tach auch.....
Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2025, 09:44
Ja, man sollte sich vorstellen. Wie fang ick an? Ick bin Berlinerin, wohne aber nun im östlichen Zipfel von Sachsen. Nähen tu ick schon immer. Zuerst mit der Trampelmaschine meiner Mutter. Keine Ahnung was das für eine Marke war. Dann habe ich mir als frisch verheiratete eine Veritas gekauft. Vom Ehekredit, Ossis werden wissen was ich meine. Die hatte ich dann 25 Jahre, bis auch der alte Mechaniker meines Vertrauens sagte, die schmeiss mal weg, die taugt nichts mehr.
Dann viele Jahre ohne, auch wegen meines Jobs, ich bin gefühlt alle drei Monate umgezogen.
Dann hatte ich wieder eine alte Veritas 8014/29, von meiner Schwiegermutter geerbt. Zeitgleich so ein Plastikteil von Aldi.
Über die Veritas hat mein Mann immer gehört, was brauchst denn das Ding, die steht doch nur in der Ecke. Stand sie mal draußen, war es auch nicht richtig. Ich muss dazu sagen, dass mein Göttergatte meiner Näherei eh kritisch gegenüber steht. Seiner Meinung nach gibt es nichts, was man nicht neu kaufen kann, wenn es kaputt geht schmeisst man es eben weg. Hosen kürzen braucht man nicht, man muss eben nur die richtige Größe kaufen. Bei 1 Meter 55 schon schwierig. Ich hatte nie einen festen Platz zum nähen. Meistens auf dem Esstisch, was natürlich stört. Wenn man immer gehetzt auf die Uhr schaut und dann reisst der Faden oder die Nadel bricht oder der Unterfaden macht Schlaufen.... Dann wird man nicht fertig mit dem Projekt, auch wenn es nur ein Reißverschluss einzunähen ist. Das bestätigt ihn natürlich in der Meinung, dass ich das nicht kann und dann doch besser zum Änderungsschneider gehen oder eben die teure Jeans wegschmeißen soll.
Das alte Eisenschwein habe ich dann schweren Herzens verschenkt und Mrs. Aldi ist gestern auf dem Recyclinghof gelandet.
Jetzt steht hier noch ein Karton mit Garn, Stoffresten und zum Zeil teurem Nähzubehör rum, den ich heute in die Tonne hauen soll. Wenn er nach Hause kommt soll das weg sein und dann ist das Thema nähen endlich Geschichte.
Dann viele Jahre ohne, auch wegen meines Jobs, ich bin gefühlt alle drei Monate umgezogen.
Dann hatte ich wieder eine alte Veritas 8014/29, von meiner Schwiegermutter geerbt. Zeitgleich so ein Plastikteil von Aldi.
Über die Veritas hat mein Mann immer gehört, was brauchst denn das Ding, die steht doch nur in der Ecke. Stand sie mal draußen, war es auch nicht richtig. Ich muss dazu sagen, dass mein Göttergatte meiner Näherei eh kritisch gegenüber steht. Seiner Meinung nach gibt es nichts, was man nicht neu kaufen kann, wenn es kaputt geht schmeisst man es eben weg. Hosen kürzen braucht man nicht, man muss eben nur die richtige Größe kaufen. Bei 1 Meter 55 schon schwierig. Ich hatte nie einen festen Platz zum nähen. Meistens auf dem Esstisch, was natürlich stört. Wenn man immer gehetzt auf die Uhr schaut und dann reisst der Faden oder die Nadel bricht oder der Unterfaden macht Schlaufen.... Dann wird man nicht fertig mit dem Projekt, auch wenn es nur ein Reißverschluss einzunähen ist. Das bestätigt ihn natürlich in der Meinung, dass ich das nicht kann und dann doch besser zum Änderungsschneider gehen oder eben die teure Jeans wegschmeißen soll.
Das alte Eisenschwein habe ich dann schweren Herzens verschenkt und Mrs. Aldi ist gestern auf dem Recyclinghof gelandet.
Jetzt steht hier noch ein Karton mit Garn, Stoffresten und zum Zeil teurem Nähzubehör rum, den ich heute in die Tonne hauen soll. Wenn er nach Hause kommt soll das weg sein und dann ist das Thema nähen endlich Geschichte.

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