und Sprungstich gleichbedeutend, aber ich kenne von Zangs, ZSK, Pfaff und Tajima nur die Bezeichnung "Springstichklinke".
Die grossen Mehrkopfstickautomaten können aus Zeitgründen nur einen relativ kleinen Weg pro Stich zurücklegen. Um grössere Stiche zu ermöglichen wird Springstich eingeschaltet, das bedeutet die Nadelstangen werden bei voller Geschwindigkeit für einen oder mehrere Stiche ausgeschaltet und anschliessend wieder eingeschaltet werden. Das gab es auch schon bei den Lochstreifengesteuerten Maschinen. Bei 1000Stichen/Minute und einer Maschine mit grosser bewegter Masse schon eine ziemliche Herausforderung.
Ich glaube mich zu erinnern dass die Brother Stickmaschinen der 1980er Jahre (auch die Einkopf) auch Springstichklinken benutzten.
Bei Haushaltsmaschinen hat Brother später einfach die Stickgeschwindigkeit dynamisch angepasst, damit die Maschine für lange Stiche langsamer läuft damit der Schrittmotor nachkommt.
Bei Mehrkopfstickmaschinen ist das aufgrund der bewegten Masse nicht sinnvoll weil es die Maschine zu langsam machen würde.
Wenn der Springstichmechanismus nicht korrekt funktioniert kann es sein das die ganze Maschine blockiert und auch Teile abbrechen.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ich weiss nicht wofür Brother drei komplett unterschiedliche Fette vorschreibt.
Ich kann nur raten: eines für die Antriebszahnräder, eines für die Gleitlager der Pantographenführung ... und das dritte für den Farbwechselmechanismus ???
Ich persönlich würde versuchen eine orginale Schmieranleitung zu bekommen.
Grüsse vom Sputnik
Die grossen Mehrkopfstickautomaten können aus Zeitgründen nur einen relativ kleinen Weg pro Stich zurücklegen. Um grössere Stiche zu ermöglichen wird Springstich eingeschaltet, das bedeutet die Nadelstangen werden bei voller Geschwindigkeit für einen oder mehrere Stiche ausgeschaltet und anschliessend wieder eingeschaltet werden. Das gab es auch schon bei den Lochstreifengesteuerten Maschinen. Bei 1000Stichen/Minute und einer Maschine mit grosser bewegter Masse schon eine ziemliche Herausforderung.
Ich glaube mich zu erinnern dass die Brother Stickmaschinen der 1980er Jahre (auch die Einkopf) auch Springstichklinken benutzten.
Bei Haushaltsmaschinen hat Brother später einfach die Stickgeschwindigkeit dynamisch angepasst, damit die Maschine für lange Stiche langsamer läuft damit der Schrittmotor nachkommt.
Bei Mehrkopfstickmaschinen ist das aufgrund der bewegten Masse nicht sinnvoll weil es die Maschine zu langsam machen würde.
Wenn der Springstichmechanismus nicht korrekt funktioniert kann es sein das die ganze Maschine blockiert und auch Teile abbrechen.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ich weiss nicht wofür Brother drei komplett unterschiedliche Fette vorschreibt.

Ich persönlich würde versuchen eine orginale Schmieranleitung zu bekommen.
Grüsse vom Sputnik