Schlaufe am Nahtanfang
Schlaufe am Nahtanfang
Hallo zusammen,
keine Ahnung ob das ein EInstellungsfehler ist, aber meine SHD macht immer am Nähanfang eine Schlaufe an der Stoffunterseite, siehe Bilder. Die Oberseite ist OK.
Mit der Fadenspannung habe ich etwas herumprobiert, aber keine Verbesserung gemerkt.
Faden ist ein Polyesterfaden, 90 er Nadel, die mit bei der Maschine dabei war.
keine Ahnung ob das ein EInstellungsfehler ist, aber meine SHD macht immer am Nähanfang eine Schlaufe an der Stoffunterseite, siehe Bilder. Die Oberseite ist OK.
Mit der Fadenspannung habe ich etwas herumprobiert, aber keine Verbesserung gemerkt.
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Vielen Dank schon im Voraus.
Derzeitige Nähmaschine: Singer Heavy Duty 4423
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Re: Schlaufe am Nahtanfang
Hälst du beim los Nähen Ober- und Unterfaden für die ersten 2-3 Stiche fest? Wenn nein, mach das mal.
viele Grüße, Jens
Re: Schlaufe am Nahtanfang
Nach diesen Bildern sieht es für mich nach zuwenig Spannung beim Oberfaden aus. Um eine Grundeinstellung zu finden, würde ich zunächst zwei gleichartige Stoffstücke zusammen nähen und darauf hin arbeiten, die Verschlingung in die Mitte zwischen die Stofflagen zu bringen.
Re: Schlaufe am Nahtanfang
Das hab ich mal gemacht, dann wars besser. Aber das muss doch auch so gehen?Fietsenfahrer hat geschrieben: ↑Donnerstag 15. Januar 2026, 17:36 Hälst du beim los Nähen Ober- und Unterfaden für die ersten 2-3 Stiche fest? Wenn nein, mach das mal.
Grad am Anfang brauche ich meine Hände woanders als an den Fäden.
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Re: Schlaufe am Nahtanfang
Muss ich Dich enttäuschen. Es gibt wohl Maschinen, die ohne auskommen, aber längst nicht alle. Bei allen Maschinen, die ich besitze, muss man es kurz festhalten. Dafür brauchst auch nicht die ganze Hand. Einfach einen Finger drauf, während die Hand das Werkstück hält, reicht.
Nimm dir - grade als Anfänger - viel Zeit, deine Teile zusammen zu stecken. Mit Nadeln oder Klammern, so dass nichts verrutscht. Dann positioniere das Werkstück sorgfältig unter dem Nähfuß, senke den Fuß ab und dreh am Handrad, bis die Nadel im Stoff steckt. Damit ist das schon mal fixiert. Nun lege dir das Restmaterial ordentlich hin (z.B. auf den Schoß oder auf den Tisch, je nachdem wie groß das Teil ist. Für diese Schritte nimmst Du Dir Zeit! Erst, wenn alles ordentlich liegt und positioniert ist, nähst Du los. Und da das Werkstück schon unter dem Fuß in der korrekten Position eingeklemmt ist und die Nadel im Stoff steckt, hast du auch locker die Rechte Hand frei, den Anfangsfaden kurz festzuhalten.
Und das was @Pettmanto sagt ist auch korrekt, die Fadenspannung ist noch nicht richtig eingstellt.
viele Grüße, Jens
- Achim (js_hsm)
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Re: Schlaufe am Nahtanfang
Nein, das muss bei dieser Maschine so gemacht werden.
Gruß, Achim
Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,68,69 Pfaff 142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und..
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733
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Re: Schlaufe am Nahtanfang
Ok, wenn das so ist dann probier ich mal so. DIe Fadenspannung bei Kunstleder habe ich auf Stufe 4 stehen, oder doch besser 5?
Vielen Dank schon im Voraus.
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Re: Schlaufe am Nahtanfang
Darauf gibt es keine pauschale Antwort.
