Dürkopp 21 Schnellnäher mit umlaufenden Fadenhebel ...
Verfasst: Samstag 21. Februar 2026, 23:30
Dann kommt alles anders, als man denkt ...
Nachdem ich den Phoenix M Schnellnäher bereits in meinem Schlafzimmer stehen habe: https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... php?t=6097
... bin ich über ein laut Renters baugleiches Modell von Dürkopp gestolpert. Es ist eine Dürkopp 21 Geradestichnähmaschine mit umlaufendem Fadenhebel. Sie sieht der Originalmaschine von Wheeler & Wilson noch viel ähnlicher als die wahrscheinlich deutlich ältere Phoenix. Leider fehlt eine Spulenkapsel und eine Spule. Aber die Maschine sieht noch gut aus. Ich hatte gehofft, ich könnte die Teile von meiner Phoenix nutzen ... aber diese Maschine sieht so ganz anders aus.
Ich hoffe wegen der Nähe der Dürkopp zum Original - dass die Bilder im Renters mir weiterhelfen.
Hier der Text aus dem Renters DIE GREIFERNÄHMASCHINE
mit dreimal je Stichbildung umlaufendem Greifer mit Brille
(Greiferbewegung gleichförmig) Eine Sonderstellung unter den Nähmaschinenkonstruktionen nimmt der Willcox & Gibbs- (kurz W. & G.-) Schnellnäher ein, der auch heute noch von einer Reihe deutscher Werke gebaut und z. B. unter der Bezeichnung Adler 16, Anker „GK“, Dürkopp 21, Phoenix 16 und 17 geliefert wird. Der Willcox & Gibbs-Schnellnäher, mit einer Nähleistung von 4000 bis 4500 Stichen in der Minute, wurde im Jahre 1887 herausgebracht, und es ist erstaunlich, daß er in den nun zurückliegenden sechs Jahrzehnten nicht nennenswert verbessert und auch in seiner Stichleistung nicht weiter gesteigert werden konnte. Umlaufgreifernähmaschine mit dreimal je Stichbildung umlaufendem Greifer mit Brille Die besonderen Unterschiedsmerkmale des W. & G.-Schnellnähers gegenüber den sonst bekannten Umlaufgreifersystemen sind der dreimal je Stichbildung umlaufende Greifer mit Brille, der mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Fadenregler, der Antrieb durch einen gelochten Riemen (Gurt), die Blattfedergelenke, die bewegliche Fadenführung und die Geräuschlosigkeit auch bei höchster Beanspruchung. Sehr interessant ist, wie z. B. von W. & G. das Problem der Stichlängeneinstellung konstruktiv gelöst ist. Die Transporteurbewegung wird durch zwei Kreisexzenter bewirkt, von denen der eine, nämlich der Transporteurschiebeexzenter, sich radial zur Armwelle verschieben läßt. Dadurch kann seine Exzentrizität vergrößert oder auch vermindert werden. Die Funktion ist folgende: Auf der Armwelle ist eine feste Scheibe verschraubt, deren Umfang mit Strichen und Zahlen versehen ist. Durch eine kleine Öffnung im oberen Teil des Armständers, die in ihrer Größe genau dem Abstand zweier Striche und der dazwischenliegenden Zahl entspricht, kann man die eingestellte Stichlänge bei eingerastetem Knopf ablesen.
Auf der Stirnseite dieser festen Scheibe ist, auf Bolzen geführt und radial verschiebbar, eine zweite Scheibe mit größerer Bohrung, die eigentliche Transporteurschiebeexzenterscheibe, befestigt. Drehbar auf der Nabe der Scheibe gelagert ist dann noch …
Nachdem ich den Phoenix M Schnellnäher bereits in meinem Schlafzimmer stehen habe: https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... php?t=6097
... bin ich über ein laut Renters baugleiches Modell von Dürkopp gestolpert. Es ist eine Dürkopp 21 Geradestichnähmaschine mit umlaufendem Fadenhebel. Sie sieht der Originalmaschine von Wheeler & Wilson noch viel ähnlicher als die wahrscheinlich deutlich ältere Phoenix. Leider fehlt eine Spulenkapsel und eine Spule. Aber die Maschine sieht noch gut aus. Ich hatte gehofft, ich könnte die Teile von meiner Phoenix nutzen ... aber diese Maschine sieht so ganz anders aus.
Ich hoffe wegen der Nähe der Dürkopp zum Original - dass die Bilder im Renters mir weiterhelfen.
Hier der Text aus dem Renters DIE GREIFERNÄHMASCHINE
mit dreimal je Stichbildung umlaufendem Greifer mit Brille
(Greiferbewegung gleichförmig) Eine Sonderstellung unter den Nähmaschinenkonstruktionen nimmt der Willcox & Gibbs- (kurz W. & G.-) Schnellnäher ein, der auch heute noch von einer Reihe deutscher Werke gebaut und z. B. unter der Bezeichnung Adler 16, Anker „GK“, Dürkopp 21, Phoenix 16 und 17 geliefert wird. Der Willcox & Gibbs-Schnellnäher, mit einer Nähleistung von 4000 bis 4500 Stichen in der Minute, wurde im Jahre 1887 herausgebracht, und es ist erstaunlich, daß er in den nun zurückliegenden sechs Jahrzehnten nicht nennenswert verbessert und auch in seiner Stichleistung nicht weiter gesteigert werden konnte. Umlaufgreifernähmaschine mit dreimal je Stichbildung umlaufendem Greifer mit Brille Die besonderen Unterschiedsmerkmale des W. & G.-Schnellnähers gegenüber den sonst bekannten Umlaufgreifersystemen sind der dreimal je Stichbildung umlaufende Greifer mit Brille, der mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Fadenregler, der Antrieb durch einen gelochten Riemen (Gurt), die Blattfedergelenke, die bewegliche Fadenführung und die Geräuschlosigkeit auch bei höchster Beanspruchung. Sehr interessant ist, wie z. B. von W. & G. das Problem der Stichlängeneinstellung konstruktiv gelöst ist. Die Transporteurbewegung wird durch zwei Kreisexzenter bewirkt, von denen der eine, nämlich der Transporteurschiebeexzenter, sich radial zur Armwelle verschieben läßt. Dadurch kann seine Exzentrizität vergrößert oder auch vermindert werden. Die Funktion ist folgende: Auf der Armwelle ist eine feste Scheibe verschraubt, deren Umfang mit Strichen und Zahlen versehen ist. Durch eine kleine Öffnung im oberen Teil des Armständers, die in ihrer Größe genau dem Abstand zweier Striche und der dazwischenliegenden Zahl entspricht, kann man die eingestellte Stichlänge bei eingerastetem Knopf ablesen.
Auf der Stirnseite dieser festen Scheibe ist, auf Bolzen geführt und radial verschiebbar, eine zweite Scheibe mit größerer Bohrung, die eigentliche Transporteurschiebeexzenterscheibe, befestigt. Drehbar auf der Nabe der Scheibe gelagert ist dann noch …