JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
Da meine alte Pfaff 1215 leider eine zu kleine Fußhöhe hat (7mm)
Versuch mal den Knopfannähfuß.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
habe ich mir eine neue Bernina mit Stickkombi im Laden aufquatschen lassen, ich habe natürlich auch Probegenäht und auch gesagt, dass ich viel nähe!
Natürlich zickt die Bernina nach ein paar Monaten rum und mir brechen ständig die 100er Jeans Nadeln ab (bzw die ganze Technik ist nicht für das ausgelegt, was ich nähe).
Die ist, wenn ich die Herstellerwerbung richtig verstanden habe, ausdrücklich für feines Material ausgelegt.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
Mein Pfaff Mechaniker hat mir auch schon sehr oft geraten, dass ich mir eine Industrienähmaschine zulegen soll.
So pauschal nützt die Empfehlung auch nichts, schließlich gibt es auch dünne Sachen, die industriell hergestellt werden. Seidenblusen zum Beispiel.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
Das ganze ich aber leider nicht so einfach (zusätzlich zu diesen Corona-zeiten).
Mittlerweile sind die Geschäfte ja wieder offen. Berichte doch bitte einmal von den Probenähergebnissen mit verschiedenen Maschinen und Motoren.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
Ich möchte natürlich die Maschine probenähen und das Angebot ist natürlich riesig und leider gibt es nicht alle Marken im Umkreis von 100km zum testen.
Da fänden sich unter anderem van Dam, Klaus Busche und Jozef K. Zadora (ist das der mit der 1245?)
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
- Der Preis sollte nicht über 1100€ Brutto liegen.
- Ich brauche KEINEN Fadenabschneider oder Zickzack, wäre zwar nett, aber kein Muss.
- Nähfußhöhe sollte mindestens 12mm sein.
Bei den wenigen Herstellern, bei denen ich Angaben dazu gefunden habe, ist die empfohlene Nähdicke jeweils etwa die Hälfte des Fußhubes.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
- Leder nähen soll auch möglich sein.
Das geht mit jeder Nähmaschine, kommt darauf an wie dick und hart das Leder ist. Auch bei Sattlermaschinen galt früher die Empfehlung, hartes Leder vor dem Nähen durch Wässern weich zu machen. Und eine geeignete Ledernadel verwenden.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
- Kniehebel ist MUSS
- Servomotor - Kein Starkstrom
Ich vermute, Du meinst Drehstrom, drei Phasen mit zusammen früher in der Regel 380, heute 400 Volt nominal. Stark wird der Motor durch den Strom, den er ziehen kann, das sind die Amperes. Die Leitungen (Hausanschluss, Verlängerungen etc. ) müssen das dann aber auch her geben. Kupplungsmotoren können in aller Regel auch an 230 Volt betrieben werden (Scheimpflugschaltung) und wurden auch ab Werk für 230 Volt angeboten. Servomotoren werden in der Regel einphasig betrieben und können bei uns an 230 Volt angeschlossen werden, in Nordamerika an 120 Volt. Bei Importmodellen beachten. Bei Gebrauchtkäufen von Industrie-Servos kann es sein, dass sie einphasig an Drehstromnetze angeschlossen sind, also keinen Schukostecker haben. Lässt sich umrüsten.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
- Schön wäre Nadelposition oben-unten kann aber auch nachgerüstet werden.
Das ist eine Funktion des Motors, für die er zumindest vorgerüstet sein muss. Beliebig nachrüsten kann man das nicht.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
Im Auge habe ich Nähmaschinen von Pfaff oder Juki, ansonsten auch Dürkopp.
Aber KEINE Freiarm-säulen oder Langarm.
Die Freiarm sind echt unbequem, da ich nicht sehr groß bin.
Da sehe ich keinen Zusammenhang. Du musst eine Tischhöhe wählen, die für Dich angenehm ist.
JuliART90 hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. Mai 2021, 15:34
Was haltet ihr von den Chinesischen Marken wie TEXI, NEXXI, TYPICAL?
Die interne Konstruktion, besonders bei Lagern, Gelenken und bei der Materialauswahl und -dimensionierung sowie Toleranzen und Qualitätskontrolle können wir nicht beurteilen. Ich habe von einem Industriemechaniker gehört, dass sie etwa ein Siebtel der Lebensdauer errreichen der großen Marken wie Juki und die wiederum etwa ein Siebtel der Lebensdauer der alten Klassiker von Singer, Pfaff, Adler, Dürkopp und Co. Jeweils bei optimaler Wartung. Die Oldtimer sind eine bekannte Größe hier.
Gruß
Ralf C.