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"Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Dienstag 4. November 2025, 11:46
von Wabbe
Liebe Leute,
noch bevor ich versuche, die Gehäuseschalen abzuschrauben: Sie dreht nicht leicht genug und stinkt ein bissel elektrisch.
Im Unterspulengehäuse sehe ich kein eingeklemmtes Garn, da ist alles erstaunlich sauber, die Maschine ist wohl wenig benutzt.
Aber was mir auffällt: Wenn ich den Spuler einrücke, dann läuft trotzdem die Nadel weiter – müsste die nicht entkoppelt werden?
Danke fürs Lesen und Mitdenken.
Beste Grüße -- WAbbe
Singerh.jpg
Singerv.jpg

Re: "Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Dienstag 4. November 2025, 11:51
von sputnik
Ein häufiger Fehler sind aufgewickelte Fäden beim Fadenanzugshebel.

Grüsse vom Sputnik

Re: "Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Dienstag 4. November 2025, 12:35
von Wabbe
Hallo Sputnik, danke fürs Mitüberlegen; Garnreste im Fadenspanner hatte ich früher auch schon mal, aber hier sieht alles sauber aus, und der Spanner wird vom Hebel auch ordentlich bedient. Stutzig macht mich wie gesagt, dass der Nadelantrieb beim Umspulen nicht auskoppelt. Ich befürchte ja nun, dass ich doch an die Schalen ran muss :-(
Beste Grüße -- Wabbe

sputnik hat geschrieben: Dienstag 4. November 2025, 11:51 Ein häufiger Fehler sind aufgewickelte Fäden beim Fadenanzugshebel.

Grüsse vom Sputnik

Re: "Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Dienstag 4. November 2025, 13:03
von sputnik
Ich meine den Fadenhebel bzw. dessen Antriebsgelenke und den Exzenter vom Nadelstangenantrieb auf der Hauptwelle.
Fadenhebel.jpg
Manchmal hat man Glück und es hängt noch wo ein Stück Faden raus dass man mit der Pinzette fassen und dann durch rückwärtsdrehen rauswickeln kann.
Manchmal sieht man aber von aussen gar nichts und wickelt dann trotzdem 20m Faden raus.

Auf jeden Fall Gutes Gelingen!

Re: "Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Dienstag 4. November 2025, 14:03
von Wabbe
So, die Schalen sind ab – da weiß ich nie, ob ich die korrekt wieder dranbekomme.
Mir scheint, dass der Motor zu schwer dreht – nachdem er nun mal richtig frei drehen durfte, macht er einen bessere Eindruck.
Und auch das Entkoppeln beim Umspulen funktioniert wieder – keine Ahnung, warum.
Nun muss ich erst mal weg, und nachher geht es weiter.
Beste Grüße -- Wabbe

Re: "Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Dienstag 4. November 2025, 17:57
von Wabbe
Hallo Sputnik, vielen Dank für den Tipp. Das Hebelwerk habe ich jetzt daraufhin gründlich inspiziert, aber da gibt es wirklich nirgends Hinweise auf eventuelle Garnreste – das ganze sieht eher klinisch sauber aus.
Und jetzt habe ich auch gemerkt, was mein Irrtum bezüglich des Ausrückens durch den Umspuler war: Um bei der Schwergängigkeit nicht dem Motor zu schaden, habe ich am Handrad gedreht. Aaaaaber: dabei wird der Nadelantrieb nicht ausgerückt, sondern nur dann, wenn die Hauptwelle vom Motor per Zahnriemen angetrrieben wird!
Beste Grüße -- Wabbe


sputnik hat geschrieben: Dienstag 4. November 2025, 13:03 Ich meine den Fadenhebel bzw. dessen Antriebsgelenke und den Exzenter vom Nadelstangenantrieb auf der Hauptwelle.

Fadenhebel.jpg

Manchmal hat man Glück und es hängt noch wo ein Stück Faden raus dass man mit der Pinzette fassen und dann durch rückwärtsdrehen rauswickeln kann.
Manchmal sieht man aber von aussen gar nichts und wickelt dann trotzdem 20m Faden raus.

Auf jeden Fall Gutes Gelingen!

Re: "Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Dienstag 4. November 2025, 19:21
von sputnik
Manchmal kommt es auch vor dass die Sinterlager vom Motor verharzen. Wenn Du schon alles soweit zerlegt hast kannst Du da ja einen Tropfen WD40 draufgeben und den Motor leer ein wenig laufen lassen. Aber nicht zuviel Öl und nicht auf Schleifkohlen/Kollektor.

Aber freut mich wenn sich das Problem gelöst hat. biggrin

Grüsse vom Sputnik

Gelöst; Re: "Singer" 2273 aus China dreht schwer

Verfasst: Donnerstag 6. November 2025, 20:47
von Wabbe
So, die Maschine ist wieder zusammengebaut und funktioniert.
Anscheinend war wirklich der Motor durch jahrelange Standzeit festgeharzt.
sputnik hat geschrieben: Dienstag 4. November 2025, 19:21 Manchmal kommt es auch vor dass die Sinterlager vom Motor verharzen. Wenn Du schon alles soweit zerlegt hast kannst Du da ja einen Tropfen WD40 draufgeben und den Motor leer ein wenig laufen lassen. Aber nicht zuviel Öl und nicht auf Schleifkohlen/Kollektor.

Aber freut mich wenn sich das Problem gelöst hat. biggrin

Grüsse vom Sputnik