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Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 20:49
von Ostrod
Jetzt wo Du es sagst...
Als ich den Probelauf machte kam mir das gar nicht so schnell vor. Irgendwo hab ich so ein Drehzahlmessdings. Das werd ich mal ansetzen.
Nicht, daß ich doch noch beim FU lande. wink

Gruß und Dank

Lukas

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 20:54
von js_hsm
Die scheint ein Vorgelege zu haben und kann mit den Riementrieben so einen weite Drehzahlbereich abdecken.

Find ich gut

Gruß, Achim

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 20:58
von Ostrod
Das hab ich aber noch nicht gefunden. Deshalb hab ich das Blechschild eher ignoriert. smile
Eigentlich gibts nur eine bockefeste Schraube, deren Bewand mir noch unklar ist.
Das ist die unter dem Schild
Bild

Gruß, Lukas

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 21:03
von js_hsm
Dann mach den Hebel links oben im Bild mal gangbar. Oder ist der zum entspannen?

Dann könnte das unten eine Zugstange sein die das Getriebe schaltet

Gibt es einen Deckel den Du abnehmen / abschrauben kannst ?

Gruß, Achim

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 21:08
von Ostrod
Der Hebel oben ist einer von zweien, der andere ist auf der anderen Seite, die fürs Riemenspannen sind. Der eine ist zum Feststellen und der andere zum Verstellen.
Mehr Deckel, als den Riemenschutz, gibts nicht.
Die Riemenscheibe über dem Motor scheint mir bis jetzt eher direkt verbunden.
Morgen werd ich mal genau gucken und auch Drehzahlen messen.

Gruß, Lukas

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Samstag 10. Februar 2024, 11:31
von Ostrod
Anjeschissen!

Nix Rundlauf. Da wird bei Draufpfuschen des Futters wohl so drauf gedroschen worden sein, daß die Welle etwas abbekam.

Aber die Drehzahlen hab ich wenigstens erfolgreich gemessen. Langsamste bei 400 und schnellste bei 1500 UpM.
Ein Vorgelege müsste da Zauberei sein, da die Riemenscheiben direkt auf Motorwelle und Bohrspindel sitzen.

Da hat sich Iwanuschka mit dem Schild wohl nen Spaß gemacht oder es gibt verschiedene Scheibensätze.

Gruß, Lukas

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Samstag 10. Februar 2024, 16:36
von Ostrod
Jetzt hab ich erstmal Frustnähen gemacht und die Sache mit der verböchten Welle halbwegs verdaut. Ein Video, wo einer eine Kurbelwelle per Hämmerchen richtet, hab ich auch angesehen und da ist der irre Gedanke gereift, daß ja eh nicht mehr viel zu versauen ist und ich das vielleicht auch versuchen könnte.
Eine Messuhr hab ich schonmal, fehlt nur noch irgendeine technische Halterung. Die gibts aber auch zu annehmbaren Preisen und eigentlich wollte ich sowas schon immer haben. smile

An der Spitze des Konus kann man die Auslenkung im Auslaufen erkennen, wenn man es weiß. Spannt man einen 8er Bohrer ein, wird der wohl mindestens ein 9er Loch bohren.
Die Spindel in ihren Lagern scheint ordentlich zu laufen.

Was meint ihr? Ist das völliger Blödsinn oder einen Versuch wert?

Wenn, würde ich das in eingebautem Zustand versuchen und ggf. hinterher Lager erneuern. Diverse Abzieher und ne hydraulische Presse mit verschiedensten Druckstücken wären vorrätig. Zeug zu Warmmachen auch.

Noch hab ich nicht nachgesehen, wie die Spindel da drin sitzt und aufgebaut/gelagert ist.

Gruß, Lukas

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Samstag 10. Februar 2024, 21:13
von 3607
Ostrod hat geschrieben: Samstag 10. Februar 2024, 16:36 ist der irre Gedanke gereift, daß ja eh nicht mehr viel zu versauen ist

Gruß, Lukas
...doch. Der Konus könnte abbrechen. Natürlich könntest du warm machen...kriegst aber die Welle nachher nicht mehr gehärtet.

Den Gedanken an die Presse würde ich vergessen. Vermutlich ist die Welle mit einem Hammer eirig geworden....

Ich würde das alte Futter einspannen, den Ausschlag auf mich zu drehen und mit dosierten Schlägen auf das Futter in Richtung Säule arbeiten - erst wenig, nachmessen, etwas mehr...
Damit habe ich mir auch schon so einen Konus weggebrochen :lol27: :lol27: :lol27: lol lol lol heul heul heul
Ich hab dann einen neuen Konus gekauft, die Welle gebohrt, Konus abgedreht, eingesetzt verstiftet....richtig rund läuft das Ding bis heute nicht aber für einen Schmied reicht das.

Mal im Ernst: ich würde mich deshalb nicht fertig machen, der Bohrer zentriert sich mit der Spitze und bohre doch erstmal und gucke, wie sehr das wirklich stört.
Sowas wieder hin zu kriegen ist schon eine Nummer.

Grüße vom Schmied, Jürgen

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Samstag 10. Februar 2024, 21:26
von 3607
...noch eine nicht so gefährliche Möglichkeit:
Lege an der Unterseite des Konus zum Ausgleich ein Schippsel Papier bei.

Jetzt werd ich mal lieber aufhören mit meinen Tipps sonst ordnen mich die vielen Feinwerktechniker hier im Forum noch also hoffnungslosen Fall der Grobmotorik ein.

Grüße, Jürgen

Re: Ständerbohrmaschine

Verfasst: Samstag 10. Februar 2024, 21:44
von js_hsm
3607 hat geschrieben: Samstag 10. Februar 2024, 21:26 ...noch eine nicht so gefährliche Möglichkeit:
Lege an der Unterseite des Konus zum Ausgleich ein Schippsel Papier bei.

Jetzt werd ich mal lieber aufhören mit meinen Tipps sonst ordnen mich die vielen Feinwerktechniker hier im Forum noch also hoffnungslosen Fall der Grobmotorik ein.

Grüße, Jürgen
Schon geschehen :lol27:

angel beerchug

Gruß, Achim