Ist meine Spulenkapsel gerissen?
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agavenschreiner
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Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
Und hier ein Bild von der Stichplatten Einbau-Situation:
Hier die Maße:
Die Stichplatte ist 2,2mm dick....
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Meine Maschinen sind:
PFAFF Ambition 620
PFAFF 118
Bernette 334DS by Bernina
PFAFF Ambition 620
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Bernette 334DS by Bernina
Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
Wenn ich mich recht erinnere meinte Pfaff beim Erscheinen der 118 das die Nähgarnituren mit der Pfaff 138 kompatibel sind.
Darauf deutet auch die von Dir markiert Stichplatte Nummer 26888 (neue Nummer 91-026 888-04) hin welche es seit den 1930er Jahren bei Pfaff gibt und die auch in der 138er verwendet wird. Bei den Stichplatten muss man nur aufpassen, weil es welche gibt die sich um wenige Zehntelmillimeter unterscheiben. Da muss dann Stichplatte und Transporteur zusammenpassen.
Hat Deine Maschine einen Fadenabschneider?
Falls ja müssen wir aufpassen das auch da nichts im Weg ist.
Ansonsten sollte das passen -> https://de.aliexpress.com/item/32962303 ... in_prod%3A
oder -> https://de.aliexpress.com/item/40011343 ... in_prod%3A
oder -> https://de.aliexpress.com/item/10050105 ... in_prod%3A
oder -> https://de.aliexpress.com/item/32788899 ... pt=glo2deu
VORSICHT - vor dem Öffen niedersetzen! Der Preis kann Schnappatmung, Ohnmachtsanfälle oder Schlimmeres auslösen!
ÖFFNEN AUF EIGENE GEFAHR -> https://parts.jacksew.com/needle-plate- ... 88-04-003/
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Darauf deutet auch die von Dir markiert Stichplatte Nummer 26888 (neue Nummer 91-026 888-04) hin welche es seit den 1930er Jahren bei Pfaff gibt und die auch in der 138er verwendet wird. Bei den Stichplatten muss man nur aufpassen, weil es welche gibt die sich um wenige Zehntelmillimeter unterscheiben. Da muss dann Stichplatte und Transporteur zusammenpassen.
Hat Deine Maschine einen Fadenabschneider?
Falls ja müssen wir aufpassen das auch da nichts im Weg ist.
Ansonsten sollte das passen -> https://de.aliexpress.com/item/32962303 ... in_prod%3A
oder -> https://de.aliexpress.com/item/40011343 ... in_prod%3A
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Herzliche Grüsse vom Sputnik
Zuletzt geändert von sputnik am Donnerstag 16. April 2026, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
Die letzte URL enthielt ein Leerzeichen, deshalb 404.
Hier die funktionierende Version, aber, wie bereits empfohlen, auf jeden Fall entspannt sitzen und tief durchatmen ;-)
https://parts.jacksew.com/needle-plate- ... 88-04-003/
Hier die funktionierende Version, aber, wie bereits empfohlen, auf jeden Fall entspannt sitzen und tief durchatmen ;-)
https://parts.jacksew.com/needle-plate- ... 88-04-003/
Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
Danke für die Korrektur ! ... das war die Schockstarre nachdem ich den Preis gesehen habe.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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agavenschreiner
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Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
Hallo, die Maschine hat keinen Fadenabschneider...
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Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
Dann solltest Du auch ALLE Stichplatten und Transporteure von der Pfaff 138 verwenden können.
Aufpassen das Stichplatte und Transporteur zusammen passt.
Bei den Stichplatten gab es auch orginal dickere und dünnere, welche aber alles passen sollten.
Bei Stichplatten und Presserfüssen ist dann auch oft die Ausführung (A, B, C oder D) angegeben ... z.B. Auführung "A" = 1,4mm Schlitzbreite.
Es gibt auch passende Nähgarnituren für gerade Nähte (nur mit einem Stichloch statt -schlitz), was bei dünnen/elastischen Stoffen von Vorteil sein kann.
Spulen und Spulenkapseln passen auch von den Pfaff Haushaltsnähmaschinen. Bei Spulen solltest Du welche aus Metall (Alu oder Stahl) verwenden.
Spulenkapsel wenn möglich mit Bremsfeder.
