Vaseline habe ich und als Öl nehm ich das ganz normale Nähma-Öl, denke ich?
Viele Grüße
Anja

Endlich mal eine Frau, die mich versteht
JeppAnPfaff hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 11:28 Vaseline habe ich und als Öl nehm ich das ganz normale Nähma-Öl, denke ich?

Hexenjagd ?inch hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 09:49 Ehrlich gesagt hatte ich gehofft,daß du nach deinem nun glücklicherweise gelöschten Hochwasser-Post mal inne hälst und in dich gehst...
Aber nein,es geht gleich munter weiter.
... ist das so?inch hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 09:49Nitro-Lack ist für Holz hervorragend geeignet,weil er tief ins Holz eindringt (im Gegensatz zu Alkydharzlacken) und bei Reparaturen alte Schichten mit Neuen verschmelzen,durch Anlösen derselben.
Diesen Effekt macht sich in harmloser Form auch Möbelpolitur zunutze.
Nitro-Lack ist in keinster Weise "instabil",es gibt keinen Grund,ihn auf Holzoberflächen durch andere Lacksysteme zu ersetzen (von Schiffen reden wir hier nicht,richtig...und die haben den auch nicht)
Nitrolack ist weder empfindlich gegenüber Wasser,als auch Alkohol.
Nicht die Verdünnung vom "neuen" 2K-Lack löst Nitrolack an,sondern Verdünnung generell.
2K-Lack entspringt dem Alkydharz-Lacksystem,ein völlig anderes Lacksystem ...und ursprünglich für den Industrie/Fahrzeugbau entwickelt.
Nun noch das Furnier...Furnier wird nicht mehrfach geschliffen,es wird geschält auf die Möbel mit Holzleim (vorzugsweise Glutinleime) geklebt und wenn überhaupt,max. sauber geschliffen.
Je älter die Möbel,desto dicker ist im allgemeinen das Furnier (siehe Dickschicht-Furnier)und es kann,wenn man es denn unbedingt will,bedenkenlos übergeschliffen werden.
Und jetzt der "Furnierleim"...Furnierleim,sprich Holzleim läßt sich NICHT durch Verdünnung lösen,sondern reagiert lediglich auf intensiven Gebrauch von Wasser und Wärme.
Im Zweifelsfall und bei Unklarheiten empfehle ich,besser vorher Wikipedia zu benutzen.
In meiner (sehr lange zurückliegenden) Ausbildung wurde für Furnier auch Knochenleim verwendet. Er wird erwärmt verarbeitet und kann dann auch gut mit einer Spritze mit Kanüle unter das Furnier oder aufgewölbte Furnierflächen gespritzt werden. Nachteil ist, dass er schnell ausgeliert und man sehr schnell arbeiten muss. Die Furnierleger hatten deswegen immer schwere Metallplatten liegen, die erwärmt und dann auf die Fläche zum Beschweren gelegt wurden. Ich habe letztens auf einer Webseite Knochenleim gefunden, bei Interesse kann ich ja den Link einstellen.det hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 10:22
Unter Furnierleim werden sehr unterschiedliche Leime angeboten. Einerseits Weißleime (PVAc) ähnlich Ponal und andererseits Fischleim (=Glutinleim). Hast du Erfahrungen bezüglich der Wasserbeständigkeit dieser Leimtypen?
Danke und Gruß
Detlef

2K-Alkydharzlack, 2K-Acrylharzlack

Ziemlich gut und allgemeinverständlich aufgebaute Seite die die Lackarten und deren Verwendung schnell erklärt.det hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 18:45 Diese Seite hat mir gerade geholfen, ein bisschen Staub von der Brille zu blasen -> Strg+Klick: Stimmt datt, watt da steht?
Ja,besser ist es.dieter kohl hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 19:08![]()
also mit Speiseölen bleiben wir bitte mal ganz und gar weg von den Maschinen und Möbeln
Diese Schränke wurden industriell hergestellt, aber auch größere Handwerksbetriebe verwendeten damals schon Kaurit - ein BASF Produkt (seit 1930) - leicht schäumender Harnstoff => https://www.ungrund-leime-shop.de/WebRo ... _122_d.pdfdet hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 10:22 Unter Furnierleim werden sehr unterschiedliche Leime angeboten. Einerseits Weißleime (PVAc) ähnlich Ponal und andererseits Fischleim (=Glutinleim). Hast du Erfahrungen bezüglich der Wasserbeständigkeit dieser Leimtypen?
ich möchte mich mit Dir nicht streiten und/oder die Welt erklären. Die Welt erklärt sich selbst & es werden unterschiedliche Erfahrungen gesammelt.inch hat geschrieben: Montag 19. Juli 2021, 20:09 @ Nopi:
Ich habe das hier alles praktisch erprobt und verarbeitet,ebenso wie die verschiedenen Lacksysteme und brauche da nicht "googeln"