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Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 12:35
von saumseliger
Es hat mir ja keine Ruhe gelassen.

Nührmann wartet immer noch auf mich.
Aber, unter:
https://syrep.no/repair/downloads/BERNI ... ev.1.7.jpg
hat ein norwegischer Schrauber einen Schaltplan einer 910 veröffentlicht.

Da ist ein 4,7Ohm-Widerstand zwischen Entstörfilter und Gleichrichterbrücke vorgesehen.
Das würde der Ringfolge gelb-violett-gold(x0,1)-gold(5%-Toleranz) entsprechen.
In meinen Augen auch die einzige sinnvolle Erklärung für zwei Goldringe in einer Kennzeichnung.

Klingt plausibel, sowohl Wert als auch Toleranz und Baugröße könnten meiner Meinung nach hinkommen.
Allerdings: Was der blau-grau-grüne Ring rechts am Ende des Widerstands soll, bleibt dann offen.

Es gibt übrigens auch einen Schaltplan von der 930, da sieht's aber schaltungsmäßig anders aus, die werden auch ihre Evolutionen in der Elektronik gehabt haben.

Ach, und Bilder von der Platine gibt's da auch. Die sieht auch etwas anders aus, aber da gibt's nen Widerstand mit gelb-violett-gold-gold, etwa gleiche Leistungsklasse,
sieht aber nach Zementkörper aus.

tschö

der gert

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 12:41
von saumseliger
Ach, und gerade sehe ich:
im Schaltplan der 930 ist an der Stelle ein 2,2 Ohm Widerstand gezeichnet.
Im zugehörigen Bild der Platine sieht der aber genau aus wie auf Deinem Foto.
Hat auch den komischen Ring mit Abstand.

Ich tippe also auf 4,7 Ohm, und einen eher bedeutungslosen Ring ganz am Ende ...

tschö

der gert

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 12:49
von Achim (js_hsm)
saumseliger hat geschrieben: Sonntag 25. Oktober 2026, 12:41 ...
im Schaltplan der 930 ist an der Stelle ein 2,2 Ohm Widerstand gezeichnet.
Poste den Link dazu bitte

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 12:51
von saumseliger
Und zum guten Schluss:

Dieter Nührmann schreibt im "Großen Werkbuch der Elektronik",
dass die Farbe violett auch Kennzeichnung für eine Maximalspannung sein kann: 700V.

Dann wären das 4,7 Ohm mit 700V-Maximalspannung.

Was an dieser Stelle der Schaltung eine logische Angabe wäre.

g.

und hier auch noch der Link zum 930-Schaltplan:

https://syrep.no/repair/downloads/BERNI ... ev.1.0.jpg

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 12:53
von saumseliger
Und weil der nette, junge Mann noch mehr Unterlagen veröffentlich hat,
hier das Stammverzeichnis dazu:

https://syrep.no/en/el-resources

g.

PS: Er scheint auch Teile zu haben.

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 13:05
von uu4y
heissen Dank !!!
damit geht -für mich- schon mal einiges mehr,
auch wenn die Zusatzplatine der frühen Versionen komplett anders ausfällt
-siehe Bilder-
k-P1060852.JPG
k-P1060851.JPG
k-P1060850.JPG
k-P1060849.JPG
die linke Platine ist die neuere Version(mit der GaLi für den Nadelstopp unten, in der Blackbox, oben links)

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 17:33
von Asher
uu4y hat geschrieben: Samstag 24. Oktober 2026, 20:50 danke Asher,
das mit den 44,7 Ohm würde recht gut als Vorwiderstand passen...
dann gehe ich einfach mal mit einem etwas höheren Wert dran und
schau mal, ob sie damit auch schon läuft,
btw = wo finde ich die Tabelle für 6 Ringe ?
Gruss und schönes WE, beerchug
Gert
nachreich:

https://www.digikey.de/de/resources/con ... color-code

das müsste sie gewesen sein...

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 18:02
von uu4y
leider gibts keine -egal, ob mit 4, 5 oder 6 Ringen- mit 2 Goldringen zwischendrin...
bzw. hab noch keine Tabelle dafür gefunden...
bin jetzt auch schon etwas weiter (eine Leiterbahn war defekt/unterbrochen)
laut Schaltbild =
am Wandler/Trafo W1 liegt auch die AC-Ausgangsspannungsspannung von ca. gut 25 Volt an
und eine F1 Sicherung mit 250 mA ist nirgends zu finden...
am BC 80 Brückengleichrichter kommt leider nix davon an...
dazwischen ist jedoch praktisch nix...(ausser dieser imaginären Sicherung);
muss erstmal alle Leiterbahnen durchklingeln und alles nachlöten...

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2026, 18:27
von uu4y
D 12 und T5 ist sicher die Gali für den Stopp unten...(erst bei den 930/931 ab ca. 1983 vorhanden)
U4 dürfte die galvanische Signaltrennung von Netz- und Kleinspannung sein...
T1 (NTC2335 bzw. alt. SC2335)macht die Motoransteuerung
S1 macht den Nadelstopp oben, S3 dürfte die halbe Geschwindigkeit schalten,
jetzt muss ich erst mal die Spannungsversorgung für die alte, viel grössere Zusatzplatine
(Pin 1 und Pin 3 im Schaltbild dieser neueren Zusatzplatine) finden....
ist -anstelle einer Feinsicherung- evtl. eine Thermosicherung irgendwo drin ?
jedenfalls danke an alle; lol
Gruss Gert

Re: Farbcodierung Vorwiderstand

Verfasst: Montag 26. Oktober 2026, 12:27
von uu4y
so, mittlerweile habe ich den Fehler gefunden...
aufgrund eines Kurzschlusses im Elko C1 (470µF) hat die Sicherung F1 (250 mAT) ausgelöst; jedoch war sie optisch noch ok und auch beim Prüfen niederohmig (afair ca. 2 Ohm);
bei der Suche des Verlusts im Spannungsweg lag -imho dadurch- am Brückengleichrichter nur die etwa halbe AC-Spannung des Trafos an, der Rest wurde in der Feinsicherung "verheizt";
nach dem Ersetzen der Feinsicherung sank am Brückengleichrichter die AC-Spannung sofort auf ca. die Hälfte ab und auch der Elko bekam sofort "dicke Backen";
nach dem Austausch dieses Elkos* funktioniert alles wieder so, wie es soll,
diese Gleichrichtung liefert (für die Zusatzplatine) die erforderliche DC-Vorspannung von ca. 19 Volt = sie rennt wieder... beerchug
* da ich grad keinen passenden 470 µF/50 Volt Elko im Fundus hatte, hab ich zwei 1000 µF/30 Volt Elkos in Reihe geschaltet und eingefügt = 500 µF/60 Volt = passt.
und nochmal recht herzlichen Dank für den Schaltplan der 930, ohne diesen wärs sicher schwieriger geworden lol biggrin