Ja ... hatte ich auch schon an Schulen aber auch in Betrieben ... jede Steckdose nach Zufallsprinzip angeschlossen.
Ganz toll finde ich ja russische Elektroinstallationen. Da hat eine Phase üblicherweise die gleiche Farbe wie der Nulleiter ... und man unterscheidet sie am Durchmesser weil der Nullleiter dort um eine Spur dünner ist.
Ich war da einige Male in neu eingerichteten Gebäuden ... wo mehr als die Hälfte der Steckdosen falsch angeschlossen waren (Phase Nulleiter vertauscht, Drehrichtung, was vergessen anzuklemmen, etc.) ... und einen der dort beschäftigten Hauselektriker habe ich in vier Wochen nie ausserhalb der Toilette gesehen. Ich wollte ihn schon fragen ob er da auch wohnt.
In den 1980er Jhren gab wurde Vorgeschrieben dass die Erdungsanschlüsse bei Maschinen/Motoren gekennzeichnet sein müssen. Was bedeutete dass man bei nicht gekennzeicheten Anschlusschrauben im Anschlusskasten kleine Blechplättchen mit gelb/grünem Erdungssymbol mitschrauben musste.
Ein Gewerbeinspektor hat das missverstanden und zwei Berufsschulen zur Hälfte lahmgelegt. Worauf dann der Stadtschulrat und die Gewerbeaufsicht über ein Jahr prozessiert haben bis wieder alle Maschinen benutzt werden durften. In so einem Fall hat bis zur Entscheidung natürlich die Sicherheit Vorrang. Meine Firma und ich haben dann den Schulen für einige unersetzliche Maschinen Motore geliehen bis sie die alten mit Schildchen wieder verwenden durften.
Grüsse vom Sputnik