Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Das Klicken ist wohl der Füßchen-Rücksprung, nachdem er weiter transportiert hat.
Meine kleine Singer 15-39 (leider Flachbett und schwach) gibt ähnliche Geräusche von sich, wenn der transportierende Fuß in Ausgangsposition geht,
nur nicht so scharf
Meine kleine Singer 15-39 (leider Flachbett und schwach) gibt ähnliche Geräusche von sich, wenn der transportierende Fuß in Ausgangsposition geht,
nur nicht so scharf
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30,41), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127),
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
#42 Ungelesener Beitrag von sandermi » Montag 18. Mai 2026, 18:11
...
2. Wurde 1/45 verkauft (in CH), also vermutlich Jan 1945. daher Produktion wohl im Krieg (übrigens, ich habe gelesen dass pfaff und adler dem Reichswirtschaftsministerium untergeordet waren. und das die Hersteller genötigt wurden neben der Herstellung von Kriegsgerät auch untereinander gussformen auszutauschen. vielleicht hat Adler die Formen an Pfaff gegeben / geben müssen? vielleicht war diese Basis zunächst für die 37-9 verwendet worden (da die 37-26 von Adler ja Flachbett) - und dann hat PFAFF nach dem Krieg die Basis behalten und mit der 25-0-9 bestückt - also oben eine Pfaff freiarm drauf, nicht mehr die von adler. im Netzt habe ich gesehen dass die 25-0-9 von Pfaff erst in den 50ern gebaut wurde. das waere definitiv nach der 37-9. was meint ihr? Plausibel? waere natürlich interessant den Fussquerschnitt der 37-9 (mit Aubau Adler) mit der 25-0-9 zu vergleichen (mit Aufbau Paff). wenn diese beiden maschinen den gleichen Fussabdruck haben vom oberen Maschinenteil, dann würde das die Erklärung unterstützen denke ich. ...
Deine Theorie erscheint mir reichlich absurd, zumal Paff und Adler z.B. unterschiedliche Gewinde verwenden.
Was seit dem 19.Jhdt. völlig normal ist das Firmen Maschine zukaufen oder legal/illegal nachbauen. Es gibt ganz viele Maschinen die von ganz vielen Herstellern gebaut wurden und werden. Früher hat man versucht jeden Transport aus Kostengründen zu vermeiden. Jede Vertretung hatte eigene Tischler für Tischplatten und Nähmöbel, eigene Schlosser für Gestelle und ähnliches weil der Transport viel zu teuer gekommen wäre.
Adler/Pfaff/Dürkopp liefern nur die Nähmaschinenköpfe nach Österreich und lassen die Tischplatten und Gestelle von lokalen Schlossern und Tischlern anfertigen. Montiert werden die allermeisten Maschinen ohnehin immer von den regionalen Vertretungen.
Singer hat nach dem Krieg in Österreich Ersatzteile selbst angefertigt weil der Transport von Deutschland zu kompliziert und zu teuer gewesen wäre.
Die einzigen Firmen welche ich kenne und von denen ich weiss das sie sich manchmal mit Produktionskapazitäten ausgeholfen haben waren Dürkopp & Adler.
Aber da waren die alten Werke auch nur einen Katzensprung entfernt und hatten von Anbeginn an ein gutes Verhältnis zueinander und gehörten auch zeitweise zusammen.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Vielleich waren es auch steuerliche Gründe:
https://www.singersewinginfo.co.uk/hist ... oridsdorf/
🙷Im Jahr 1883 errichtete die Singer Company in Floridsdorf bei Wien, Österreich, eine kleine Eisengießerei und ein Montagegebäude. Diese Entscheidung wurde als Reaktion auf eine Steuer getroffen, die 1882 auf importierte Nähmaschinenständer erhoben wurde. Die Steuer basierte auf dem Gewicht, daher war es sinnvoll, die schweren Gusseisenständer mit niedriger Technologie vor Ort herzustellen und gleichzeitig die leichteren, technisch anspruchsvolleren Teile aus der Fabrik in Glasgow zu importieren.
