die neuen Prusa sind genau so schnell wie der Bambulab. Vor ~5 Jahren waren alle 3D Drucker viel langsamer (~50%).
Zum Thema Trockenschrank ... bei uns war tagelang schwül und Dauerregen und die spulen lagen teilweise am Fensterbrett als die Dampfblase explodierte. Solche Verhältnisse sollte man natürlich vermeiden.
Ich hab dann viel gelesen und überlegt ... und mich für die einfachste Variante entschieden. Eine grosse transparente Kunststoffbox mit Deckel aus dem Supermarkt gedacht für Bekleidung/Bettwäsche etc. ~100x50x50cm ... hat ~10,-€ gekostet ... passen ~50 Filamentspulen hinein. Und das übliche trockenmittel Kieselgel mit Farbumschlag rosa/blau -> https://de.wikipedia.org/wiki/Kieselgel. Das Trockenmittel ist auch in den kleinen Beuteln wenn man Filament oder anderes kauft. Ich verwende seit Jahrzehnten das mit Farbumschlag weil ich sehe ob es feucht oder trocken ist ... das Feuchte kann nach dem trocknen von Kräutern/Pilzen/etc im Backrohr wieder getrocknet. Das funktioniert mit meinem seit über 30 Jahren problemlos. Das gibts für wenig Geld in meiner Drogerie z.B.-> https://www.dm.de/p/d/1360423/humydry-r ... -3-x-450-g das von Dm zeigt halt nicht an ob es feucht oder trocken ist. Ich hab mir 3 Netzbeutel mit Zippverschluss genäht ... sowas gibts auch fertig für Wäschewaschen zu kaufen. Damit sehe ich die Farbe und kann es zum trocknen aufs Backblech leeren. Trocknen braucht bei 50° ~1Std.
Das hat bei mir in der Firma ~3 Jahre ohne Probleme funktioniert ... und ich musste nie etwas trocknen. Ich hab nur geschaut das der Deckel immer lose auf der Box liegt. Weil die Box transparent ist sieht man von aussen die Farben. Die Spulen waren gestapelt. Die Box mit Trockenmittel hat ~30,-€ gekostet.
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Beim Filament konnte ich keinen Unterschied feststellen ob es alt oder neu ist. Ich habe auch von Schülern Spulen bekommen die über 10 Jahre alt waren. Sehr wohl aber von der Qualität. Da gibt es welche wo der Durchmesser extrem unterschiedlich ist ... das kann dann steckenbleiben und extreme Probleme verursachen. Auch vom Geruch her ... manche stinkt das man es in einem 40m² Raum nach einer Stunde bei geschlossenen Fenster nicht mehr aushält. Manche Filamente erzeugen wunderbare Oberflächen und andere eben nicht. Auch bei den Druckteilen merkt man dann Unterschiede von Belastbarkeit/Elastizität/Gleichmässigkeit wobei sich viele noch durch nachjustieren der Parameter verbesern lässt. Ich hatte bewusst kein Gehäuse damit alle zusehen können was passiert ... da reicht manchmal ein kurzes Lüften das nichts mehr geht. Beim Haften der ersten Schicht auf der Bettplatte reicht es wenn die jemand mit der falschen Handcreme angefasst hat (muss man dann waschen). Ich hatte früher beruflich mit Recycling zu tun und wir hatten auch mit unterschiedlichen Kunststoffen experimentiert. Kunststoffe welche für die Elektroindustrie hergestellt wurden müssen schwer brennbar sein. Diese Kunststoffe kann man für 3D-Druck leider überhaupt nicht verwenden, was Alle sehr schade fanden weil wir die in grossen Mengen und tollen Farben zur Verfügung hatten.
Was die den Bambulab Slicer angeht vermute ich das meine Kollegen irgenwas falsch machen, weil Achim berichtet das er bei ihm gut funktioniert. Da ich ja bei Pusa als Kunde registriert bin würde ich den Prusa verwenden, weil ich auch schon recht gut kenne. Ich mag keine Geräte/Software die via Web dauernd lahmgelegt werden wie z.B. Windoof im Orginalzustand.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