Spulenkapseln -> https://de.aliexpress.com/item/10050038 ... in_prod%3A
Alu Spulen -> https://de.aliexpress.com/item/32788899 ... pt=glo2deu
Die Links welche ich hier poste sind die ersten die ich akzeptabel finde.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Aufpassen das Stichplatte und Transporteur zusammen passt.
Bei den Stichplatten gab es auch orginal dickere und dünnere, welche aber alles passen sollten.
Bei Stichplatten und Presserfüssen ist dann auch oft die Ausführung (A, B, C oder D) angegeben ... z.B. Auführung "A" = 1,4mm Schlitzbreite.
Es gibt auch passende Nähgarnituren für gerade Nähte (nur mit einem Stichloch statt -schlitz), was bei dünnen/elastischen Stoffen von Vorteil sein kann.
Spulen und Spulenkapseln passen auch von den Pfaff Haushaltsnähmaschinen. Bei Spulen solltest Du welche aus Metall (Alu oder Stahl) verwenden.
Spulenkapsel wenn möglich mit Bremsfeder.
Spulenkapseln -> https://de.aliexpress.com/item/10050038 ... in_prod%3A
Alu Spulen -> https://de.aliexpress.com/item/32788899 ... pt=glo2deu
Die Links welche ich hier poste sind die ersten die ich akzeptabel finde.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Zuletzt geändert von sputnik am Donnerstag 16. April 2026, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
hier paar stichplatten aus der kiste, vielleicht ist was passendes dabei…links habe pfaff aussortiert
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Pfaff:34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
Re: Ist meine Spulenkapsel gerissen?
Da ich jetzt selbst neugierig geworden bin und herumgesucht habe kann ich einen Teil Deiner Fragen vielleicht beantworten.#14 Beitrag von Makatea » Montag 6. April 2026, 00:45
DUG-Spulenkapseln für die 138, 130, 230, 260 sowie deren Freiarm- und sonstigen Varianten
sowie die häßlichen Nachfolger mit Reibradantrieb bis hin zu den heutigen Plastebombern von Pfaff sind nach meiner Erfahrung absolut identisch und
völlig unabhängig von der Überstichbreite für gut fünf Euro im Doppelpack bei Aliexpress in brauchbarer Qualität verfügbar.
Wo da das Problem trotz eventuell variabler Ausführung bei der Kompatibilität liegen sollte, die Sputnik ins Gespräch brachte, würde mich aber schon im Detail interessieren.
Eigentlich erscheint es ebensowenig zielführend wie notwendig,
für dieses extrem weit verbreitete Greifersystem irgendwelche nicht universell kompatiblen Spulenkapseln zu konstruieren...
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Ich dachte bisher auch das das immer derselbe (absolut baugleiche) Greifer (HPF-134) war.
Das HPF-134 war auf irgenwelchen Pfaff Einzelschachteln einmal aufgedruckt. Auch einige Nachbaufirmen benutzen diese Bezeichnung.
Ich weiss auch schon lange das es den Greifer früher mit einer festen Greiferbahn gab und ab den 1960er Jahren mit einer gefederten Greiferbahn, damit bei einem Fadeneinschlag nichts kaputt gehen kann. Das waren ja alles noch Maschinen ohne Fadenabschneider bei denen, wenn man die Anfangsfäden nicht festhielt sowas leicht passieren konnte.
Scheinbar war die alte Ausführung, welche auch bei der Klasse 133 & 134 verwendet wurde auch der erste Greifer welcher bei der Pfaff 138 in den 1930er Jahren eingebaut wurde. Interessanterweise findet man den jetzt häufig wenn man nach 138er Greifer sucht als Greifer für die Klassen 134, 138, 335 uvam. ... was ja auch nicht völlig falsch ist. Bei Pfaff muss man irgendwann dazu übergegangen sein den "neuen" Greifer mit dem gefederten Bahnabdeckring zu verwenden, den man leicht an der EINEN einzigen Bahnabdeckringschraube erkennt.
Trotzdem werden bei vielen anderen Klassen nach wie vor auch Greifer ohne gefederten Abdeckring verwendet. Neben dieser gefederten Variante, gibt es noch viele andere mehr (wie z.B. die von den Pfaff Haushaltsmaschinen ...).
