Altersbestimmung und Seriennummern Gritzner Anker
Verfasst: Mittwoch 11. Oktober 2017, 16:20
Nachdem mir heute Twassbrake "neue" Daten zu einer alten Anker RZ mit Kaufbeleg und BA zugeschickt hat, möchte ich die relativ Neuen unter euch darauf aufmerksam machen.
Mein Einstieg in die NMS-Welt war - nach der Ersteigerung einer alten Anker RZ Automatic zu 1€ - meine Idee, nachdem ich mir weder Oldtimer noch Traktoren platz- wie geldmäßig leisten kann, zumindest eine NMS zu bekommen, die so alt wie ich ist. Die Frage, die damit automatisch kam, war: wie alt ist meine Maschine. Unterlagen dazu gibt es offensichtlich trotz vieler Versuche zu Informationen zu kommen leider nicht. Und einige andere hatten wohl die gleiche Frage.
Wir haben daher hier aus den Meldungen von Maschinenzugängen eine Datensammlung für Anker Nähmaschinen zusammen gesammelt, um aus den Seriennummern das Alter der Maschine ableiten zu können. Dazu hatten wir besondere Merkmale mit gelistet. Durch Hinweis eines NMS-Fan-Kollegen auf die Inhalte von Formularnummern erkannten wir darin das Druckdatum, was zumindest eine weiteren Hinweis auf den Herstellungszeitraum liefert. Leider ist die Datei hier nicht so einzufügen - (eben beim Schreiben kam mir die Idee, ob wir die als Teil bei Feddo mit einhängen?).
Nachdem die AnkerNähmaschinen sozusagen einen postmortalen Umsatzboom in der elktrischen Bucht erfuhren und die Fangzahlen von 1€ Maschinen auf Null ging und auch die 10€ Grenze gefallen war, weiterhin ja schon eine gewisse Mehrung von NMS zu verzeichnen war, gab es mit Gritzner NMS einen neuen Fangplatz. Obwohl Gritzner mal zu WK1 Zeiten größter NMS-Hersteller in Europa war, mit 80% Exportquote glänzte war hier die Spurensuche noch deutlich schwieriger. Auch hier gibt es keine Unterlagen wie Produktionsbücher. Für die Zeit der Fabrikation bis 1910 zumindest konnte ich in einer Firmenbroschüre eine Graphik zu Umsatzmengen auswerten, so dass wir im Zeitraum bis 1910 recht verlässliche Alterbestimmung erzielen, bis 1920 eine vage Schätzung machen können - dann zwischen 1920 und besonders für die Zeit von den 30igern bis Anfang 50er keine Maschinennennungen vorliegen haben. Auch die vorhanden machen unsicher, weil die Produktionsmengen nicht so kontinuierlich erscheinen, wie das bei Anker recht gut stimmte. Wir haben zwar dankenswerter Weise Daten von Gritzner-Maschinen mitgeteilt bekommen. Doch leider keine nutzbaren Dokumente, die wieder Sicherheit vrsstärken zumindest halbwegs richtig zu liegen. Und wenn die Zweifel siegen, dann maht auch so eine Tabellenarbeit wenig Spaß.
Ich möchte Euch daher bitten, Daten von Euren Anker / Gritzner zu melden, besonders wenn es Kaufbelege ,Original-Bedienungsanleitung mit Druckdaten,Tlw. auch alte Reparaturrechnungen dafür gibt. Eine weitere Idee ist, ob die zugehörigen Möbel nicht auch Rückschlüsse ermöglichen. Nur fehlen dazu auch terminierte Prospekte/Kataloge. Es ist ein blindes Fischen im Teich - stimmt. Aber ein Versuch ist es wert.
Mein Einstieg in die NMS-Welt war - nach der Ersteigerung einer alten Anker RZ Automatic zu 1€ - meine Idee, nachdem ich mir weder Oldtimer noch Traktoren platz- wie geldmäßig leisten kann, zumindest eine NMS zu bekommen, die so alt wie ich ist. Die Frage, die damit automatisch kam, war: wie alt ist meine Maschine. Unterlagen dazu gibt es offensichtlich trotz vieler Versuche zu Informationen zu kommen leider nicht. Und einige andere hatten wohl die gleiche Frage.
Wir haben daher hier aus den Meldungen von Maschinenzugängen eine Datensammlung für Anker Nähmaschinen zusammen gesammelt, um aus den Seriennummern das Alter der Maschine ableiten zu können. Dazu hatten wir besondere Merkmale mit gelistet. Durch Hinweis eines NMS-Fan-Kollegen auf die Inhalte von Formularnummern erkannten wir darin das Druckdatum, was zumindest eine weiteren Hinweis auf den Herstellungszeitraum liefert. Leider ist die Datei hier nicht so einzufügen - (eben beim Schreiben kam mir die Idee, ob wir die als Teil bei Feddo mit einhängen?).
Nachdem die AnkerNähmaschinen sozusagen einen postmortalen Umsatzboom in der elktrischen Bucht erfuhren und die Fangzahlen von 1€ Maschinen auf Null ging und auch die 10€ Grenze gefallen war, weiterhin ja schon eine gewisse Mehrung von NMS zu verzeichnen war, gab es mit Gritzner NMS einen neuen Fangplatz. Obwohl Gritzner mal zu WK1 Zeiten größter NMS-Hersteller in Europa war, mit 80% Exportquote glänzte war hier die Spurensuche noch deutlich schwieriger. Auch hier gibt es keine Unterlagen wie Produktionsbücher. Für die Zeit der Fabrikation bis 1910 zumindest konnte ich in einer Firmenbroschüre eine Graphik zu Umsatzmengen auswerten, so dass wir im Zeitraum bis 1910 recht verlässliche Alterbestimmung erzielen, bis 1920 eine vage Schätzung machen können - dann zwischen 1920 und besonders für die Zeit von den 30igern bis Anfang 50er keine Maschinennennungen vorliegen haben. Auch die vorhanden machen unsicher, weil die Produktionsmengen nicht so kontinuierlich erscheinen, wie das bei Anker recht gut stimmte. Wir haben zwar dankenswerter Weise Daten von Gritzner-Maschinen mitgeteilt bekommen. Doch leider keine nutzbaren Dokumente, die wieder Sicherheit vrsstärken zumindest halbwegs richtig zu liegen. Und wenn die Zweifel siegen, dann maht auch so eine Tabellenarbeit wenig Spaß.
Ich möchte Euch daher bitten, Daten von Euren Anker / Gritzner zu melden, besonders wenn es Kaufbelege ,Original-Bedienungsanleitung mit Druckdaten,Tlw. auch alte Reparaturrechnungen dafür gibt. Eine weitere Idee ist, ob die zugehörigen Möbel nicht auch Rückschlüsse ermöglichen. Nur fehlen dazu auch terminierte Prospekte/Kataloge. Es ist ein blindes Fischen im Teich - stimmt. Aber ein Versuch ist es wert.