Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Re: Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Genau, da sollte kein so großer Spalt sein, der Verstell-Knebel sollte "satt" anliegen.
Hinten musst du wohl noch ordentlich ölen und eventuell fönen, da sollte alles leichtgängig und geräuschlos laufen....
Grüße Heinrich
Hinten musst du wohl noch ordentlich ölen und eventuell fönen, da sollte alles leichtgängig und geräuschlos laufen....
Grüße Heinrich
Das Wichtigste ist zu wissen, was das Wichtigste ist.
Re: Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Man könnte meinen, dass der Gleitstein an der Rückseite des Drehknopfs in seiner Bahn nicht recht gleiten möchte und stattdessen lieber etwas an seiner Bahn/Führung zerrt bis er sich dann doch bewegt.
Da ist aber alles sauber und frisch geölt.
könnte man schon, wenn nicht ein absolut ausgehärteter verharzter Ölfilm(sieht aus wie eloxiert)im Weg ist;
ein solcher geht nur mit Entharzer weg; ich nehme immer den von Ballistol...
Da ist aber alles sauber und frisch geölt.
könnte man schon, wenn nicht ein absolut ausgehärteter verharzter Ölfilm(sieht aus wie eloxiert)im Weg ist;
ein solcher geht nur mit Entharzer weg; ich nehme immer den von Ballistol...
Re: Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Eventuell ist der Gleitstein auf dem Bolzen noch schwergängig.
Daher weiter WWW (WD 40 oder Balistol / Wärme / Warten).
Das geht nicht in Minuten, sondern eher Stunden oder auch Tage...
Grüße Heinrich
Daher weiter WWW (WD 40 oder Balistol / Wärme / Warten).
Das geht nicht in Minuten, sondern eher Stunden oder auch Tage...
Grüße Heinrich
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grossvater
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Re: Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Hallo,
Meine 130er hat genau die gleichen Symptome. Manifestiert sich so dass bis ca 3mm Stichbreite alles leicht läuft aber bei mehr knackt es an der dir gezeigten Stelle. Auch den Spalt kriege ich nicht kleiner. spannend.
Lg
Attila
Meine 130er hat genau die gleichen Symptome. Manifestiert sich so dass bis ca 3mm Stichbreite alles leicht läuft aber bei mehr knackt es an der dir gezeigten Stelle. Auch den Spalt kriege ich nicht kleiner. spannend.
Lg
Attila
Pfaff 130,138
- Achim (js_hsm)
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Re: Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Während des Anschraubens von hinten gedrückt (drücken lassen ) ?grossvater hat geschrieben: ↑Montag 5. Januar 2026, 21:40 Auch den Spalt kriege ich nicht kleiner. spannend.
Gruß, Achim
Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,68,69 Pfaff 142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und..
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733
Der Maschinen(um)bauer
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Schraubär1
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Re: Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Steinigt mich nicht,
aber mein Spieltrieb war größer als die Vernunft und ich habe es doch zerlegt
Das knarzen kommt meiner Meinung nach von dem Kunststoffnocken zusammen mit dem Verschleiß an der Gabel Denn der Gleitstein und seine Bahn sehen unauffällig aus.
Evtl zusätzlich verstärkt durch unpassendes Schmiermittel?
Ich nahm normales Feinmechaniköl.
Gibt's den Nocken auch aus Metall?
Die Maschine ist schon wieder zusammen, näht aber noch nicht wieder:
Das rechte Loch des Zick-Zack ist noch 0,2 mm näher an der Mitte als das linke,
Aber das ist ein Fall für morgen.
aber mein Spieltrieb war größer als die Vernunft und ich habe es doch zerlegt
Das knarzen kommt meiner Meinung nach von dem Kunststoffnocken zusammen mit dem Verschleiß an der Gabel Denn der Gleitstein und seine Bahn sehen unauffällig aus.
Evtl zusätzlich verstärkt durch unpassendes Schmiermittel?
Ich nahm normales Feinmechaniköl.
Gibt's den Nocken auch aus Metall?
Die Maschine ist schon wieder zusammen, näht aber noch nicht wieder:
Das rechte Loch des Zick-Zack ist noch 0,2 mm näher an der Mitte als das linke,
Aber das ist ein Fall für morgen.
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Schraubär1
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Re: Pfaff 130 ZZ Knopf "zappelt"
Das Zappeln ist weg!
Vielen Dank nochmal für die Einstellanleitung, ohne die hätte ich mich das zerlegen nicht getraut.
Nach längerem davorsitzen und Grübeln kam ich zum Schluss, dass die Drehkräfte welche der Gleitstein auf seine Führung ausübt nur durch die Hülse welche die Welle der Führung (ich taufe sie einfach mal Führungswelle) lagert aufgenommen werden können.
Die Führung darf sich aber nicht bewegen, außer man dreht am Knopf. Also muss die Haftreibung der Welle in ihrer Hülse größer sein als die Kraft mir der der Gleitstein die Führungswelle drehen will.
Da man scheinbar alles an dieser Maschine einstellen kann, evtl auch die Schwergänigkeit der Führungswelle
... also noch mal zerlegen, diesmal weiter.
Ein Strich auf der Kurvenscheibe genau auf Höhe der Klemmschraube des kleinen Kegelrades vereinfacht hinterher den Zusammenbau erheblich.
