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Greifer ölen
Verfasst: Samstag 29. August 2026, 11:01
von Susi_127
Hallo,
meine pfaff230 macht etwas komische Geräusche in der Greifer-Gegend. Also dachte ich es wäre an der zeit die Bahn zu ölen.
Dazu habe ich mit einer Kanüle einen sehr kleinen tropfen an die im Bild markierte Stelle gegeben.
Leider wird der Faden jedesmal ölig daher glaube ich die falsche Stelle erwischt zu haben... An der Öl-menge kann es eigentlich nicht liegen denn das war wirklich so wenig wie möglich.
greifer.jpg
Danke für Antworten.
Re: Greifer ölen
Verfasst: Samstag 29. August 2026, 11:13
von Eicher
Ja servus, sind die Geräusche denn wenigstens weg....
LG
Re: Greifer ölen
Verfasst: Samstag 29. August 2026, 11:23
von Achim (js_hsm)
Herzlich willkommen hier.
Dann war der Tropfen wohl doch etwas groß
Das mit dem Faden gibt sich nach kurzer Nähzeit, einfach einen Stoffrest nähen bist das überschüssige Öl raus ist.
Re: Greifer ölen
Verfasst: Samstag 29. August 2026, 13:32
von Susi_127
Ja, die Geräusche sind weg :)
Der Tropfen war dann wohl noch zu groß. iIh habe einen Meter Baumwollstoff genäht und jetzt ist der Faden trocken. Wollte mich nur rückversichern ob das auch alles richtig war.
Vielen Dank ;)
Re: Greifer ölen
Verfasst: Sonntag 30. August 2026, 05:33
von Eicher
Moin,
lieber einen Tropfen Öl zu viel, wie zu wenig
LG
Re: Greifer ölen
Verfasst: Sonntag 30. August 2026, 17:10
von Ramses
Die Spulenkapselträger (so heißt das Teil zumindest bei Veritas), wo die Spule eingesetzt wird, hat auf der linken Seite eine Bahn mit Schlitzen.
Dort sollte das Öl aufgebracht werden, die Schlitze sorgen dafür, daß das Öl auch auf die Rückseite des Spulenkapselträgers gelangt.
2625.jpg
Der Bereich ist leider nur in einem schmalen Abschnitt der Greiferdrehung erreichbar.
Wenn Du genau da geölt hast, wie Du es auf Deinem Bild gezeigt hast, dann hast Du das Öl auf den sich drehenden Teil des Greifers gebracht, wo es seinen Zweck nicht wirklich effizient erreicht.
Natürlich gelangt das Öl dann irgendwann aufgrund seiner Kriechfähigkeit an die richtigen Stellen, man muss sich aber nicht wundern, wenn die Fäden dann ausgiebig mitgeölt werden.