Kaufberatung Singer 29K51 / Und Wiederaufbau...
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Re: Kaufberatung Singer 29K51
Kann sein, dass der BCL leicht anders ist, er passt aber muss aber ggf nachgearbeitet werden. Ich habe vor Jahren mal einen 29K71 BCL in eine 29K1 gebaut - geht alles.
https://leatherworker.net/forum/topic/6 ... nd/page/2/
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Middem Öl nich spaasam sein!
Singer 111G156 - Singer 307G2 - Singer 29K71 - Singer 212G141 - Singer 45D91 - Singer 132K6 - Singer 108W20 - Singer 51WSV2 - Singer 246K16 - Singer 143W2 - Pfaff 368
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Re: Kaufberatung Singer 29K51
Der Hebel ist leicht gekröpft, hab da erstmal nicht weiter experimentiert
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Re: Kaufberatung Singer 29K51
Ich hatte mir schon ins Knie geschossen und das Teil geschrottet
Der Ersatz aus China hat so natürlich nicht gepasst, trotz identischer ET Nummer.
Der Zapfen im kaputten Teil hat 9,7mm und die Nut nur 6,6mm tiefe. Der Zapfen ist (war verstemmt)
Das Ding aus China kommt mit einem Einschraubzapfen mit 10mm und über 7mm.
War auch etwas gebastel um das wieder passend zu bekommen (Rolle abgeschliffen, Zapfen gedreht und wieder verstemmt)
Also die Chinateile sind nicht pnp
Der Zapfen im kaputten Teil hat 9,7mm und die Nut nur 6,6mm tiefe. Der Zapfen ist (war verstemmt)
Das Ding aus China kommt mit einem Einschraubzapfen mit 10mm und über 7mm.
War auch etwas gebastel um das wieder passend zu bekommen (Rolle abgeschliffen, Zapfen gedreht und wieder verstemmt)
Also die Chinateile sind nicht pnp
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Re: Kaufberatung Singer 29K51
Wie kommst Du auf die Idee das die Teile pnp sein sollten?
Ich habe von meinen früheren Kollegen, von denen zwei in den 1950er Jahren bei Singer Industriemaschinen in Österreich gelernt haben, gelernt das man bei Singer die Kettenstichgreifer immer erst einmal ausglühen und biegen muss bevor sie dann nach einigen Anproben wieder aufgekohlt, gehärtet und in die endgültige Form gebracht werden. Ähnliches bei allen möglichen anderen orginal Singer Ersatzteilen, die damals Firmenintern ja irgendwo von Singer herkamen. Ich habe das so verstanden, das jedes Werk die Teile so ähnlich, aber nicht identisch hergestellt hat.
Grundsätzlich geht man bei Industriemaschinen davon aus das Teile häufig erst an Kundenwünsche/Material/Arbeitsablauf angepasst werden müssen. Auch neue Maschinen werden ja nicht aus dem Karton genommen und so verwendet sondern erst einmal für die Kunden vorbereitet. Das ist bei allen Herstellern völlig normal. Dafür haben ja die grossen Textilfirmen auch recht gute eigene Werkstätten und die Vertretungen ebenso. Viele Apparate, Zubehör, Gestelle, Tischplatten bis hin zu kompletten Steuerungen werden dort erst für die Kunden angefertigt.
Bei Kettenstichgreifern ist eigentlich bei allen Marken auch bei neuen Orginalgreifern einiges an Nacharbeit erforderlich. Die Löcher in den Greifern werden ja erst für/bei den Kunden auf die erforderliche Fadenstärke ausgeschmirgelt. Und Umlaufgreifer für spezielle Nähmaschinen werden vor der Auslieferung manchmal stundenlang von den erfahrensten, ältesten (und teuersten) Mitarbeitern geschliffen, poliert, mit riesigen optischen Messmaschinen/Projektoren auf Masshaltigkeit kontrolliert bevor sie verkauft oder eingebaut werden können.
Manchmal hat man halt auch Glück und erwischt einen neuen Teil den man ohne Nacharbeit verwenden kann, das war aber bei mir immer eher die Ausnahme als die Regel. Und wenn man etwas übersieht fliegt man dann noch dreimal tagelang zu dem Kunden um den Murks zu beheben.
