Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Ich vermute sogar dass es sich um eine zugekaufte Maschine handelt.
Von den orginal Pfaffen findet sich immer relativ viel, von den zugekauften (Industria) oft gar nichts.
Bei Pfaff haben sich die Gussformen vom Ständer von 1920 - 1950 kaum verändert und sehen ganz anderes aus als bei dieser Maschine.
Von den orginal Pfaffen findet sich immer relativ viel, von den zugekauften (Industria) oft gar nichts.
Bei Pfaff haben sich die Gussformen vom Ständer von 1920 - 1950 kaum verändert und sehen ganz anderes aus als bei dieser Maschine.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
danke. mag sein dass das blödsinn ist. ist ja auch US ai.
ich denke sie ähnelt der pfaff 25-9
https://globalsew.com/de/museumsmaschin ... ndustrial/
ich frage mal den noch besitzer ob er das schiffchen fotografieren kann. dann stell ich es ein.
sie hat auch ähnlichkeit mit der Adler 5 - aber sieht an manchen Stellen anders aus. ich habe auch keine info gefunden ob adler mal für pfaff hergestellt hat.
ich habe nun auch mal bei pfaff angefragt ...
danke auf jeden fall. dieses rätsel sollte sich doch lösen lassen.
ich denke sie ähnelt der pfaff 25-9
https://globalsew.com/de/museumsmaschin ... ndustrial/
ich frage mal den noch besitzer ob er das schiffchen fotografieren kann. dann stell ich es ein.
sie hat auch ähnlichkeit mit der Adler 5 - aber sieht an manchen Stellen anders aus. ich habe auch keine info gefunden ob adler mal für pfaff hergestellt hat.
ich habe nun auch mal bei pfaff angefragt ...
danke auf jeden fall. dieses rätsel sollte sich doch lösen lassen.
Zürich
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Pfaff hat defeinitiv Maschinen von Adler und von Dürkopp zugekauft. Allerdings stand da üblicherweise Industria drauf.
Der Ständerunterteil ist eindeutig identisch mit der Pfaff 25.
Jetzt könnte es natürlich sein das die 37 kurz vor dem Krieg herauskam und nachher nicht mehr gebaut wurde?
Ich habe zwischenzeitlich ein paar Nachbauteilelisten durchsucht ... da gibt es auch nirgends eine Klasse 37.
Wenn ich den Pfaff-Schriftzug entferne und Google frage bekomme ich als Antwort es handelt sich um eine Singer Flachbettmaschine.
Der Ständerunterteil ist eindeutig identisch mit der Pfaff 25.
Jetzt könnte es natürlich sein das die 37 kurz vor dem Krieg herauskam und nachher nicht mehr gebaut wurde?
Ich habe zwischenzeitlich ein paar Nachbauteilelisten durchsucht ... da gibt es auch nirgends eine Klasse 37.
Wenn ich den Pfaff-Schriftzug entferne und Google frage bekomme ich als Antwort es handelt sich um eine Singer Flachbettmaschine.
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
nochmal ich - ich habe mal bei Adler geschaut. Adler 37-26 sieht vom nähkopf sehr ähnlich aus.
könnte es sein dass pfaff von adler zugekauft hat?
vielleicht auch kein zufall dass Adler 37 -26 und pfaff 37-9? beide 37? die adler 37-26 ist eine flachbettmaschine. aber die ganze obere form ist sehr ähnlich

könnte es sein dass pfaff von adler zugekauft hat?
vielleicht auch kein zufall dass Adler 37 -26 und pfaff 37-9? beide 37? die adler 37-26 ist eine flachbettmaschine. aber die ganze obere form ist sehr ähnlich

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Zürich
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
vielleicht ist es eine Adler 37-26 auf einem pfaff 25-9 unterteil. das würde 37-9 erklären können. das wäre jetzt HI und nicht AI
ich bin über image search auf die adler 37-26 gestossen. die "ausladung" in der kopfmechanik ist schon sehr charakteristisch.
die stichlängenwahl ist "rund"im Körper der Maschine: das passt auch!
dann wäre dass ein Adler auf Pfaff?
hier auch ein film zu der adler 37-26
klingt so als ob es einen Andruck-"Obertransport" in der maschine hat der das verrutschen von stoffen verhindert.
