Lösungsansatz für scheinbar unerklärliche Probleme
Verfasst: Mittwoch 27. Mai 2026, 01:31
Hier mal mein unmaßgeblicher, aber bei mir schon oft erfolgreicher, Ansatz bzw. Vorgehensweise bei Problemen bei denen keine offensichtliche Ursache zu sehen ist.
Schließe alles aus was es nicht sein kann dann ist das was übrigbleibt die Lösung (auch wenn es auf den ersten Blick unwahrscheinlich ist)
Ein Beispiel:
Ich hatte vor vielen Jahren die Aufgabe die Messtechnik mitsamt Software für einen Kompressibilitätsprüfstand zu machen.
(Bei Bremsbelägen sollten geprüft werden um wieviele µm sie sich bei mehreren Tonnen Druck zusammendrücken lassen)
Die Mechanik wurde im Werkzeugbau des Auftraggebers gefertigt.
Der Vierkantrahmen wurde aus einer 10mm starken Stahlplatte aus dem Vollen geschnitten (Querschnitt 100x100mm) mit einem freien Innenbereich von 350mm
Als ich alles installiert hatte ergaben die Probemessungen ca. 10% höhere Ergebnisse als die bei der Faktor 10 teureren Referenz-Messmaschine.
Als erstes dachte man natürlich an ein Problem in meinem Messaufbau....
...Abends habe ich alles nochmal akribisch geprüft und keine Fehler meinerseits entdecken können
Also Nachdenken...
Am nächsten Tag rief ich den Ingenieur des Kunden an und sagte der Rahmen würde sich verbiegen.
Er tat es ab und sagte das könne nicht sein bei der Konstruktion....
Einen Tag später rief er mch an und bekannte kleinlaut das er alles nochmal berechnet habe und das ich Recht gehabt hätte
Daraufhin habe ich die Durchbiegung in meiner Software berücksichtigt und die Abweichungen waren vernachlässigbar
Schließe alles aus was es nicht sein kann dann ist das was übrigbleibt die Lösung (auch wenn es auf den ersten Blick unwahrscheinlich ist)
Ein Beispiel:
Ich hatte vor vielen Jahren die Aufgabe die Messtechnik mitsamt Software für einen Kompressibilitätsprüfstand zu machen.
(Bei Bremsbelägen sollten geprüft werden um wieviele µm sie sich bei mehreren Tonnen Druck zusammendrücken lassen)
Die Mechanik wurde im Werkzeugbau des Auftraggebers gefertigt.
Der Vierkantrahmen wurde aus einer 10mm starken Stahlplatte aus dem Vollen geschnitten (Querschnitt 100x100mm) mit einem freien Innenbereich von 350mm
Als ich alles installiert hatte ergaben die Probemessungen ca. 10% höhere Ergebnisse als die bei der Faktor 10 teureren Referenz-Messmaschine.
Als erstes dachte man natürlich an ein Problem in meinem Messaufbau....
...Abends habe ich alles nochmal akribisch geprüft und keine Fehler meinerseits entdecken können
Also Nachdenken...
Am nächsten Tag rief ich den Ingenieur des Kunden an und sagte der Rahmen würde sich verbiegen.
Er tat es ab und sagte das könne nicht sein bei der Konstruktion....
Einen Tag später rief er mch an und bekannte kleinlaut das er alles nochmal berechnet habe und das ich Recht gehabt hätte
Daraufhin habe ich die Durchbiegung in meiner Software berücksichtigt und die Abweichungen waren vernachlässigbar