Grüsse vom Sputnik
P.S.: Es ist ähnlich wie bei den Schneidern, da gibt es Massanzüge und Konfektionsware. Bei den Nähmaschinen sind Haushaltsmaschinen und die einfachen Gewerbe-/Industriemaschinen die "Konfektionsware" und alles andere ist dann eben nach Mass für den Kunden angepasst/gefertigt. Und beide Gruppen sind den Moden ausgeliefert.
Ich habe von meinen früheren Kollegen, von denen zwei in den 1950er Jahren bei Singer Industriemaschinen in Österreich gelernt haben, gelernt das man bei Singer die Kettenstichgreifer immer erst einmal ausglühen und biegen muss bevor sie dann nach einigen Anproben wieder aufgekohlt, gehärtet und in die endgültige Form gebracht werden. Ähnliches bei allen möglichen anderen orginal Singer Ersatzteilen, die damals Firmenintern ja irgendwo von Singer herkamen. Ich habe das so verstanden, das jedes Werk die Teile so ähnlich, aber nicht identisch hergestellt hat.
Grundsätzlich geht man bei Industriemaschinen davon aus das Teile häufig erst an Kundenwünsche/Material/Arbeitsablauf angepasst werden müssen. Auch neue Maschinen werden ja nicht aus dem Karton genommen und so verwendet sondern erst einmal für die Kunden vorbereitet. Das ist bei allen Herstellern völlig normal. Dafür haben ja die grossen Textilfirmen auch recht gute eigene Werkstätten und die Vertretungen ebenso. Viele Apparate, Zubehör, Gestelle, Tischplatten bis hin zu kompletten Steuerungen werden dort erst für die Kunden angefertigt.
Bei Kettenstichgreifern ist eigentlich bei allen Marken auch bei neuen Orginalgreifern einiges an Nacharbeit erforderlich. Die Löcher in den Greifern werden ja erst für/bei den Kunden auf die erforderliche Fadenstärke ausgeschmirgelt. Und Umlaufgreifer für spezielle Nähmaschinen werden vor der Auslieferung manchmal stundenlang von den erfahrensten, ältesten (und teuersten) Mitarbeitern geschliffen, poliert, mit riesigen optischen Messmaschinen/Projektoren auf Masshaltigkeit kontrolliert bevor sie verkauft oder eingebaut werden können.
Manchmal hat man halt auch Glück und erwischt einen neuen Teil den man ohne Nacharbeit verwenden kann, das war aber bei mir immer eher die Ausnahme als die Regel. Und wenn man etwas übersieht fliegt man dann noch dreimal tagelang zu dem Kunden um den Murks zu beheben.
Grüsse vom Sputnik
P.S.: Es ist ähnlich wie bei den Schneidern, da gibt es Massanzüge und Konfektionsware. Bei den Nähmaschinen sind Haushaltsmaschinen und die einfachen Gewerbe-/Industriemaschinen die "Konfektionsware" und alles andere ist dann eben nach Mass für den Kunden angepasst/gefertigt. Und beide Gruppen sind den Moden ausgeliefert.
Zuletzt geändert von sputnik am Samstag 3. Januar 2026, 21:57, insgesamt 2-mal geändert.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Kaufberatung Singer 29K51
Ja ... eh ...
was glaubst Du wie oft ich mir irgendwo in der "Wildniss" gedacht habe ich würde die ****************** am liebsten ****************.
Und noch ein P.S.: Adler hat nicht nur eine Nähmaschine für Fische gebaut, sondern auch welche für Würste (Wursthäute nähen).
Auch das waren nie Serienautomaten.
was glaubst Du wie oft ich mir irgendwo in der "Wildniss" gedacht habe ich würde die ****************** am liebsten ****************.
Und noch ein P.S.: Adler hat nicht nur eine Nähmaschine für Fische gebaut, sondern auch welche für Würste (Wursthäute nähen).
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Re: Kaufberatung Singer 29K51
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Re: Kaufberatung Singer 29K51 / Und Wiederaufbau...
Jaaaa, ich glaube da einen zu kennen, der da so ein klitzekleinwenig Interesse haben könnte...
Zuletzt geändert von nadelheld am Montag 5. Januar 2026, 21:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kaufberatung Singer 29K51
schick mir mal ne Liste mit Teilebezeichnungen per PN und sich schau mal was ich habe.
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Re: Kaufberatung Singer 29K51 / Und Wiederaufbau...
Ich hab mal den Titel angepasst...
..denn mit Kaufberatung hat das hier nicht mehr viel zu tun
Gruß, Achim
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Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,68,69 Pfaff 142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und..
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733
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