Guten Morgen,
jetzt bin ich im Urlaub "angekommen" und will mal zur vollständigen Verwirrung im eigenen Thread beitragen
Knopp1 hat geschrieben: Samstag 11. Juli 2026, 08:56
Hier gibts Infos zum bondierten Garn von Gütermann:
https://industry.guetermann.com/de/bond ... aehfaeden/
Aber letztendlich noch mal die Fragen:
a) Was ist das Problem mit qualitativ und für den Zweck geeignetem Markengarn?
b) Wenn das ein technisch wie auch immer verursachtes Problem ist, nutzt doch auch kein bondiertes Garn, oder?
c) Ist es in der Beschaffung kaum realisierbar für
Kleinstmengen z. B. eines bondierten Garnes
Ja, ich hatte das bondierte Garn von Gütermann auch bereits ausfindig gemacht. Allerdings wenn ich hier nach Bezugsquellen suche, sind die Ergebnisse eher dünn ... bzw. dünner als bei der Suche nach ädäquatem Garn von Amann.
Das ist aber in der Sache egal, Hauptsache es gibt was.
Zu den letztendlichen Fragen:
zu a) wie ich bereits schrieb, ist mit Sicherheit das Markengarn nicht das Problem. Ich hatte den Begriff so gewählt weil ja das von mir angefragte weinrote Garn offensichtlich nicht von einem der namhaften Herstellern stammt ... jedenfalls konnte auch mit Eurer Hilfe kein Hersteller gefunden werden, Das verleitete mich zu der Annahme es müsse ja dann ein "namenloser" Hersteller sein aber für meine Zwecke besser als das von mir verwendete Markengarn.
Wie ich auch bereits schrieb, stellt sich das Problem immer wieder mal dar: vornehmlich bei der Verarbeitung von Leder verdreht sich das Garn. Das beginnt nach der Oberfadenspannung und wenn ich nicht neu einfädele, dann dröselt es auf und staut sich am Ör.
Das kommt aber nicht immer beim Ledernähen vor, sondern sporadisch, und sowohl auf der dicken Adler 5 als auch auf der Pfaff 362 und den Adlern 453A und 289A, nervt aber dann.
Um dem Problem mit der jetzigen Kenntnis auf die Schliche zu kommen, wollte ich, wie bereits angekündigt, eigentlich einen neuen Thread dazu eröffnen. Jetzt haben mich die Ereignisse hier in diesem Thread sozusagen überholt.
Ich gehe deshalb auch jetzt hier nicht näher auf die Details der Lösungsfindung ein, dazu kommt noch der angekündigte Thread mit Fotos und Details.
Nochmal: Als ich das Markengarn als für meine Zwecke als ungeeignet darstellte, war das unüberlegt und eher eine Art Metapher ... mehr dann im kommenden Thread.
zu b) Was auch immer das Problem verursacht, mit dem weinroten Garn aus meiner ursprünglichen Anfrage ist es nicht mehr vorhanden. Das Garn läuft völlig problemlos. Eigentlich hatte ich das Garn zuerst in die Claes 233 eingefädelt um einmal die Claes überhaupt laufen zu lassen und zum anderen um den Inhalt der Jubelstürme der Verkäuferin zu testen.
Als es dann tadellos lief, folgte dann auch der Testlauf auf der Adler 5-8. Beidesmal als Ober- und Untergarn. Getestet habe ich an einem alten Treibriemen. Serafil hatte nämlich hier die geschilderten Probleme gezeigt.
Insoweit: doch, das vermeintlich bondierte weinrote Material auf der blauen Kone nutzt was. Weder verdreht es sich noch staut es sich in Folge am Ör.
Ich schreibe hier vermeintlich, weil es ja noch nicht klar ist, dass es sich bei dem besagten Garn um bondiertes Material handelt. Das ist eine Mutmaßung resultiered aus der Beschreibung der Markenhersteller von bondiertem Garn, vergeichend mit den Eigenschaften des weinroten Garns.
Wie ich bereits schrieb, werde ich das aber noch unter eindeutigen und sichergestellten Voraussetzungen testen um Klarheit in meinem Sinne zu erhalten. Ich werde berichten.
zu c) Ich kann den Inhalt dieser Frage nicht ganz ausmachen, interpretiere aber, dass gemeint ist ob es bei der Bemängelung der Beschaffbarkeit um die Menge geht. Es geht bei der Beschaffbarkeit nicht um die Menge ... ich nehme auch eine 5000 Meter Kone, wobei das unter Umständen ja auch eine Kleinmenge sein kann.
Wie dem auch sei ... ich hatte eigentlich gefragt, ob jemand eine Bezugsquelle für eine mit unbekannte Garnart kennt. Da das ja offensicht auch nach umfangreicher Beteiligung der Forumsmitglieder nicht so ist, wird es eine neuen Thread mit den Details des sich mir darstellenden Problems und den dann eben erfolgreichen, oder halt nicht, Ergebnissen der resultierenden Versuchen, geben.