... wie bitte?
Asumata hat geschrieben: ↑Sonntag 1. März 2026, 01:53 Ich fand da manch interessantes rund um das Thema.
1826 Röthmuller, ein Österreicher, erhielt das erste Patent (wohl eher ein Privileg damals noch) auf die Herstellung lithografischer Abziehbilder für Oberflächen wie Holz u. Zinn.
Anwendung an Nähmaschinen um 1850. Lithografische Abziehbilder kamen ab ca.1850 in England, Frankreich u. Deutschland auf um Eisenwaren, einschließlich Nähmaschinen mit Verzierungen zu gestalten.
Singer und die Umstellung (1880er Jahre): Vor den 1880ern wurden Nähmaschinen (auch bei Singer) hauptsächlich in Handarbeit mit Goldlack verziert. Erst ab den 1880n stellte Singer auf gedruckte Wasserschiebebilder um, welche Massenproduktion von reich verzierten Nähmaschinen ermöglicht hat.
1790 hatte der Engländer Thomas Saint ein Patent auf eine Nähmaschine zur Verarbeitung von Leder und Segeltuch erhalten.
Ziviles Patenamt gab es bereits ab 1794. Als laizistische Alternative wurde während der Französischen Revolution (1794) das 'zivile Patenamt' (baptême civil / parrainage républicain) eingeführt. Dieses wurde in den 1930er Jahren von sozialistischen Bürgermeistern wiederbelebt- heute rein symbolischer Charakter ohne rechtliche Verpflichtungen.
Am 10. Februar 1815 erhielt Madersperger in Wien ein österr. kaiserliches Patent (ein sogenanntes Privilegium) für seine Nähmaschine, die sich jedoch nicht vermarkten ließ. Er starb verarmt, wurde bestattet am St. Marxer Friedhof in Wien.
Ab 1850 in Deutschland: Einzelstaatliche Privilegien (kein zentrales Amt).
Ab 1850 in Österreich: k.k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten.Ab 1877 Deutschland: Kaiserliches Patentamt (Berlin).
Ab 1899 in Österreich: Österreichisches Patentamt in Wien
LG![]()
Andrea


