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Re: Anlasserkondensator alter Singer-Anlasser 50er Jahre

Verfasst: Montag 9. Februar 2026, 13:41
von GerdK
Ja, das hört sich plausibel an...

Viele Grüße, Gerd

Re: Anlasserkondensator alter Singer-Anlasser 50er Jahre

Verfasst: Montag 9. Februar 2026, 18:52
von RockfordC64
Hallo zusammen,
habe mal verschiedenes gemessen:
1. Der "neue" Entstörkondensator 0,05uF + 2x2,5nF hat über die äußeren Anschlüsse lt. meinem Multimeter 0,2uF (schon das ist verdächtig)
2. Hab den Regelwiderstand rausgenommen, also kann der Strom nur über den Kondensator: steigt binnen einiger Sek. auf 15mA
3. Wenn man ca.10 sek wartet, steigt der Strom wieder weiter, bei 25mA fängt der Motor an zu brummen, ab 35mA läuft er los und der Strom steigt sprunghaft auf über 100mA
4. Habe dann mal testweise andere normale Kondensatoren genommen: 0,1uF ->8mA, 0,2uF ->15 mA, 0,3uF->23mA (bei dem brummt der Motor dann auch leicht), aber der Strom bleibt bei allen über Minuten konstant.

Daraus schließe ich: der "neue" Entstörkondensator (Miflex) von meinen Meister hier hat 'ne Macke.

Re: Anlasserkondensator alter Singer-Anlasser 50er Jahre

Verfasst: Dienstag 10. Februar 2026, 13:44
von dieter kohl
serv

der Sinn und Zweck von Kondensatoren ist doch, daß die verschiedenen Leiter getrennt bleiben

wenn du also dort Stromstärken misst, kann doch was nicht stimmen

möglicherweise brennen dir die Wicklungen durch

Re: Anlasserkondensator alter Singer-Anlasser 50er Jahre

Verfasst: Dienstag 10. Februar 2026, 14:13
von Achim (js_hsm)
Naja, ein Kondensator ist ein Wechselstromwiderstand, (kleine) Ströme sind also vorhanden
https://www.leifiphysik.de/elektrizitae ... stromkreis