https://www.singersewinginfo.co.uk/hist ... oridsdorf/
🙷Im Jahr 1883 errichtete die Singer Company in Floridsdorf bei Wien, Österreich, eine kleine Eisengießerei und ein Montagegebäude. Diese Entscheidung wurde als Reaktion auf eine Steuer getroffen, die 1882 auf importierte Nähmaschinenständer erhoben wurde. Die Steuer basierte auf dem Gewicht, daher war es sinnvoll, die schweren Gusseisenständer mit niedriger Technologie vor Ort herzustellen und gleichzeitig die leichteren, technisch anspruchsvolleren Teile aus der Fabrik in Glasgow zu importieren.
- Achim (js_hsm)
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Nur waren Pfaff und Adler deutsche Unternehmen ohne Zollschranken dazwischen.
Gruß, Achim
Fragen zu Maschinen, Ersatzteilen und Reparaturen bitte im Forum zum Wohle aller
Der Maschinen(um)bauer
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Aufgrund der alliierten Besatzung war Österreich und Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt. Das war eine Grenze wo man einen Reisepass und Zollpapiere brauchte etc. Bielefeld war englische Besatzungzone ... Kaiserslautern Französische. Um in Österreich in eine andere Besatzungszone zu reisen brauchte man einen Erlaubnissschein, ein Visum und einen Reisepass. Vermutlich wird es in Deutschland ähnlich gewesen sein. Waren in eine andere Besatzungszone zu bringen war auch nicht einfach.
Ich hatte einen älteren Arbeitskollegen der nach dem zweiten Weltkrieg bei Singer-Industrie gelernt hat. Zu der Zeit gab es in Österreich eine Firma Singer-Industrie und eine Firma Singer Haushalt. Die beiden hatten nichts miteinander zu tun.
Nachdem es eine zeitlang unmöglich war Ersatzteile von Singer Deutschland/USA/oder anderswo zu Singer nach Österreich zu exportieren, blieb der Firma Singer-Industrie-Österreich nichts anderes übrig als benötigte Ersatzteile selbst herzustellen. Mein Kollege hatte das Vergnügen in seiner Lehrzeit und war im herstellen von Nähmaschineteilen ein wahrer Künstler. Wenn ich dem sagte ich brauche einen Greifer, hat mir der in einer Stunde aus einem rostigen Nagel einen perfekten Kettenstichgreifer angefertigt ... mit schmieden, aufkohlen, härten, anlassen, schleifen, polieren etc.. Ich habe nie einen anderen Menschen kennengelernt der nur mit Handwerkzeugen so schnell und präzise arbeiten kann und zugleich über ein so umfangreiches Fachwissen über Nähmaschinenteile verfügt.
Nach der Besatzungszeit wurde aus Singer-Haushalt eine "normale Generalvertretung". Singer Industrie gab es noch bis anfang der 1980er Jahre. Mittlerweile sind beide Firmen nicht mehr existent.
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Österreich ist erst in den 1990er Jahren der EU beigetreten, bis dahin war auch der Warenverkehr mit Deutschland relativ kompliziert. Meiner Meinung nach hat sich aber auch nicht viel verbessert. Da alles in Euro abgewicklet wird fallen die Wechselkurse etc. weg. Trotzdem muss man eine Menge Formulare ausfüllen und es haben sich eine Menge mir "seltsam" erscheinender Entwicklungen ergeben. Jedenfalls ist der freie Warenverkehr auch innerhalb der EU mittlerweile wieder stark eingeschränkt.
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Das alles hat aber nichts mit Adler, Dürkopp und Pfaff im vorigen Jahrhundert zu tun. Es war bei Industrienähmaschinen seit dem 19. Jahrhundert üblich das nur die Nähmaschinenköpfe in Kisten/Schachteln verkauft werden. Wenn meine Firma (angeblich laut Pfaff die älteste Pfaff Generalvertretung) eine Pfaff verkauft hat wurde von Pfaff eine Schachtel mit dem Maschinenkopf geliefert (so sie nocht schon bei uns lagernd war). Dann kam die Tischplatte von einem lokalen Tischler und wurde von unserem eigenen Tischler ausgefräst dass der Kopf hineinpasst. Das Gestell kam von einer lokalen Schlosserei. Die Motore kamen von Geogii Kobold oder Efka aus Deutschland. Lade, Garnständer, Spuler, etc. wurden im Nähmaschinenteilegrosshandel bezogen.
