Anker DZ - Brillengreifer und Fadenspannung
Verfasst: Donnerstag 17. April 2025, 17:47
Vorab: Ich weiß, das meiste, was ich im Folgenden schreibe, steht in der Bedienungsanleitung bzw. erschließt sich einem mit etwas Erfahrung oder Nachdenken. Aber für all diejenigen, die wie ich noch nicht soviel Erfahrung mit dem Brillengreifer haben, beschreibe ich im Folgenden kurz meine Probleme und wie die DZ und ich dann letzten Endes doch Freunde wurden.
Der Motorkondensator war schon vor einiger Zeit getauscht, jetzt wartete die DZ auf die Reinigung, Ölen und erste Nähversuche. Letztere scheiterten grandios mit großem Gewölle des Unterfadens. Bisweilen dotzte die Nadel auch beim Abwärtshub auf einen Widerstand im Greiferbereich.
Problem Fadenspannung
Der Oberfaden hatte zu wenig Spannung, weil ich es versäumt hatte, den Faden hinter (!) der kleinen Konusscheibe herzuführen (siehe roter Pfeil). Die fehlende Unterfadenspannung entstand ebenfalls durch eine Unachtsamkeit. Ich hatte es versäumt, den Faden durch ein kleines Loch in der Spulenkapsel zu führen. Dadurch rutschte der Faden immer wieder unter der Stahlfeder der Kapsel raus und hatte viel zu wenig Spannung. (roter Pfeil) Dass die Nadel aufsetzte, lag daran, dass sich die Spulenkapsel beim Schließen der schräg stehenden Klappe drehte und nicht mehr in der Führung saß. Dadurch drehte sich die Spulenkapsel mit der Greifer und verursachte so die Blockade. Besser setzt man die Spulenkapsel senkrecht in den Greifer ein mit den beiden Ausbuchtungen nach oben und schließt dann die Klappe vorsichtig, während man die Kapsel mit einem länglichen Gegenstand fixiert.
Also so besser nicht einlegen sondern so Diese Schraube dient der Justage der Greiferkapsel, verändert durch Neigung um ein paar Grad das Spiel zwischen Spule und Greifer.
Der Motorkondensator war schon vor einiger Zeit getauscht, jetzt wartete die DZ auf die Reinigung, Ölen und erste Nähversuche. Letztere scheiterten grandios mit großem Gewölle des Unterfadens. Bisweilen dotzte die Nadel auch beim Abwärtshub auf einen Widerstand im Greiferbereich.
Problem Fadenspannung
Der Oberfaden hatte zu wenig Spannung, weil ich es versäumt hatte, den Faden hinter (!) der kleinen Konusscheibe herzuführen (siehe roter Pfeil). Die fehlende Unterfadenspannung entstand ebenfalls durch eine Unachtsamkeit. Ich hatte es versäumt, den Faden durch ein kleines Loch in der Spulenkapsel zu führen. Dadurch rutschte der Faden immer wieder unter der Stahlfeder der Kapsel raus und hatte viel zu wenig Spannung. (roter Pfeil) Dass die Nadel aufsetzte, lag daran, dass sich die Spulenkapsel beim Schließen der schräg stehenden Klappe drehte und nicht mehr in der Führung saß. Dadurch drehte sich die Spulenkapsel mit der Greifer und verursachte so die Blockade. Besser setzt man die Spulenkapsel senkrecht in den Greifer ein mit den beiden Ausbuchtungen nach oben und schließt dann die Klappe vorsichtig, während man die Kapsel mit einem länglichen Gegenstand fixiert.
Also so besser nicht einlegen sondern so Diese Schraube dient der Justage der Greiferkapsel, verändert durch Neigung um ein paar Grad das Spiel zwischen Spule und Greifer.