ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

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Alex..
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ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#1 Beitrag von Alex.. »

Hallo zusammen,

habe eine ELNA Lotus (altes Modell), auf den Tisch bekommen.
Die Masch. sieht, wie Neu aus dem Schaufenster Innen wie Außen aus, sogar der Spulerkorb, so wie der Motor-Pully, was ja so oft kaputt ist, ist voll I.O..
-- Nur ist das Greifer antreibender Ritzel ist in "tausend" Fetzen zerbrochen.

https://www.naehmaschinenshop.de/naehma ... tzel?c=159

So weit so "gut", dass kann ich wechseln, währe ja auch zu Schade um diese tolle Nähmaschine.
- Transporteurheber-Nocke markieren - Welle ein stück rausziehen - Ritzel wechseln - ...
Ich weis nur nicht, welchen Schlingenhub für diesen Greifer-typ gilt - mit 80ziger Nadel einstellen, oder?

Liebe Grüße
Alex.andra
Zuletzt geändert von Alex.. am Sonntag 23. November 2025, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.
Masch.: Angela 40, Elna Lotus SP, Pfaff tipmatic 6122, creative 7550, Veritas 8014/4139, Famula 4891, 4892, Husqvarna Designer Jade 35, Singer 81A1, Victoria Artisan 400, Babylock BL4-838DF, Singer 14U454B, Pfaff coverlock 4852,

uu4y
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#2 Beitrag von uu4y »

je nachdem, wie herum der Greifer läuft afair bei den Elnas linksrum...
grundsätzlich = bei linksrum und Nadelposition ganz links (= die späteste Stellung) muss sich die Greiferspitze mittig hinter der aufsteigenden 80er Nadel mindestens 0,5 bis max. 1mm über dem Öhr befinden

Ramses
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#3 Beitrag von Ramses »

Mir ist keine Haushaltsnähmaschine bekannt, die einen anderen Schlingenhub als 2 mm hätte.
Die Loti habe ich stets mit diesem Wert zum Nähen bringen können.

uu4y
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#4 Beitrag von uu4y »

...insofern ging meine Antwort also am eigentlichen Problem vorbei...
der Schlingenhub (Weg vom UT bis zum Einhaken des Greifers)hängt primär mit der justierten Höhe der Nadel bzw. ihrer Nadelstange zusammen...
ich hab keine Ahnung, ob das (bei allen Systemen = DUG-UG-CB-Brillengreifer usw.) immer genau 2 mm sein müssen... huh

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Achim (js_hsm)
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#5 Beitrag von Achim (js_hsm) »

Ohne weitere Infos würde ich auch bei 2mm anfangen und dann schauen wie es in den Endlagen beim ZZ ausschaut.

Gruß, Achim
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Ramses
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#6 Beitrag von Ramses »

uu4y hat geschrieben: Sonntag 23. November 2025, 16:18 der Schlingenhub (Weg vom UT bis zum Einhaken des Greifers)hängt primär mit der justierten Höhe der Nadel bzw. ihrer Nadelstange zusammen...
Nein, das ist der Weg, den die Nadel nach oben zurücklegen muss, um eine Schlaufe zu bilden, welche die Greiferspitze "mitnimmt".

Länge der Nadel und Nadelstange haben da - bei Haushaltsnähmaschinen - keinen Einfluss.

Wie das bei Industrienähern ist, welche die Nadelstangen mit größerer Amplituden bewegen, weiß ich leider (noch) nicht!

sputnik
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#7 Beitrag von sputnik »

Erfahrungsgemäss beträgt der Schlingenhub bei den meisten Nähmaschinen (auch bei Industrienähmaschinen) zwischen 1,8mm und 2,4mm.
Deshalb schrieb Achim bereits er würde mit 2mm beginnen. Dann schaut man wie sich das ausgeht ... wenn es nicht passt nimmt man etwas weniger oder etwas mehr (+/- 0,2mm).
Bei vielen modernen Maschinen gibt es auch bereits Markierungen auf der Nadelstange für die Nadelstangenhöhe und für den Schlingenhub.
Auf jeden Fall muss der Greifer auch im schlechtesten Fall (Stichlage links/rechts) die Nadel oberhalb des Nadelöhrs passieren weil er sonst den Faden nicht greifen kann.

