Danke Achim, es hat großen Spaß gemacht und wollte die Arbeiten euch nicht vorenthalten.
Ich lese ja stets, dass viele scharf auf Bilder sind.
Jedenfalls sind solche Arbeiten nur bedingt zum Weiterempfehlen, weil es zT. fertige Ersatzteile gibt, bzw. die Arbeitszeit nicht in Relation zum Wert des Produktes steht.
Das Basteln ist ja nur ein kleines Hobby von mir und da ist es erlaubt.
Grüße Anton
Pfaff 138 Spiel in der Nadelstangenführung
Re: Pfaff 138 Spiel in der Nadelstangenführung
Mit der Fertigungsqualität hast Du leider vollkommen recht. Ich habe lange mit Industriemaschinen zu tun gehabt und da merkt man rasch wie lange etwas hält oder eben nicht.
Bereits in den 1980er Jahren hat ein Juki Schnellnäher nur etwa halb solange gehalten wie eine Pfaff (Dürkopp/Adler). Bei einer Pfaff hat man bei Einschichtbetrieb nach etwa 6-8 Jahren über die erste Überholung nachgedacht, die Juki wurde da bereits entsorgt weil überholen wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll war (Jukis waren aber auch deutlich billiger als vergleichbare Pfaffen). Juki war dann bereits vollkommen undicht (Druckumlaufschmierung + dünnes Öl). Andererseits hat Juki aber auch Modelle mit sensationell guten Eigenschaften auf den Markt gebracht, wo wir alle gestaunt haben das soetwas überhaupt möglich ist. Als dann die ersten chinesischen Maschinen bei uns auf den Markt kamen, haben wir uns die natürlich auch näher angesehen. Die haben dann ungefähr halb solange wie eine Juki gehalten. Also 1/4 so lange wie eine Pfaff. Ausserdem war bei den Chinesinen der Guss so weich das Langarmmaschinen praktisch bereits neu unbrauchbar waren. Wenn ich mich mit meinen ~100Kg bei einer langen Adler bei der Nadelstange voll draufgelehnt habe hat die ~1mm nachgegeben. Die Chinesin mindestens 5mm. Die haben sich beim nähen so verformt das ein Greifereinstellen praktisch sinnlos war. Bei Dürkopp gab es, als die noch selbst gegossen haben, riesige Lagerhallen wo die Gussteile vor weiterer Bearbeitung monatelang gelagert wurden um die Spannungen vom Giessen abzubauen.
Früher waren Juki und Yamato die besten japanischen Maschinen. Heute wird Juki auch bereits teilweise in China produziert ... entsprechend wird vermutlich auch die Qualität weiter sinken.
Grüsse vom Sputnik
Bereits in den 1980er Jahren hat ein Juki Schnellnäher nur etwa halb solange gehalten wie eine Pfaff (Dürkopp/Adler). Bei einer Pfaff hat man bei Einschichtbetrieb nach etwa 6-8 Jahren über die erste Überholung nachgedacht, die Juki wurde da bereits entsorgt weil überholen wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll war (Jukis waren aber auch deutlich billiger als vergleichbare Pfaffen). Juki war dann bereits vollkommen undicht (Druckumlaufschmierung + dünnes Öl). Andererseits hat Juki aber auch Modelle mit sensationell guten Eigenschaften auf den Markt gebracht, wo wir alle gestaunt haben das soetwas überhaupt möglich ist. Als dann die ersten chinesischen Maschinen bei uns auf den Markt kamen, haben wir uns die natürlich auch näher angesehen. Die haben dann ungefähr halb solange wie eine Juki gehalten. Also 1/4 so lange wie eine Pfaff. Ausserdem war bei den Chinesinen der Guss so weich das Langarmmaschinen praktisch bereits neu unbrauchbar waren. Wenn ich mich mit meinen ~100Kg bei einer langen Adler bei der Nadelstange voll draufgelehnt habe hat die ~1mm nachgegeben. Die Chinesin mindestens 5mm. Die haben sich beim nähen so verformt das ein Greifereinstellen praktisch sinnlos war. Bei Dürkopp gab es, als die noch selbst gegossen haben, riesige Lagerhallen wo die Gussteile vor weiterer Bearbeitung monatelang gelagert wurden um die Spannungen vom Giessen abzubauen.
Früher waren Juki und Yamato die besten japanischen Maschinen. Heute wird Juki auch bereits teilweise in China produziert ... entsprechend wird vermutlich auch die Qualität weiter sinken.

Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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