Diesmal steht Vevor auf dem Aufkleber. Bis auf die Hauptschalterposition am Steuerteil ist aber wirklich alles eine Soße.
Das Rattern ist so, wie ich mir einen Schrittmotor oder einen kapitalen Lagerschaden vorstelle. Aus meiner laienhaften Sicht würde ich denken, daß der Kollektor nicht zu fein gerastert ist und man daher die Sprünge in niedrigen Drehzahlen bemerkt.
Ich hatte das bei der 67 und der Claes, die beide bis auf den Namen und die Hauptschalterposition sehr identisch scheinen, getestet und die verhalten sich ähnlich aber viel leiser und unauffälliger. Die 220 ist wesentlich schwergängiger, was mich, gerade im Vergleich mit der Claes, noch nicht zufriedenstellt.
Noch hatte ich nicht die Zeit, mal einen Motor zu tauschen. Es kann ja auch sein, daß der große Holztisch wie eine Spieluhr wirkt, weil der Motor auch ohne Last (Riemen) so komisch tut.
Ja, über einen Speedreducer denke ich schon nach.
Für den Autokram habe ich jeweilige Säure- und Laugenwannen, von etwa nem halben Kubikmeter. Ich werd aber nen Teufel tun, das Teil auseinanderzubauen und dort zu versenken.
Einer meiner Vornamen ist Geduld. Daher werde ich nun von WD40 auf Lampenöl gehen und sehen, was da passiert.
Daß ich die Maschine am Handradbefestigungsschräubchen schwergängiger machen kann, hat mich schon erstaunt. Womöglich hat das Gerät noch andere solcher Stellen. Zumindest hat die WD40-Kur die Stichweitenverstellung schon gängiger gemacht. Die war zuerst so, als würde man bei Verlängerung gegen eine Feder kämpfen.
Gruß und Dank
Lukas, der sich über jeden Input freut!
PS: "Fettkapseln" wieder so ein neues Wort. Sind das die Gußteile, durch die die Wellen laufen und die oben eine Ölstelle haben? Die sind hier mit ferderbelasteter Kugel gegen Dreck gesichert und ich popel da immer mühsam Kriechöl rein, in der Hoffnung, daß das dort etwaigen Gumpf löst.