Zürich
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
hier hat es wohl noch bilder - aber da bin ich nicht member :)
https://naehmaschinenfreunde.de/viewtop ... 9669c0e194
https://www.naehmaschinenverzeichnis.de ... 0er-jahre/
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Zürich
- Achim (js_hsm)
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Ja, Kopf und mitgehender Nähfuss sehen identisch aus, ebenso der Stichstellersandermi hat geschrieben: Mittwoch 13. Mai 2026, 18:56 hier hat es wohl noch bilder - aber da bin ich nicht member :)
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Gruß, Achim
Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,68,69 Pfaff 142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und..
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733
Der Maschinen(um)bauer
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Dann würde ich jetzt eher vermuten das sowohl die Pfaff 25 als auch die Pfaff 37 von Adler zugekauft sind.
Aber das ungewisse ist die Produktionsszeit ...
wir können davon ausgehen das die Maschine nach dem ersten Weltkrieg, also nach 1918 produziert wurde.
Kriegsbedingt keine Kohle und kein Stahl ... Weltwirtschaftskrise ... Nazis ... zweiter Weltkrieg
Theoretisch könntest Du schon recht haben ... aber das die gemeinsam eine Maschine gebaut haben erscheint mir eher unwahrscheinlich.
Zu dieser Zeit wurde nichts unnötig transportiert.
Ausserdem mussten die Firmen ja auch ihre Produktion auf Waffen umstellen ... Dokumente gingen verloren ... usw.
Wer was wann produziert hat werden wir möglicherweise nie erfahren?
Es könnte auch die Adler von Pfaff zugekauft worden sein
Mich hat vor allem die Gussform verwundert, weil Pfaff bereits anfang der 1920er Jahre Maschinen mit Formen wie die Klasse 27 gebaut hat ... und nach dem Krieg auch noch länger. Und warum sollten die ohne Grund die formen verändern?
Dadurch das ich ja täglich bei Kunden unterwegs war weiss ich ja das es viele deutsche Maschinen gegeben hat die absolut baugleich waren. Besonders bei Pfaff, Adler und Dürkopp. Das haben mir damals die Kollegen bei den entsprechenden Firmen auch erzählt und erklärt. Manche Maschinen wurden auch in Lizenz gebaut oder bei anderen Firmen in Auftrag gegeben.
Um Bielefeld herum gab es viele grosse Stahlproduzenten (Krupp etc) ... wie es in der Umgebung von Kaiserslautern war weiss ich nicht.
Mir ging es bei meinen Überlegungen primär darum woher Du Teile für die Maschine bekommen könntest. Beim Obertransport muss man immer mit ausgeschlagenen Teilen rechnen wofür man ja Ersatz benötigt.
Jetzt wird das für mich klarer ... die alten Kollegen wussten das noch ... und warum sollte man das aufschreiben was ohnehin jeder weiss.
Mit der Beschreibung vom Nähmaschinenvezeichnis wissen wir jetzt auch wofür diese Maschine gebaut wurde und das sie einen CB Greifer hat.
Die Maschine ist für dünnes Material gedacht, überlaste sie bitte nicht. Der Obertransport erzeugt hohe statische und dynamische Kräfte welche besonders bei Freiarmmaschinen gerne zu Gussbrüchen führen.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Aber das ungewisse ist die Produktionsszeit ...
wir können davon ausgehen das die Maschine nach dem ersten Weltkrieg, also nach 1918 produziert wurde.
Kriegsbedingt keine Kohle und kein Stahl ... Weltwirtschaftskrise ... Nazis ... zweiter Weltkrieg
Theoretisch könntest Du schon recht haben ... aber das die gemeinsam eine Maschine gebaut haben erscheint mir eher unwahrscheinlich.
Zu dieser Zeit wurde nichts unnötig transportiert.
Ausserdem mussten die Firmen ja auch ihre Produktion auf Waffen umstellen ... Dokumente gingen verloren ... usw.
Wer was wann produziert hat werden wir möglicherweise nie erfahren?
Es könnte auch die Adler von Pfaff zugekauft worden sein
Mich hat vor allem die Gussform verwundert, weil Pfaff bereits anfang der 1920er Jahre Maschinen mit Formen wie die Klasse 27 gebaut hat ... und nach dem Krieg auch noch länger. Und warum sollten die ohne Grund die formen verändern?