Das war bei allen Marken und in den meisten europäischen Ländern so, weil der Transport einer kompletten Nähmaschine viel zu teuer gewesen wäre.
Wie das in Deutschland selbst war weiss ich nicht, aber ich weiss das ALLE Firmen (Adler, Pfaff, Dürkopp ......) Gestelle, Tischplatten, Garnständer, Zubehör etc. bei anderen Zulieferern kaufen. Oft auch Greifer und andere Teile.
Einer dieser Zulieferer ist z.B. die Firma Maier Unitas -> https://maier-unitas.de/bekleidungstech ... satzteile/, welche ganz viele Nähmaschinenhersteller weltweit mit Kettenstichgreifern und anderen Teilen beliefert.
Es ist auch für eine grosse Firma wie Dürkopp-Adler oder Pfaff meistens wirtschaftlich nicht sinnvoll wenige (ein paar hundert) Greifer selbst herzustellen.
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Die von mme ins Spiel gebrachte SInger Fabrik in Wien war zur Zeit der Monarchie, als Österreich (nach Russland) der zweitgrösste Staat Europas war.
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Und seit es Nähmaschinen gibt werden die auch von anderen Firmen konstruiert/gebaut. Im Auftrag der "Herstellerfirma", in Lizenz produziert etc..
Es gibt weltweit Firmen die nichts anderes machen alsfür grosse Nähmaschinehersteller Maschinen nach Wunsch zu konstruieren und auch Firmen die Maschinen für andere Firmen bauen. Zum Beispiel sehr alteingesessene Firmen in England, welche z.B. für Rittershausen Maschinen konstruiert haben ... und aktuell wird natürlich sehr viel im fernen Osten produziert.
Manchmal frage ich mich, ob es einen Nähmaschinenhersteller gibt, der NICHT die Overlockmaschine Singer 81 nachgebaut hat ?
(Ich weiss aber auch nicht ob Singer der erste war?)
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Ich hatte einen älteren Arbeitskollegen der nach dem zweiten Weltkrieg bei Singer-Industrie gelernt hat. Zu der Zeit gab es in Österreich eine Firma Singer-Industrie und eine Firma Singer Haushalt. Die beiden hatten nichts miteinander zu tun.
Nachdem es eine zeitlang unmöglich war Ersatzteile von Singer Deutschland/USA/oder anderswo zu Singer nach Österreich zu exportieren, blieb der Firma Singer-Industrie-Österreich nichts anderes übrig als benötigte Ersatzteile selbst herzustellen. Mein Kollege hatte das Vergnügen in seiner Lehrzeit und war im herstellen von Nähmaschineteilen ein wahrer Künstler. Wenn ich dem sagte ich brauche einen Greifer, hat mir der in einer Stunde aus einem rostigen Nagel einen perfekten Kettenstichgreifer angefertigt ... mit schmieden, aufkohlen, härten, anlassen, schleifen, polieren etc.. Ich habe nie einen anderen Menschen kennengelernt der nur mit Handwerkzeugen so schnell und präzise arbeiten kann und zugleich über ein so umfangreiches Fachwissen über Nähmaschinenteile verfügt.
Nach der Besatzungszeit wurde aus Singer-Haushalt eine "normale Generalvertretung". Singer Industrie gab es noch bis anfang der 1980er Jahre. Mittlerweile sind beide Firmen nicht mehr existent.
