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Hallo,
Gestern war ich mit meiner Pfaff 1222 beim Nähen . Mache gerade eine Handtasche aus dünnem Leder. Das Leder stammt aus der Autoindustrie und wird für Sitze und Innenverkleidungen benutzt. Die Pfaff 1222 näht alles sehr exakt . Vor allem ist der Obertransport zu erwähnen ,es wir das Nähgut gleichmässig und geradlinig durchgeschoben. Nur bei 4 bis 6 Lagen und die Kommen halt bei den Ecken oder an Stellen wo Reisverschlüsse querrüber eingenäht werden öfters vor. Da ist die Pfaff komplett an ihre Grenzen gekommen. Beim Annähen des D - Ringes für den Tragegurt hab ich 5 Ledernadeln gebrochen .Durch das umschlagen wird das Leder sehr hart und kompakt. Da war kaum ein durchkommen . Der Motor hats nicht geschafft und beim Mithelfen am Handrad ging die Nadel entweder gleich zu Bruch oder war verbogen . Ich hatte 90ger und 100ter Ledernadeln gute Qualität natürlich.
Mein Fazit die Pfaff ist perfekt für Stoff , dickere und dünnere sowieso. Für Leder nur bedingt bzw ungeeignet da man zwar z B 4 Lagen übereinander gerade nähen kann aber, wie schon erwähnt wenn es eingeschlagen oder die Ecken vernäht werden ist Schluss, da brauchts was richtig kräftiges. Hab mal ein paar Fotos gemacht das untere Bild zeigt einfach nur einen Messerschoner nur schnell zum Testen zusammengenäht ging problemlos mit 4 lagen. Auf den anderen Bilder ist der angenähte D- Ring zu sehen .Bis ich soweit war verging 1Std und 5 Nadeln. Die Stelle in der Mitte wo die Lasche des Ringes ist war der Knackpunkt sieht zwar nicht so aus war aber wie Beton. Vielleicht ist das ja Handwerklich nicht richtig denn in Nähanleitung wird Kunstleder genommen.
Habt ihr ähnliche oder sogar bessere Erfahrungen mit zB. Bernina oder anderen Maschinen?
Gruß Markus
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