Phoenix 39
Verfasst: Donnerstag 5. November 2020, 17:07
Als letzte Maschine für dieses Jahr (
) habe ich mir eine Maschine gegönnt die auf meiner sehr kurzen HabenMüssenListe steht, und zwar schon sehr lange und gegen deren Anschaffung ich mich bisher immer entschieden habe. Nun denn, nach langem und reifem Überlegen und nach etlichen Rückfragen an Det (Vielen Dank für deine Geduld. Du bist ein Schatz!
) habe ich mich für den Kauf einer Phoenix Universa 39 entschieden. The odd child der Universa-Familie sozusagen. Seltener zu finden, das doofe Nadelsystem 1910 (wie auch die 29/229/239), größer als die 29er und ihre Nachfolger und obendrein nicht die gleiche Füßchenaufnahme. Tauschen zwischen der 29er Reihe und der 39er also nicht möglich. Typisch Phoenix halt. Einfach kann jeder!
Diese Maschine kam, wie so oft hier in der Region, aus dem Nachlass einer Hausschneiderin. Und auch hier, wie so oft, gab es natürlich kein weiteres Zubehör. Hat eigentlich schon jemand mal darüber nachgedacht dass jede zweite Maschine von einer Schneiderin kommt, aber in den seltensten Fällen Zubehör bei den Maschinen ist? Wenn man Glück hat ist wenigstens der ZZ-Fuß dabei. So auch hier. Bis auf den ZZ-Fuß und glücklicherweise die BA fehlte an der Maschine aber praktisch alles. Nicht einmal Spulenkapsel und Spulen waren noch dabei. Den Tisch habe ich gleich entsorgt minus der Tischplatte und des Fußhebels. Da wird sich dann beizeiten ein geeignetes und besser erhaltenes Unterteil finden.
Für die Spulenkapsel und die Spulen konnte ich noch auf meinen Fundus zurück greifen. Vor den Füßchen hatte ich ehrlich gesagt erst mal Bammel aber es war ja wenigstens der ZZ-fuß dabei sagte ich mir. Die glückliche Fügung des Schicksals brachte bereits am nächsten Tag bei den Kleinanzeigen Zubehör dass ich eindeutig als 39er identifizieren konnte. Und dann konnte ich mir mit stolzgeschwellter Brust mal selbst zu meinen Sammlertrieb gratulieren. Seit Jahren nehme ich Zubehör aller Art mit. Und da fand sich doch glatt noch eine Dose von Naumann in der Füße waren die ich ebenfalls als Phoenix-zubehör identifizieren konnte. Es hatte nur sieben Jahre gedauert bis ich Maschine und Füße wieder vereinen konnte.
Da bleibt dann nur noch die Frage des Nadelsystems. Das originale Nadelsystem 1910 ist einfach doof. Schwer zu bekommen und schwer zu ersetzen. Im Laufe der Jahre haben hier im Forum und auch anderen Seiten verschiedene Leute versucht in der 29er Reihe die Nadelstange höher zu setzen um ein gebräuchlicheres Nadelsystem 705H oder 1738 einzusetzen und sind an mangelndem Platz nach oben gescheitert.
Das charmante an der 39 ist jedoch dass dort eben wohl jenes Quentchen Platz ist dass man bei der 29er schmerzlich vermisst. So jedenfalls die Erfahrung die Det gemacht hat und die ich hoffentlich bestätigen darf. Ich bin gespannt.
Das ist die kleine Schönheit. Geübte Augen sehen dass die Maschine einen geflickten Bruchschaden hat. Der Spuler ist an zwei Stellen gebrochen gewesen und wurde geschweißt. Deshalb hat der Spuler auch eine kleine Schiefstellung. Es scheint auf die Funktion aber keine Auswirkungen zu haben. Mal sehen inwieweit sich das bewahrheitet.



Diese Maschine kam, wie so oft hier in der Region, aus dem Nachlass einer Hausschneiderin. Und auch hier, wie so oft, gab es natürlich kein weiteres Zubehör. Hat eigentlich schon jemand mal darüber nachgedacht dass jede zweite Maschine von einer Schneiderin kommt, aber in den seltensten Fällen Zubehör bei den Maschinen ist? Wenn man Glück hat ist wenigstens der ZZ-Fuß dabei. So auch hier. Bis auf den ZZ-Fuß und glücklicherweise die BA fehlte an der Maschine aber praktisch alles. Nicht einmal Spulenkapsel und Spulen waren noch dabei. Den Tisch habe ich gleich entsorgt minus der Tischplatte und des Fußhebels. Da wird sich dann beizeiten ein geeignetes und besser erhaltenes Unterteil finden.
Für die Spulenkapsel und die Spulen konnte ich noch auf meinen Fundus zurück greifen. Vor den Füßchen hatte ich ehrlich gesagt erst mal Bammel aber es war ja wenigstens der ZZ-fuß dabei sagte ich mir. Die glückliche Fügung des Schicksals brachte bereits am nächsten Tag bei den Kleinanzeigen Zubehör dass ich eindeutig als 39er identifizieren konnte. Und dann konnte ich mir mit stolzgeschwellter Brust mal selbst zu meinen Sammlertrieb gratulieren. Seit Jahren nehme ich Zubehör aller Art mit. Und da fand sich doch glatt noch eine Dose von Naumann in der Füße waren die ich ebenfalls als Phoenix-zubehör identifizieren konnte. Es hatte nur sieben Jahre gedauert bis ich Maschine und Füße wieder vereinen konnte.

Da bleibt dann nur noch die Frage des Nadelsystems. Das originale Nadelsystem 1910 ist einfach doof. Schwer zu bekommen und schwer zu ersetzen. Im Laufe der Jahre haben hier im Forum und auch anderen Seiten verschiedene Leute versucht in der 29er Reihe die Nadelstange höher zu setzen um ein gebräuchlicheres Nadelsystem 705H oder 1738 einzusetzen und sind an mangelndem Platz nach oben gescheitert.
Das charmante an der 39 ist jedoch dass dort eben wohl jenes Quentchen Platz ist dass man bei der 29er schmerzlich vermisst. So jedenfalls die Erfahrung die Det gemacht hat und die ich hoffentlich bestätigen darf. Ich bin gespannt.

Das ist die kleine Schönheit. Geübte Augen sehen dass die Maschine einen geflickten Bruchschaden hat. Der Spuler ist an zwei Stellen gebrochen gewesen und wurde geschweißt. Deshalb hat der Spuler auch eine kleine Schiefstellung. Es scheint auf die Funktion aber keine Auswirkungen zu haben. Mal sehen inwieweit sich das bewahrheitet.