Der Ausbau der oberen Zick-Zack Welle war etwas schwieriger da fest reingebappt, aber mit etwas Wärme ging sie auch raus.
Die Hülse ist aus Zink-Druckguss, also eher mit Vorsicht zu handhaben.
Am Hebel H für die Nadelstellung ist die Hülse geschlitzt um den Hebel aufzunehmen, der Schlitz geht aber deutlich tiefer und der Hebel ist mit einer Schraube befestigt. Die war aber fest angezogen.
Schraube raus, Hebel raus, Führungswelle rein, schraube rein und fest:
Führungswelle geht deutlich schwerer.
Also am Hebel etwa 5/100 abgeschliffen und den Freistich am Ende des gewindes ebenso weit nachgesetzt.
Alles wieder zusammengesetzt:
Kurz bevor die Schraube ganz fest angezogen war, ging die Welle schön stramm klemmt aber keines Wegs.
Also noch den Rest wieder zusammengesetzt:
Lässt sich sehr schön verstellen und zappelt kein bisschen
Das Knarzen bei sehr langsamen Drehen hat sich in dem Zuge lösen lassen:
Der Lagerdeckel auf der oberen ZZ Welle muss absolut spielfrei zur Gabel hin eingestellt sein. Sonst verkanntet sich die Gabel und es klemmt/knarzt. Das ließ sich auch schön reproduzieren, schon 0,05 mm Spiel (Fühlerlehrenblatt zwischen Gabel und Deckel bei der Montage gelegt) führten zuverlässig zum knarzen.
Wenn man beim Zerlegen den Exzenterbolzen mit dem Gleitstein unberührt lässt, ist die Einstellerei hinterher auch schnell gemacht, schließlich hat man dann schon ein groben Fixpunkt und fängt nicht ganz bei Adam und Eva an:
Mit dem Exzenter bei der Nadelstange grob auf die Mitte gestellt
Den Knopf auf 0 und dann die Führungswelle so verdrehen dass den geforderten Geradstich gibt.
Jetzt mit dem Exzenter bei der Nadelstange die Nadel genau in die Mitte stellen.
Wenn vorher alles stimmte und man nicht am Exzenter des Gleitstein drehte passt nun alles wieder.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Vielen Dank nochmal für die Einstellanleitung, ohne die hätte ich mich das zerlegen nicht getraut.
Nach längerem davorsitzen und Grübeln kam ich zum Schluss, dass die Drehkräfte welche der Gleitstein auf seine Führung ausübt nur durch die Hülse welche die Welle der Führung (ich taufe sie einfach mal Führungswelle) lagert aufgenommen werden können.
Die Führung darf sich aber nicht bewegen, außer man dreht am Knopf. Also muss die Haftreibung der Welle in ihrer Hülse größer sein als die Kraft mir der der Gleitstein die Führungswelle drehen will.
Da man scheinbar alles an dieser Maschine einstellen kann, evtl auch die Schwergänigkeit der Führungswelle
... also noch mal zerlegen, diesmal weiter.
Ein Strich auf der Kurvenscheibe genau auf Höhe der Klemmschraube des kleinen Kegelrades vereinfacht hinterher den Zusammenbau erheblich.
Der Ausbau der oberen Zick-Zack Welle war etwas schwieriger da fest reingebappt, aber mit etwas Wärme ging sie auch raus.
Die Hülse ist aus Zink-Druckguss, also eher mit Vorsicht zu handhaben.
Am Hebel H für die Nadelstellung ist die Hülse geschlitzt um den Hebel aufzunehmen, der Schlitz geht aber deutlich tiefer und der Hebel ist mit einer Schraube befestigt. Die war aber fest angezogen.
Schraube raus, Hebel raus, Führungswelle rein, schraube rein und fest:
Führungswelle geht deutlich schwerer.
Also am Hebel etwa 5/100 abgeschliffen und den Freistich am Ende des gewindes ebenso weit nachgesetzt.
Alles wieder zusammengesetzt:
Kurz bevor die Schraube ganz fest angezogen war, ging die Welle schön stramm klemmt aber keines Wegs.
Also noch den Rest wieder zusammengesetzt:
Lässt sich sehr schön verstellen und zappelt kein bisschen
Das Knarzen bei sehr langsamen Drehen hat sich in dem Zuge lösen lassen:
Der Lagerdeckel auf der oberen ZZ Welle muss absolut spielfrei zur Gabel hin eingestellt sein. Sonst verkanntet sich die Gabel und es klemmt/knarzt. Das ließ sich auch schön reproduzieren, schon 0,05 mm Spiel (Fühlerlehrenblatt zwischen Gabel und Deckel bei der Montage gelegt) führten zuverlässig zum knarzen.
Wenn man beim Zerlegen den Exzenterbolzen mit dem Gleitstein unberührt lässt, ist die Einstellerei hinterher auch schnell gemacht, schließlich hat man dann schon ein groben Fixpunkt und fängt nicht ganz bei Adam und Eva an:
Mit dem Exzenter bei der Nadelstange grob auf die Mitte gestellt
Den Knopf auf 0 und dann die Führungswelle so verdrehen dass den geforderten Geradstich gibt.
Jetzt mit dem Exzenter bei der Nadelstange die Nadel genau in die Mitte stellen.
Wenn vorher alles stimmte und man nicht am Exzenter des Gleitstein drehte passt nun alles wieder.
Vielen Dank für eure Hilfe!
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