Hier wird es schön erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=XBaImls35HI
Wobei ich das immer anders rum mache. Erst die Spannung vom Unterfaden einstellen, dann die Spannung vom Oberfaden. Wenn du das Garn wechselst (andere Stärke, anderer Hersteller, anderes Material), musst Du das neu einstellen.
viele Grüße, Jens
Re: Schlaufe am Nahtanfang
Das die beiden Fäden bei Nähbeginn die ersten Stiche festgehalten werden müssen ist vollkommen normal. Bei "glatten" Stoffen können auch mal mehr als 3, 4 Stiche erforderlich sein. Bei einigen Stoffen bilden sich auch ohne Festhalten keine Schlaufen. Wenn sich zu Nähbeginn eine Schlaufe gebildet hat kann sie häufig nach dem Nähen durch Ziehen der Fäden wieder weggezogen werden.
Bei den meisten aktuellen Nähmaschinen soll die Spannung des Unterfadens nicht geändert werden, sondern nur die Oberfadenspannung soll angepasst werden. Meist ist dann auch die Schraube an dem Halter der Unterfadenspule versiegelt. Wenn man erst mal an der Unterfadenspannung rumgespielt hat ist es häufig schwierig die Grundeinstellung wieder zu finden. Grade wenn man ein paar Tage nicht an der Nähmaschine sitzt. Im Gegensatz zur Oberfadenspannung ist bei der Unterfadenspannung die Grundeinstellung optisch nicht sichtbar.
Wenn ich an der Spannung der Unterfadenspule rumspielen will kaufe ich mir dafür einen Ersatzspulenhalter, so dass ich den Orginalspulenhalter immer zum Vergleich habe.
Bei den meisten aktuellen Nähmaschinen soll die Spannung des Unterfadens nicht geändert werden, sondern nur die Oberfadenspannung soll angepasst werden. Meist ist dann auch die Schraube an dem Halter der Unterfadenspule versiegelt. Wenn man erst mal an der Unterfadenspannung rumgespielt hat ist es häufig schwierig die Grundeinstellung wieder zu finden. Grade wenn man ein paar Tage nicht an der Nähmaschine sitzt. Im Gegensatz zur Oberfadenspannung ist bei der Unterfadenspannung die Grundeinstellung optisch nicht sichtbar.
Wenn ich an der Spannung der Unterfadenspule rumspielen will kaufe ich mir dafür einen Ersatzspulenhalter, so dass ich den Orginalspulenhalter immer zum Vergleich habe.
Re: Schlaufe am Nahtanfang
Die einzige Ausnahme vom Faden festhalten sind Maschinen mit Fadenabschneider, da wird der Unterfaden von der Maschine gehalten und der Oberfaden hat ebenfalls die richtige Länge und wird manchmal auch gehalten. Da bleiben dann auch keine Fadenreste stehen die man wieder versäubern muss.
Die Spannung gehört eingestellt. Woher soll der Hersteller/Verkäufer wissen welches Material Du mit welchen Fäden nähst? Da gibt es keine universellen Einstellungen, das ist immer vom zu nähenden Material und vom Faden abhängig ... und die Nadel muss natürlich auch zum Faden und zum Material passen.
Grüsse vom Sputnik
P.S.: Die Idee von MrMurphy ist natürlich nicht schlecht, eine Spulenkapsel immer in idealer Universaleinstellung und eine zum herumprobieren.
Damit hat man auch gleich eine Reserve wenn mal ein Schräubchen verloren geht oder die Spannungsfeder verbogen ist. Ich hab früher oft Hemden genäht und hatte meine "normale" Spulenkapsel und für die hochgezogenen Knopflöcher eine zweite.
Die Spannung gehört eingestellt. Woher soll der Hersteller/Verkäufer wissen welches Material Du mit welchen Fäden nähst? Da gibt es keine universellen Einstellungen, das ist immer vom zu nähenden Material und vom Faden abhängig ... und die Nadel muss natürlich auch zum Faden und zum Material passen.
Grüsse vom Sputnik
P.S.: Die Idee von MrMurphy ist natürlich nicht schlecht, eine Spulenkapsel immer in idealer Universaleinstellung und eine zum herumprobieren.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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