Für fast alles ...
Einer jener Fäden die häufig auch als "Allesnäher" beworben werden.
Wird verwendet für (Seiden)Wäsche, Oberbekleidung, Jeans, Knopflöcher, Möbelstoffe, Leder, Schuhe, Sattlerwaren, Sonnenschirme, Markiesen, Gartenmöbel, Segel, technische Textilien, Berufsbekleidung, Bettwäsche .... und vieles andere mehr.
Es handelt sich um ein sehr gutes, festes und extrem hochwertiges reines Polyestergarn welches witterungs-, alterungs-, UV-beständig und relativ farbecht ist. Deshalb wird es z.B. auch für Gartenmöbel, Motorradsitzbänke, Segel, (Zirkus)Zelte, Fahnen etc. oder Küchenwäsche benutzt. Es ist Reiss-/Abriebfest/Scheuerbeständig wodurch viel weniger Fasern als bei Baumwoll-/baumwollumsponnnen Fäden abgerieben werden, es hat eine
kontinuierlichere Qualität welche bei Naturfasern (vor allem bei Baumwolle) auch trotz extremen Chemiekalieneinsatz nicht erreicht werden kann.
Siehe auch:
Saba ->
https://www.amann.com/de/produkte/produkt/saba/
Farbkarte ->
https://www.amann.com/fileadmin/user_up ... d_scan.pdf
Ein Nachteil von reinem Polyestergarn ist das man es nicht, wie baumwollumsponnene Fäden nachträglich färben kann.
Das bedeutet
von dem Saba gibt es NUR ~ 500 Farben 
weil es nach der Herstellung nicht mehr gefärbt werden kann.
Saba Farbkarte.jpg
Deshalb benutzt man in der Modeindustrie für hochwertige/spezielle Ansprüche manchmal lieber baumwollumsponnene Fäden, weil diese auch auf Kundenwunsch gefärbt werden können.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
P.S.: Zu
Viggos Frage wegen der
Janome Overlock: Haushalts-Overlockmaschinen sind normalerweise wenig empfindlich bei Fäden. Saba 80 sollte keinerlei Probleme machen. Bei Industrie gibt es dann unterschiedliche Maschinen/Unterklassen für dicke/dünne Materialien, aber z.B. bei schwerer Arbeitsschutzbekleidung werden Schliessnähte auf der (5-Faden) Overlock vermutlich manchmal auch mit noch etwas dickeren Fäden genäht. In der von Dir abgebildeten Tabelle steht bis
50er Fäden.
P.P.S.: Zur Frage der Einzelsträhnen/Nähfadenaufbau (Fachung/Stufigkeit):
Das hat hauptsächlich unterschiedliche produktionstechnische und optische Gründe.
Ein wesentliches Merkmal eines Nähfadens ist wie der auf dem zu verarbeitenden Material aussieht.
Andere Merkmale sind Stabilität, Weichheit, Oberflächenbeschaffenheit u.v.a.m..
Für Stabilität, Weichheit und Oberfläche ist vor allem der Aufbau eines Nähfadens ausschlaggebend. Bereits in der Frühzeit der Entstehung des Menschen wurden Fasern zu diesem Zweck einfach und auch mehrfach "verseilt/verzwirnt". Dabei entstehen durch unterschiedliche Materialien und Verarbeitungsschritte unterschiedliche Qualitäten, welche für verschiedene Aufgaben benötigt werden. Der praktische Aufbau von Nähfäden hängt natürlich von vielen Kriterien ab, unter anderem auch was das fertige Produkt kosten wird und wie gut es seine Aufgabe erfüllt. Daraus enstehen dann Verarbeitungsstrategien wie z.B. die Verseilung/Verzwirnung in gleiche oder in entgegengesetzte Richtung.
Alles hat Vor- und Nachteile.
Häufig braucht man unterschiedliche Aufbauten für maximale Festigkeit oder für bestes Aussehen. Eine Zierkordel ist kein Seil für Bergsteiger. Bei Nähfäden ist es ähnlich, wobei der Unterschied im Aufbau hauptsächlich für spezielle Verwendungszwecke relevant ist. Beim Sticken möchte man häufig ganz weiche, glatte, glänzende Fäden (welche dann meistens nur 2-fach gefacht sind) und für einen festen dicken Sattlerzwirn werden oft viele Fäden mehrfach gestuft und verzwirnt wobei das optische Erscheinungsbild oft nebensächlich ist.
Praktisch ist es eben so das der Saba bis Stärke 35 ein Zweifachzwirn ist und alle stärkeren Zwirne dann mit mehr Einzelgarnen hergestellt werden.
Amann Focus - Fachung.jpg
Mehr zu den Details findet man im Amann Focus Buch ->
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... rvFM2qQLkf