Lochgröße der Stichplatte
Verfasst: Montag 2. März 2026, 13:59
Es geht hier um Nähmaschinen mit Geradstich. Gibt es Faustregeln für die Größe des Nadellochs in der Stichplatte oder im Nähfuß bzw. Transporteur bei Nähmaschinen mit Obertransportfuß, abhängig von der Nadelgröße?
Ist das Loch zu groß, kann sich das Nähgut verbiegen, was beispielsweise zu Fehlstichen führen kann. Ist es zu klein, entsteht vermutlich zu viel Reibung und damit verbundener Verschleiß des Nähfadens.
Ich habe recherchiert und Brother bietet verschiedene Größen für seine Nähmaschinen an:
https://www.sewingtime.co.nz/products/b ... le-plate-e
Wilhelm Renters schreibt in Band 2, Seite 82:
"Der Durchmesser des fertigen Stichloches schwankt je nach Maschinensystem und Verwendungszweck zwischen 1,6 bis 1,8 und 1,8 bis 3,2 mm (bei schweren Handwerkermaschinen ist das Stichloch auch noch größer)."
Und auf Seite 211:
"Wann muß das Stichloch groß, wann soll es klein sein?
Die Stichlochgröße muß immer auf die Näharbeit abgestimmt sein ; Näharbeiten in grobem Nähgut erfordern starke Nadeln und grobes Garn. Dementsprechend muß auch die Größe des Stichloches gewählt sein. Beim Vernähen von dünnen Stoffen wird das Stichloch möglichst klein gehalten, weil nur feines Garn und feine Nadeln verwendet werden. Bei einem zu großen Stichloch könnte der dünne Stoff in das Stichloch eingezogen werden und dann bei der Aufwärtsbewegungder Nadel mit hochgenommen werden. Die Folge davon wären Fehlstiche."
Natürlich kann es auch von anderen Bedingungen abhängen. Eine Faustregel kann jedoch sein, dass der Durchmesser des Lochs optimalerweise das 1,6-fache des Nadeldurchmessers betragen sollte.
Ich habe selbst einiges genäht mit 140 Nadeln, M20-Faden und einem Ø2,0 mm Loch in der Stichplatte. Das entspricht einem Faktor von 1,43. Ich denke, es ist einigermaßen gelungen, aber das Loch ist wahrscheinlich zu klein und nicht optimal.
Ich stimme zu, dass sich um das Loch herum normalerweise gehärteter Stahl befindet und die Oberfläche glatt sein sollte. Das Loch kann oft durch Nadelspitzen beschädigt worden sein.
Ist das Loch zu groß, kann sich das Nähgut verbiegen, was beispielsweise zu Fehlstichen führen kann. Ist es zu klein, entsteht vermutlich zu viel Reibung und damit verbundener Verschleiß des Nähfadens.
Ich habe recherchiert und Brother bietet verschiedene Größen für seine Nähmaschinen an:
https://www.sewingtime.co.nz/products/b ... le-plate-e
Wilhelm Renters schreibt in Band 2, Seite 82:
"Der Durchmesser des fertigen Stichloches schwankt je nach Maschinensystem und Verwendungszweck zwischen 1,6 bis 1,8 und 1,8 bis 3,2 mm (bei schweren Handwerkermaschinen ist das Stichloch auch noch größer)."
Und auf Seite 211:
"Wann muß das Stichloch groß, wann soll es klein sein?
Die Stichlochgröße muß immer auf die Näharbeit abgestimmt sein ; Näharbeiten in grobem Nähgut erfordern starke Nadeln und grobes Garn. Dementsprechend muß auch die Größe des Stichloches gewählt sein. Beim Vernähen von dünnen Stoffen wird das Stichloch möglichst klein gehalten, weil nur feines Garn und feine Nadeln verwendet werden. Bei einem zu großen Stichloch könnte der dünne Stoff in das Stichloch eingezogen werden und dann bei der Aufwärtsbewegungder Nadel mit hochgenommen werden. Die Folge davon wären Fehlstiche."
Natürlich kann es auch von anderen Bedingungen abhängen. Eine Faustregel kann jedoch sein, dass der Durchmesser des Lochs optimalerweise das 1,6-fache des Nadeldurchmessers betragen sollte.
Ich habe selbst einiges genäht mit 140 Nadeln, M20-Faden und einem Ø2,0 mm Loch in der Stichplatte. Das entspricht einem Faktor von 1,43. Ich denke, es ist einigermaßen gelungen, aber das Loch ist wahrscheinlich zu klein und nicht optimal.
Ich stimme zu, dass sich um das Loch herum normalerweise gehärteter Stahl befindet und die Oberfläche glatt sein sollte. Das Loch kann oft durch Nadelspitzen beschädigt worden sein.