nicht mehr wirtschaftlich her zu stellen ...
ja, da mag ein "Geheimnis" liegen, was ich als Nicht-Konstrukteur nicht wirklich überblicken kann.
Deine Erklärungen für das Design aus Alten Zeiten gefallen mir.
Das würde bedeuten, dass viel schönes Aussehen auch und besonders in der Funktion begründet war und ist.
An meiner neu gekauften Ulmia-Kreissäge, die sorgfältig durchdacht ist und die viele gute Details hat, musste ich als Erstes lauter Kanten runden und Schraubenköpfe ersetzen, an denen man sich sehr leicht die Finger aufreißen konnte.
Einen der Mit-Konstrukteure habe ich gesprochen und hatte den Eindruck, dass er an Guter Funktion durchaus interessiert- und darum bemüht war.
Zum Beispiel bei Autos denke ich oft darüber nach, was ich besser machen würde, wenn man mich endlich Mal fragte.
Ganz nützlich fände ich, wenn die Materialien nicht beim Altern immer unansehnlicher würden.
Ein guter Ledersessel oder ein Holztisch kann durch seine Alterung gewinnen.
Waschbecken werden billig und millionenfach hergestellt ... warum keine Auto-Karosserien aus Edelstahl?
Da wärden dann auch kleine Dellen kein optischer Nachteil.
Im Deutschen Museum steht ein Porsche aus V2A ... das sieht einfach klasse aus. (der ist allerdings leider noch nicht verdellt ;) )
Besonders an den Türkanten, die immer irgendwann irgendwo anschlagen, finde ich, gehört eine Vorsorge hin. Ein Gummi-Schutz oder sowas. Ich würde es auch hinbekommen, dass das gut aussieht. das wäre für mich weit wichtiger als mancher Spoiler
Und um die Schlösser herum ....
Die drehbaren Dreiecks-Fenster vom alten Käfer (und anderen Autos), in der Tür vorne, vermisse ich bis heute.
Viele Monate sind damit ohne Klimaanlage gut ertäglich. (aus Bequemlichkeit mache ich heutzutage das Fenster immer seltener auf)
Na ja, ich will nicht zu viel meckern ... sehr viel besser als zwischen 1970 und 1990 (wann war das ausgemergelte Kantendesign zu Ende?) sehen die heutigen Autos für meinen Gescmack schon aus ....