Ich bin mir bei Ihren Annahmen nicht ganz sicher, aber es wäre vielleicht hilfreich, wenn Sie sich dieses englischsprachige Video über die drei gängigsten Transporteurtypen von Nähmaschinen ansehen würden:
Ich bin mir bei den drei deutschen Bezeichnungen nicht ganz sicher, versuche es aber trotzdem und werde sicher korrigiert:
Typ 1 hat nur einen unteren Transporteur. Die meisten Nähmaschinen sind so gebaut, darunter auch die Pfaff 138, die Singer 307G2 und die Phoenix 249. Dieser Typ hat typischerweise auch einen Zickzackstich, ist aber auch ohne erhältlich.
Typ 2 hat einen Zwei-fach-Transporteur ohne Nadeltransporteur. Diese Maschinen gibt es mit und ohne Zickzack. Die bekannte Sailrite für den maritimen Einsatz bietet zwei Nähmaschinentypen an: einen mit und einen ohne Zickzack. Die von Ihnen vorgeschlagene Texi ist ebenfalls eine Nähmaschine ohne Zickzackstich, aber meiner Meinung nach sind Qualität und Ausstattung besser als bei Sailrite.
Typ 3 hat einen Drei-fach-Transporteur. Diese Nähmaschinen sind nicht mit Zickzackstich erhältlich. Sie eignen sich jedoch optimal zum Nähen großer und schwerer Stoffe, da die Nadel den Stofftransport unterstützt. Beispiele für ältere, beliebte Nähmaschinen dieser Art sind: Pfaff 145, Pfaff 545, Adler 67, Singer 111 (EDIT: und Pfaff 335 Freiarm Nähmaschine).
Der Zickzackstich ist wichtig, wenn der zu nähende Stoff etwas elastisch ist.
Viele neuere Nähmaschinen haben den Nachteil, dass sie viel Elektronik enthalten. Das bedeutet in der Regel, dass nach 10 Jahren keine Ersatzteile mehr erhältlich sind und Reparaturen schwierig werden. Ältere Nähmaschinen sollten vorzugsweise zu einem beliebten Modell wie der Pfaff 138 gehören, für die man mit Sicherheit auch in 20 Jahren noch Ersatzteile bekommt. Eine Möglichkeit, die Beliebtheit einer älteren Nähmaschine zu überprüfen, besteht darin, im Internet nach typischen Ersatzteilen zu einem günstigen Preis zu suchen. Dies kann beispielsweise eine Stichplatte sein.
Allerdings ist es unpraktisch, auf Elektronik im Motor zu verzichten, um eine präzise Drehzahlregelung zu gewährleisten. Daher kann es erforderlich sein, Motor mit Elektronik bei einem Defekt auszutauschen. Bei älteren Nähmaschinen ist der Motor fast immer außen angebracht und lässt sich daher leicht wechseln.
Sie können die Typenbezeichnung einer Nähmaschine in der Regel auf YouTube suchen und so Anwendungsbeispiele und weitere Details finden.
Lassen Sie sich nicht von den Möglichkeiten eines Computers in der Nähmaschine blenden, wie etwa von Funktionen wie automatischem Nadeleinfädeln und Fadenabschneiden. Auch diese Funktionen können kaputtgehen.
Grüß, Viggo