sputnik hat geschrieben: ↑Donnerstag 22. Januar 2026, 11:20
Ich ziehe meine Fäden immer durch ... dank Weberknoten auch durchs Nadelöhr
und das alles ohne Spannungslüftung
Und normalerweise hebt man bei einer Overlock ja nie den Fuss hoch.
Mir persönlich erscheint eine Spannungslüftung bei einer Overlock ungefähr so sinnvoll wie ein Scheibenwischer.
... sagt jemand der schon unzählige Stickautomaten mit bis zu 360 Nadeln (ohne Spannungslüftung) umgefädelt hat
Ein Kollege frug mich einst was ich heute gemacht habe und ich hab wahrheitsgemäss geantwortet: "Zwei Maschinen eingefädelt."
Er: "und was noch?" ... ich: "Zu mehr hatte ich keine Zeit, die nächsten zwei mache ich morgen."
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Naja, da ist die Frage, wer "man" ist.
Wenn ich meine Overlock länger nicht bespaßt habe, wundere ich mich schon manchmal, dass der Nähfuß nicht die Spannung lockert, weil ich einfach die Nähmaschine verinnerlicht habe. Und natürlich hebe ich den Nähfuß, z.B., wenn ich z.B. ein Bündchen an einen Ausschnitt nähe, anders bekomme ich das Nähgut nicht drunter.
Ich bin halt Hobbynäherin, nicht Fabrikarbeiterin, die eine Seitennaht nach der anderen durch die Maschine jagen muss.
Wenn ich bei meiner die Fäden anknote und durchziehe, näht sie anschließend immer Murks, bildet keine Ketten. Dann muss ich mühsam Fehler suchen, damit habe ich schon viele Stunden zugebracht, seit ich die Maschine besitze. (Im Herbst werden es 30 Jahre.) Komplett neu eingefädelt habe ich sie in 1-2 Minuten. Aber mir ist bewusst, dass in diesem Fall ich das "Problem" bin, nicht die Maschine, deshalb erwähnte ich oben die Weisheit aus der Einschulung, die ich damals zur Maschine erhielt.
Von dieser habe ich jedoch damals wirklich sehr profitiert, weil eine Overlock einfach eine Overlock ist und keine Haushaltsnähmaschine, und in mancherlei Hinsicht anders behandelt und genutzt werden will.