Dadurch das ich ja täglich bei Kunden unterwegs war weiss ich ja das es viele deutsche Maschinen gegeben hat die absolut baugleich waren. Besonders bei Pfaff, Adler und Dürkopp. Das haben mir damals die Kollegen bei den entsprechenden Firmen auch erzählt und erklärt. Manche Maschinen wurden auch in Lizenz gebaut oder bei anderen Firmen in Auftrag gegeben.
Um Bielefeld herum gab es viele grosse Stahlproduzenten (Krupp etc) ... wie es in der Umgebung von Kaiserslautern war weiss ich nicht.
Mir ging es bei meinen Überlegungen primär darum woher Du Teile für die Maschine bekommen könntest. Beim Obertransport muss man immer mit ausgeschlagenen Teilen rechnen wofür man ja Ersatz benötigt.
Jetzt wird das für mich klarer ... die alten Kollegen wussten das noch ... und warum sollte man das aufschreiben was ohnehin jeder weiss.
Mit der Beschreibung vom Nähmaschinenvezeichnis wissen wir jetzt auch wofür diese Maschine gebaut wurde und das sie einen CB Greifer hat.
Die Maschine ist für dünnes Material gedacht, überlaste sie bitte nicht. Der Obertransport erzeugt hohe statische und dynamische Kräfte welche besonders bei Freiarmmaschinen gerne zu Gussbrüchen führen.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Danke, Sputnik, für die Ausführungen. wahrscheinlich stimmt das mit den Kriegsjahren - und der verlorenen Information.
auch wenn sich genaue Herkunft vielleicht nicht klären lassen wird, spiele ich weiterhin mit dem Gedanken das Teil zu restaurieren.
Darf ich fragen wie Du zu dem Schluss kommst "für dünne Materialien" gebaut? ich bin mal in die Dürkopp Adler Modelliste: da steht bei 26:
https://partner.duerkopp-adler.com/comm ... ist_kl.pdf
da steht bei 37:
37 1970 Kochs Adler Schnell-Nähmaschine, große Bauart, Zentralspule
und bei 37-26
37-26 Kochs Adler für gummierte Stoffe und Kunststoffe, alternierende Nähfüße,
vor- und rückwärts nähend; nadelsystem 2077 u. Varianten
ich habe nun ausserdem Fotos bekommen von der Spule. ich bin kein experte - aber dünkt mich recht massiv das Ganze.
was ist Deine und Euro Einschätzung? auch der Lederriemen deutet an dass da dicke Sachen genäht wurden.
das Teil ist etwas runtergekommen. meint ihr eine restauration lohnt sich? haben solche Maschinen "einen Wert" (im Sinne von: kann man damit gut nähen oder ist das eher wie mit Feuerstein feuer machen)?
Danke Euch,
gruss
Michael
![Bild]()
auch wenn sich genaue Herkunft vielleicht nicht klären lassen wird, spiele ich weiterhin mit dem Gedanken das Teil zu restaurieren.
Darf ich fragen wie Du zu dem Schluss kommst "für dünne Materialien" gebaut? ich bin mal in die Dürkopp Adler Modelliste: da steht bei 26:
https://partner.duerkopp-adler.com/comm ... ist_kl.pdf
da steht bei 37:
37 1970 Kochs Adler Schnell-Nähmaschine, große Bauart, Zentralspule
und bei 37-26
37-26 Kochs Adler für gummierte Stoffe und Kunststoffe, alternierende Nähfüße,
vor- und rückwärts nähend; nadelsystem 2077 u. Varianten
ich habe nun ausserdem Fotos bekommen von der Spule. ich bin kein experte - aber dünkt mich recht massiv das Ganze.
was ist Deine und Euro Einschätzung? auch der Lederriemen deutet an dass da dicke Sachen genäht wurden.
das Teil ist etwas runtergekommen. meint ihr eine restauration lohnt sich? haben solche Maschinen "einen Wert" (im Sinne von: kann man damit gut nähen oder ist das eher wie mit Feuerstein feuer machen)?
Danke Euch,
gruss
Michael
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Zürich

