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Singer 319K

Verfasst: Montag 31. Oktober 2022, 21:24
von gelöschter User N
Hier ist sie - die Singer 319K die ich am schönsten finde
DSC_2813_NTF.JPG
DSC_2808_N.JPG
Eine Maschine komplett aus ALU am 20.März 1956 in Killbowie gegossen und montiert
Seriennummern EL 281120 - 301119
Meine ist die EL 300803
DSC_2815_SeNu EL300803_NTF.JPG
ich hab mich echt darüber gefreut, es ist meine dritte Singer aus der Reihe der 306 / 319 / 320 Maschinen mit Doppelumlaufgreifer wie die Singer 206

Zwei weitere Singer stehen zum Vergleich im Regal
- eine 306K aus Kilbowie ( EJ 637330) ebenfalls schwarz aber eine 306K
DSC_2777_NTF.JPG
- eine 306W aus Bridgeport USA ( W 1558557) in tan (hellbraun) mit einem französischen Motor und französischer Beschriftung

die 306 kann eine Automatik ähnlich der bekannten Singer 316G haben - aber das muss nicht sein. Es gibt diese Maschine auch in braun aus dem italienischen Werk (Milano)
DSC_2781_NTF.JPG
DSC_2784 Senu W 1558557_NTF.JPG

Re: Singer 319K

Verfasst: Montag 31. Oktober 2022, 21:38
von js_hsm
Schönes Stück beerchug

Gruß, Achim

Re: Singer 319K

Verfasst: Montag 31. Oktober 2022, 22:02
von gelöschter User N
Weitere bekannte Threads mit diesen Maschinen

eine 319 in der mint/green Variante meiner Kollegin Berit viewtopic.php?f=26&t=9837
lesenswert wegen dem wichtigen Nadel Thema bzw. notwendigen Spulenkapsel Modifikationen

die baugleiche Maschine "ohne Henkel & Hebelbeschriftung" von TOM_MUE viewtopic.php?p=116577#p116577

die Freiarmvarianten 320K (oder M) habe ich in braun und mint/green gesehen aber noch nicht in schwarz
ISMACS schreibt dazu:
320K 1956-62 Domestic Green version is tubular bed version of 319K, vertical rotary hook; flat cams. Beige/brown version is tubular bed version of 306K. 206x13
hier ist die Liste zu finden: https://ismacs.net/singer_sewing_machin ... 0-399.html

meine braune Maschine ist in Bridgeport, Connecticut, USA gebaut, ist in Frankreich mit französischem Motor auf europäische Stromverhältnisse ausgerüstet und mit einem bemerkenswerten Anlasser ausgestattet.

Die anderen beiden sind Killbowies - schwierig zu datieren. Ich hab dann bei Askaroff (Sewalot) die glaubwürdigste Quelle gefunden,
https://sewalot.com/dating_singer_sewin ... number.htm

Re: Singer 319K

Verfasst: Montag 31. Oktober 2022, 22:28
von gelöschter User N
js_hsm hat geschrieben: Montag 31. Oktober 2022, 21:38 Schönes Stück beerchug

Gruß, Achim

Danke Achim - es sind wirklich sehr schöne Maschinen.
Technisch leider lange nicht so gut wie die Pfaff 130 und alle nachfolgenden

Man stelle sich das mal vor ! Weder die Singer 206 (ob nun Wittenberge oder Killbowie) konnte den Transporteur versenken ...
d.h. wenn man Freihand Sticken, Stopfen oder mal was retten musste - mit der Pfaff versenkt man den Transporteure und der Stoff rutscht einigermaßen ober die Stichplatte (manchmal hilft vorbeugendendes entgraten wink )

noch die bedeutend später gebaute 306 und 319 oder 320 konnten die Zähne vom FeedDog versenken. huh

Die Singer 216G (alte Bauform und neue Bauform) und 316G konnten das aber sehr wohl. (siehe BDA 216 Seite 53 )

naja, das finde ich wirklich abtörnend, dass sich der Transport nicht versenken lässt ... dafür gibt es dann eben die entsprechende Stichplatte ...
jedoch kann man sich nicht so elegant behelfen, wie man es von der Pfaff 130, 230, 260 und den Freiarmen der Baureihe gewohnt ist.
Auch Gritzner (GA) , Anker (RZ), und die Phoenix 429 können den Transporteur versenken. Die Phoenix 282 leider auch nicht ... oder warte - die konnten das, aber nur mit einem kleinen Hebel unter der Stichplatte. Zumindest die Phoenix frühe 283F hatte noch eine Abdeckung für den Transporteur...

aber die Gewerbe Pfaffen 138 haben ebenfalls keinen versenkbaren Transport biggrin

Re: Singer 319K

Verfasst: Montag 31. Oktober 2022, 22:31
von js_hsm
Nopi hat geschrieben: Montag 31. Oktober 2022, 22:28 ...aber die Gewerbe Pfaffen 138 haben ebenfalls keinen versenkbaren Transport biggrin
japp, die sollten auch Meter machen biggrin

Re: Singer 319K

Verfasst: Dienstag 8. November 2022, 17:01
von gelöschter User N
Nopi hat geschrieben: Montag 31. Oktober 2022, 22:28 noch die bedeutend später gebaute 306 und 319 oder 320 konnten die Zähne vom FeedDog versenken. huh

Die Singer 216G (alte Bauform und neue Bauform) und 316G konnten das aber sehr wohl. (siehe BDA 216 Seite 53 )

naja, das finde ich wirklich abtörnend, dass sich der Transport nicht versenken lässt ... dafür gibt es dann eben die entsprechende Stichplatte ...
jedoch kann man sich nicht so elegant behelfen, wie man es von der Pfaff 130, 230, 260 und den Freiarmen der Baureihe gewohnt ist.
Asche über mein Haupt - "Mann" kann den Transporteur *räusper* doch versenken ...
O-Ton der "Bedienungsanleitung" in deutsch:
dazu nehme man einen Schraubendreher (mittlere Größe) ((aber mit kurzem Griff)) lege die Maschine um ("Wartungsstellung" ) ....

*papierraschel*

suche die Schraube für die Justierung der Zahnhöhe des Transporteurs
und löse die Schraube bis zum Ende. dodgy
Danach stelle man den Stichsteller auf "null" genau in die Mitte :lol27:

Wenn man mit den Arbeiten fertig ist, drehe man man die Transporteur Versenk Schraube wieder zurück und ziehe sie fest an :lol27:

Der Singer Kundendienst bemerkte dann irgendwann, dass es "effizienter" sei, Abdeckungen für den Transporteur zu liefern.
-lol: