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Re: Mewa Koma
Verfasst: Freitag 19. Februar 2021, 14:35
von Museumsfritze
Hej, das passt ja ;-)
Habe gestern ein neues Video dazu hochgeladen, da gibt es auch ein paar Horroraufnahmen einer Stichplatte:
https://www.youtube.com/watch?v=8lsUx0uojjg&t=36s
Ich denke, heutzutage ist das Material für die Platten härter. Insgesamt kommt es natürlich immer auch darauf an, ob man sorgfältig mit der Maschine umgegangen ist und nicht am Stoff gezogen hat.
Und gerade bei der KOMA ist die Versuchung groß, zu ziehen, denn ich finde sie seeeehhhr langsam ;-)
Die hast Du aber wieder klasse hinbekommen!
Re: Mewa Koma
Verfasst: Freitag 19. Februar 2021, 16:00
von Sidschi
Das sind eindrucksvolle Aufnahmen. Ich finde es interessant, dass wir das gleich Vokabular benutzen: "Einschlagkrater".
Danke für die Informationen zu Rundkolbennadeln. Die muss ich mir nämlich noch besorgen, mein bevorzugter Dealer (Stoffhändler) hat die nämlich nicht. Da kann ich mir die asiatischen ja doch mal anschauen. Wegen solcher Bilder wie deiner in dem Video habe ich bisher ausschließlich Schmetz und Organ Flachkolben in Verwendung.
Re: Mewa Koma
Verfasst: Freitag 19. Februar 2021, 16:10
von dieter kohl
Sidschi hat geschrieben: ↑Freitag 19. Februar 2021, 16:00
Das sind eindrucksvolle Aufnahmen. Ich finde es interessant, dass wir das gleich Vokabular benutzen: "Einschlagkrater".
Danke für die Informationen zu Rundkolbennadeln. Die muss ich mir nämlich noch besorgen, mein bevorzugter Dealer (Stoffhändler) hat die nämlich nicht. Da kann ich mir die asiatischen ja doch mal anschauen. Wegen solcher Bilder wie deiner in dem Video habe ich bisher ausschließlich
Schmetz und Organ Flachkolben in Verwendung.
die beiden Firmen haben doch auch die Rundkolben-Nadeln im Programm
nebenbei bemerkt : es gibt mehr als 4000 Nadelsysteme und die meisten davon haben Rundkolben
aber aus welcher Gegend kommst du denn ?
Re: Mewa Koma
Verfasst: Freitag 19. Februar 2021, 16:50
von Sidschi
aber aus welcher Gegend kommst du denn ?
Ich komme aus NRW-Ruhrpott/Bergisches Land, aber lebe derzeit in Klagenfurt/Kärnten.
Wegen der Nadeln versuche ich es erst noch mal lokal. Mir ist da noch ein Laden eingefallen.
Re: Mewa Koma
Verfasst: Sonntag 21. Februar 2021, 14:52
von Sidschi
Zwischenzeitlich bin ich immer wieder mal im Zweifel, ob ich es nicht übertreibe mit dem Reinigen. Immerhin läuft das Maschinchen ja. Dann habe ich heute das gefunden. Da kommt man echt nur dran, wenn das komplette Gehäuse von der Grundplatte abgehoben wird und man von unten/hinten guckt.
Für die alten Hasen hier ist das sicherlich keine Überraschung.
Re: Mewa Koma
Verfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 17:09
von Sidschi
Hallo Experten,
heute habe ich mich der Stirnseite der Maschine zugewandt. Und erst mal ein paar Photos gemacht. An der Nadelstange und an einem Teil für den Füßchen-Anpressdruck sind eine Menge farbloser Kristalle. Was ist das und wie kommt das dahin?
Re: Mewa Koma
Verfasst: Freitag 5. März 2021, 18:34
von talblume
Hi Sidchi, sieht aus wie elektrolytisch durch Abstand in der Chemietabelle entstandene Ausblühungen aus. (im Salzwasser Bootsbereich taucht diese Art Korrosion recht häufig bei Kontakt von zb Alu und Edelstahl auf) Wenn die Koma z.B. lange im leicht feuchten Keller stand, kann da auch Salpeter oder Schwefel aus dem Wandputz durch die Luftfeuchtigkeit eingewirkt haben, evtl mit Verbindung von nicht säurefreien Ölen. Halt mal nen Magnet an die Teile obs Alu ist. sonst Putzen und eventuellen Lochfrass beurteilen. ...Vermutung....
Ps: "Rätsel" in funstuff bist Du jedenfalls verdammt schnell ziemlich nah dran, Uli
Re: Mewa Koma
Verfasst: Freitag 5. März 2021, 21:28
von Sidschi
Danke für die Idee bzgl. der Kristalle. Ich war recht überrascht, als ich die gefunden habe. Mit Flusen, Dreck, Rost, usw. hatte ich gerechnet, aber mit so was nicht.
Bzgl. des Rätsels: Ich hab so was noch im Betrieb gesehen.

Im Gegensatz zum Verkäufer.
Ach so, neue Bilder des Maschinchens kommen demnächstens auch.
Re: Mewa Koma
Verfasst: Dienstag 9. März 2021, 12:25
von Sidschi
Fertig geputzt, geschmiert, poliert, probegenäht.
Die Kabel musste ich dann doch nicht austauschen. Bis auf das Anschlusskabel haben alle den "Knacktest" bestanden. Dafür gab es dann ein passendes und längeres Textilkabel statt des ollen Schwarzen.
Der Stecker auf der Maschinenseite war für mich faszinierend. Das eigentliche Steckteil ist aus Keramik. Hatte ich so bisher noch nicht in Händen gehabt.
Was mir gefällt:
- Sie näht vergleichsweise langsam und die Nähgeschwindigkeit ist durch den Kniehebel (für mich) besser dosierbar als mit dem üblichen Gaspedal.
- Sie kann auf Dauer-Rückwärtsgang geschaltet werden. D. h. ich habe auch beim Rückwärtsnähen beide Hände frei.
- Sie ist sehr leise.
- Die große Anschiebefläche durch den Anbau des Koffers.
Was mir nicht gefällt:
- Das Nählicht wird sehr heiß (klassische Glühbirne) und liegt offen. Autsch. Da kommt bei Gelegenheit ein LED-Ersatz rein.
- Das Scheppern der Spulenkapsel ist gewöhnungsbedürftig.
Zum Schluss noch ein paar Bildchen.