Während die alten Maschinen häufig mit Pedal betrieben wurden, kamen später immer mehr mit Elektromotor dazu und die Maschinen wurden durch kleinere, speichenlose Handräder an die neuen Geschwindigkeiten angepasst. Dazu kamen kleine konstruktive Änderungen um höhere Nähgeschwindigkeiten zu ermöglichen. Meine Pfaff 138 aus den 1960er Jahren ist bereits für maximal 3200 Stiche/min ausgelegt. Dadurch begannen viele Firmen mit Spulenbremsen zu experimentieren, damit es durch die kinetische Energie der drehenden Spule nicht zu Verwickeln/Verknoten des Unterfadens kommt. Bei Pfaff hat man nach kurzen Versuchen mit einer festgeschraubten Bremsfeder bereits die heutige Bremsfeder verwendet, welche dann von vielen anderen Herstellern übernommen wurde. Z.B. Dürkopp hatte zuvor einige unterschiedliche Lösungen probiert, die allesamt nicht erfolgreich waren. Der Vorteil der Pfaffschen Bremsfeder ist das man sie leicht und werkzeuglos Auswechseln und bei Bedarf (gleichmässigere lockere Spannung) auch ohne nähen kann. Ausserdem ist sie billig herzustellen (aus Federblech gestanzt) und kann wenn sie verbogen/beschädigt ist von der Näherin selbst durch eine neue ersetzt werden.
Zusätzlich gab es immer schon unterschiedliche Formen der "Spulenkapsel" bzw. des "Spulengehäuses" um genug Platz für die Nadel freizuhalten oder auch um die Lage der Fäden zwischen Greifer und Stichloch zu optimeren. Die Greifer wurden ja in unterschiedlichsten Maschinen und Einbausituationen verwendet.
Später kamen dann die Fadenabschneider hinzu, welche wiederum kleinere Optimierungen notwendig machten.
Bei den Haushaltsmaschinen wurden die grösseren, am Umfang gerändelten Schrauben verwendet um eine werkzeuglose Spannunseinstellung zu ermöglichen.
Um Fadeneinschläge und ein blockieren des Greifers zu verhindern kamen unterschiedliche Versionen von gefederten Bahnabdeckringen dazu.
Bei höheren Geschwindigkeiten ist auch die kinetische Energie grösser, was bei einer Blockade zu Brechen des Greifers oder Beschädigungen an der Maschine führen kann.
Um die Lebensdauer der Maschinen bei höheren Geschwindigkeiten zu gewährleisten wurden automatische Schmiervorrichtungen eingebaut die ebenfalls wieder zu neuen Greifervarianten (eben für Zentralschmierung) führten.
Um ein gleichmässigeres Nahtbild bei Zick-Zack/Stickerei und unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu erreichen, wurden zusätzliche Fadenführungen für den Unterfaden ausprobiert. Bei Dürkopp gab es einmal Spuelenkapseln welche so ähnlich wie die von Agavenschreiner aussieht. Bei Pfaff hat man eine kurz eine Spulenkapsel verwendet bei der man den Faden in ein winziges, schlecht sichtbares Loch in der Verschlussriegelnut einfädeln sollte (was niemand gemacht hat weil das viel zu umständlich war). Heute verwendet man meisten die Ringelschwänze welche bei Pfaff in die winzigen Einfädellöcher eingesetzt wurden. Die Ringelschwänze braucht man nicht umständlich einzufädeln.
Mit den Fadenabschneidern kamen neue Anforderungen an die Lage der Fäden, damit die korrekt abgeschnitten werden können. Dazu benötigte man kleine Veränderungen der Spulenkapselunterteile/Greiferinnenteile.
Vermutlich aus Kompatibilitätsgründen bzw. für leichtere Handhabung gibt es dann noch unterschiedliche Kapselverschlussteile wie Riegel, Griff und Anschlagschraube. Bei Pfaff nur zwei Schraubengrössen, bei Dürkopp bis zu fünf Schraubengrössen. Ich verstehe z.B. nicht warum man für 6mm/10mm Überstich zwei unterschiedliche Kapselverschlussgriffe benötigt wie es aus der 118er Teileliste hervorgeht?
So kommt es das wir heute mit einer Vielzahl von am ersten Blick gleich aussehenden Greifern zu tun haben, von denen sich viele aber durch kleine Details unterscheiden.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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