antikes Emmentaler- Spinnrad
Verfasst: Dienstag 14. April 2026, 21:42
Spontankauf, weil so nett aussah. Ausserdem müssen Nähmaschinen ja mit Stoffen gefüttert werden nach der Instandsetzung, denn dafür sind sie schließlich da.
Das Spinnrad ist kein Eigenbau- wie damals durchaus auch üblich, weil Mann der Frau ein Spinnrad auch baute, sondern dieses hat einen leider unleserlichen Stempel, den ich leider erst nach der Reinigung bemerkte...
Das genau Alter, läßt sich wohl nicht ableiten, antik ist es jedoch.
Der wackelige Flügel wurde wieder verleimt, Spule etwas angebohrt, Eiserne Achse mit Fadenloch wurde entrostet, Rad geklebt usw...und dann stellt sich heraus, die Spule selbst, ist zu kurz, kann nicht original dazu gehört haben. Mittels Holzperle zuwischen Flügel und Spule, wird diese nun 'verlängert', um in Position zu bleiben, damit Antriebschnur nicht abgeworfen wird.
Derzeit fummle ich noch an dem einen Lederlager, wo die Spule aufliegt und befestigt werden muss ( Flügelbremse bei einfädigen Spinnradtypen). Hierzu wird Leder über die Achse beim Fadeneinlass gelegt und mit einer Schnur leicht fixiert, damit es sich in geeümschtem Maße ungehindert drehen kann. Danach gehts ans Holz selbst, es sollte fein geschmirgelt und anschließend lasiert werden, um witterungsbeständiger usw. zu sein.
Muss da noch viel lernen...
Mich reizte aber nun plötzlich die Idee, Garne selbst herzustellen und entweder zu weben im Anschluss oder eben Garne/ Wollgemische zu verhäkeln. Ich bin immer froh, wenn ich was Neues lernen und probieren kann.
LG
Andrea
Das Spinnrad ist kein Eigenbau- wie damals durchaus auch üblich, weil Mann der Frau ein Spinnrad auch baute, sondern dieses hat einen leider unleserlichen Stempel, den ich leider erst nach der Reinigung bemerkte...
Das genau Alter, läßt sich wohl nicht ableiten, antik ist es jedoch.
Der wackelige Flügel wurde wieder verleimt, Spule etwas angebohrt, Eiserne Achse mit Fadenloch wurde entrostet, Rad geklebt usw...und dann stellt sich heraus, die Spule selbst, ist zu kurz, kann nicht original dazu gehört haben. Mittels Holzperle zuwischen Flügel und Spule, wird diese nun 'verlängert', um in Position zu bleiben, damit Antriebschnur nicht abgeworfen wird.
Derzeit fummle ich noch an dem einen Lederlager, wo die Spule aufliegt und befestigt werden muss ( Flügelbremse bei einfädigen Spinnradtypen). Hierzu wird Leder über die Achse beim Fadeneinlass gelegt und mit einer Schnur leicht fixiert, damit es sich in geeümschtem Maße ungehindert drehen kann. Danach gehts ans Holz selbst, es sollte fein geschmirgelt und anschließend lasiert werden, um witterungsbeständiger usw. zu sein.
Muss da noch viel lernen...
Mich reizte aber nun plötzlich die Idee, Garne selbst herzustellen und entweder zu weben im Anschluss oder eben Garne/ Wollgemische zu verhäkeln. Ich bin immer froh, wenn ich was Neues lernen und probieren kann.
LG
Andrea