Featherweight 221
Verfasst: Montag 29. August 2022, 12:59
Hallo zusammen,
obwohl ich eigentlich nicht der große Singer-Fan bin, konnte ich bei diesem Angebot nicht widerstehen: eine Featherweight 221 für 90 € incl. Koffer, Anlasser, Füßchen und Spulenkapsel mit Spule. Der Verkäufer hat sie bei der Auflösung des Elternhaushalts gefunden und meinte , der Vater hätte früher bei Singer gearbeitet.
Das Maschinchen hat einen 110 Volt Motor, aber es wundert mich, dass an dem zweiadrigen Kabel des mit ebenfalls 110 Volt ausgeschriebenen Anlassers ein 230 Volt VDI Schukostecker hängt. In der Leuchte steckt noch eine ältere, sichtbar gebrauchte 220 Volt Birne. Weiß jemand von euch, wie ich austesten kann, was denn nun maßgeblich ist, ausser der (einmaligen) Möglichkeit, einfach den Stecker in die Steckdose zu stecken? Am Motor habe ich keinerlei Umschalter 110/220 Volt gefunden und angenommen, der Vorbesitzer hat einen Umwandler benutzt, hätte der dann nicht als Eingang eine amerikanische Buchse gehabt?
Die Seriennummer sagt mir lt. ismacs-Liste, dass die Maschine im März 1937 das Werk verlassen hat. Kann ich denn an den beiden vorangestellten Buchstaben AE auch den Produktionsort feststellen?
Und ich habe für die 221 drei verschiedene Zusätze gefunden, 221-1, 221-K und 221-K1. Kann mir von euch jemand die Unterschiede erklären?
Ach, und was für mich ganz neu ist: ich habe bisher die meisten meiner Maschinen dafür gemocht, was sie können. Jetzt hab ich bei dieser kleinen zum ersten Mal festgestellt, dass man sie auch mögen kann, einfach für das, was sie ist. Und selbst meine Frau, die sonst über meine Neuzugänge eher die Stirn runzelt, meinte: "Ach ist die süß! Wenn sie nur nicht so muffeln würde ...."
Liebe Grüße
Jörg
obwohl ich eigentlich nicht der große Singer-Fan bin, konnte ich bei diesem Angebot nicht widerstehen: eine Featherweight 221 für 90 € incl. Koffer, Anlasser, Füßchen und Spulenkapsel mit Spule. Der Verkäufer hat sie bei der Auflösung des Elternhaushalts gefunden und meinte , der Vater hätte früher bei Singer gearbeitet.
Das Maschinchen hat einen 110 Volt Motor, aber es wundert mich, dass an dem zweiadrigen Kabel des mit ebenfalls 110 Volt ausgeschriebenen Anlassers ein 230 Volt VDI Schukostecker hängt. In der Leuchte steckt noch eine ältere, sichtbar gebrauchte 220 Volt Birne. Weiß jemand von euch, wie ich austesten kann, was denn nun maßgeblich ist, ausser der (einmaligen) Möglichkeit, einfach den Stecker in die Steckdose zu stecken? Am Motor habe ich keinerlei Umschalter 110/220 Volt gefunden und angenommen, der Vorbesitzer hat einen Umwandler benutzt, hätte der dann nicht als Eingang eine amerikanische Buchse gehabt?
Die Seriennummer sagt mir lt. ismacs-Liste, dass die Maschine im März 1937 das Werk verlassen hat. Kann ich denn an den beiden vorangestellten Buchstaben AE auch den Produktionsort feststellen?
Und ich habe für die 221 drei verschiedene Zusätze gefunden, 221-1, 221-K und 221-K1. Kann mir von euch jemand die Unterschiede erklären?
Ach, und was für mich ganz neu ist: ich habe bisher die meisten meiner Maschinen dafür gemocht, was sie können. Jetzt hab ich bei dieser kleinen zum ersten Mal festgestellt, dass man sie auch mögen kann, einfach für das, was sie ist. Und selbst meine Frau, die sonst über meine Neuzugänge eher die Stirn runzelt, meinte: "Ach ist die süß! Wenn sie nur nicht so muffeln würde ...."
Liebe Grüße
Jörg