Die optimale Einstellung ist aber auch vom Material und vom Faden abhängig. Bei Industriemaschnen welche ja in der Mehrzahl auch nur gerade Nähen hilft man sich bei schwierigen Materialien oft auch noch mit speziellen Nadeln z.B. -> https://www.schmetz.com/de/industrienae ... geometrie/ oder auch mit leichtem verdehen der Nadel. Deshalb werden bei Industriemaschinen auch Rundkolbennadeln verwendet. Mit den Serv7 Nadeln kann man manchmal die Häufigkeit von Faden-/Nadelbruch/Fehlstichen um bis zu 20% reduzieren.

Grüsse vom Sputnik
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Ramses
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#8 Beitrag von Ramses »

Was sicher eine Rolle spielt, bei Zickzack Nähmaschinen ist die Verjüngung der Nadel, wo die Greiferspitze entlang läuft.

Die Spitze muss bei allen Nadelpostionen da hindurch laufen.
Insofern spielt die Nadel doch eine gewisse Rolle.

Nur als Ergänzung zu dem, was Sputnik geschrieben hat!

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HusPfaSing
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#9 Beitrag von HusPfaSing »

ich vermute mal, dass du nur das Timing des Greifers einstellen musst, da ja vermutlich auch nur der Antrieb des Greifers kaputt gegangen ist.

Beim schlingenhub hat man sich vermutlich auf 2 mm geeinigt, denn dies ist der Abstand zwischen Nadelöhr und Zentrum der hinteren Aussparung. Beim linken und rechten Zickzack sind dies dann etwas weniger oder etwas mehr als 2 mm. Erstaunlich für mich ist, dass dieses "ungenaue" Timing sogar noch mit 6 mm oder mehr Zickzackbreite funktioniert.

beim Testlauf dürfen beim breitesten Zickzack weder rechts noch links Stiche ausgelassen werden. Falls dies ab und zu auf einer Seite der Fall ist, das Timing ganz leicht nach vorne oder hinten verschieben.

viel Erfolg
Aktuell im Einsatz:
Pfaff 1229, Coverlock 4.0 / Elna Carina TSP.
Sammelstücke:
Singer 431G /Elna 1 (110/220V mit Motorbremse), TSP, Junior (grün)[/b]/Keller 28 (grau)/Clemens Müller Stella.

sputnik
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Re: ELNA Lotus (alt) welcher Schlingenhub?

#10 Beitrag von sputnik »

Man hat sich nicht geeinigt ... der ist bei jeder Maschine anders und wird bei Industriemaschinen häufig durch ausprobieren ermittelt, weil jeder Faden, Nähgut und Nadel unter Umständen eine andere Einstellung benötigen um ein optimales Ergebniss zu erzielen. Das beginnt damit dass man dann schon weiss wenn ich die Teile für Fa. XY nähe muss ich wieder allen Näherinnen sagen dass sie die Nadel um 5° nach links verdrehen müssen um die Häufigkeit von Faden und Nadelbrüchen zu halbieren. Da spielen ganz viele Faktoren mit eine Rolle.

Aber damit der Faden eine Schlinge bilden kann muss sich die Nadel ein Stückchen vom unteren Totpunkt nach oben bewegt haben und wenn das zuviel ist wird die Schlinge zu gross und dreht sich zur Seite. Das ist bei jedem Faden und Stoff anders ... sogar bei jeder Farbe vom sonst identischen Faden und Stoff. Dadurch ergibt sich bei "normalen" Maschinen zwischen 1,8mm bis 2,4mm und bei manchen ausgefallenen Maschinen/Materialien auch ab 1,6mm bis knapp 3mm. Es gibt aber z.B. auch Maschinen mit gebogenen Nadeln wo der Greifer am Tiefsten Punkt der Nadelstange die Nadel passieren muss.

Bei einer meiner Firmen wurden auch viele Uniformhemden genäht ... drei Wochen lang weisse für die Rettung ... zwei Wochen lang blaue für die Post ... und zwei Wochen lang grüne für die Bundesforste. Stoffe und Fäden kamen immer von den selben Herstellern und waren ausser der Farbe theoretisch absolut gleich. Wenn wir nichts umgestellt hätten wären bei den grünen Hemden Fadenbrüche und Nadelbrüche ~20x häufiger aufgetreten als normal. Mit allen Tricks haben wir es geschafft das auf ~5x häufiger zu begrenzen. Da waren jahrelang alle Hersteller, Textilforschungsinstitute, Maschinen- und Nadelhersteller (u.a. Schmetz) mit eingebunden und wir haben nie herausgefunden warum das nur bei den grünen Hemden so schlimm ist. huh

Grüsse vom Sputnik
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