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Österreich ist erst in den 1990er Jahren der EU beigetreten, bis dahin war auch der Warenverkehr mit Deutschland relativ kompliziert. Meiner Meinung nach hat sich aber auch nicht viel verbessert. Da alles in Euro abgewicklet wird fallen die Wechselkurse etc. weg. Trotzdem muss man eine Menge Formulare ausfüllen und es haben sich eine Menge mir "seltsam" erscheinender Entwicklungen ergeben. Jedenfalls ist der freie Warenverkehr auch innerhalb der EU mittlerweile wieder stark eingeschränkt.
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Das alles hat aber nichts mit Adler, Dürkopp und Pfaff im vorigen Jahrhundert zu tun. Es war bei Industrienähmaschinen seit dem 19. Jahrhundert üblich das nur die Nähmaschinenköpfe in Kisten/Schachteln verkauft werden. Wenn meine Firma (angeblich laut Pfaff die älteste Pfaff Generalvertretung) eine Pfaff verkauft hat wurde von Pfaff eine Schachtel mit dem Maschinenkopf geliefert (so sie nocht schon bei uns lagernd war). Dann kam die Tischplatte von einem lokalen Tischler und wurde von unserem eigenen Tischler ausgefräst dass der Kopf hineinpasst. Das Gestell kam von einer lokalen Schlosserei. Die Motore kamen von Geogii Kobold oder Efka aus Deutschland. Lade, Garnständer, Spuler, etc. wurden im Nähmaschinenteilegrosshandel bezogen.
Das war bei allen Marken und in den meisten europäischen Ländern so, weil der Transport einer kompletten Nähmaschine viel zu teuer gewesen wäre.
Wie das in Deutschland selbst war weiss ich nicht, aber ich weiss das ALLE Firmen (Adler, Pfaff, Dürkopp ......) Gestelle, Tischplatten, Garnständer, Zubehör etc. bei anderen Zulieferern kaufen. Oft auch Greifer und andere Teile.
Einer dieser Zulieferer ist z.B. die Firma Maier Unitas -> https://maier-unitas.de/bekleidungstech ... satzteile/, welche ganz viele Nähmaschinenhersteller weltweit mit Kettenstichgreifern und anderen Teilen beliefert.
Es ist auch für eine grosse Firma wie Dürkopp-Adler oder Pfaff meistens wirtschaftlich nicht sinnvoll wenige (ein paar hundert) Greifer selbst herzustellen.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die von mme ins Spiel gebrachte SInger Fabrik in Wien war zur Zeit der Monarchie, als Österreich (nach Russland) der zweitgrösste Staat Europas war.
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Und seit es Nähmaschinen gibt werden die auch von anderen Firmen konstruiert/gebaut. Im Auftrag der "Herstellerfirma", in Lizenz produziert etc..
Es gibt weltweit Firmen die nichts anderes machen alsfür grosse Nähmaschinehersteller Maschinen nach Wunsch zu konstruieren und auch Firmen die Maschinen für andere Firmen bauen. Zum Beispiel sehr alteingesessene Firmen in England, welche z.B. für Rittershausen Maschinen konstruiert haben ... und aktuell wird natürlich sehr viel im fernen Osten produziert.
Manchmal frage ich mich, ob es einen Nähmaschinenhersteller gibt, der NICHT die Overlockmaschine Singer 81 nachgebaut hat ?
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
sehr informativ,
danke.
Und ja, Nachbau...
ich frag mich, ob wirklich Koch Adler Urheber der Colibri war.
Neben gefühlt tausend Firmen gibts noch das Problem,
dass es wohl eine Anpassung der Maschine von Thomas (England) war.
Und Rittershausen (irgendeiner der "Müller") hat das Geschäft des wohl ältesten Herstellers von Pelzmaschinen übernommen..
zudem die Maschine von Albook & Hashfield (oder so) nachgebaut...und wurde von Strobel übernommen
danke.
Und ja, Nachbau...
ich frag mich, ob wirklich Koch Adler Urheber der Colibri war.
Neben gefühlt tausend Firmen gibts noch das Problem,
dass es wohl eine Anpassung der Maschine von Thomas (England) war.
Und Rittershausen (irgendeiner der "Müller") hat das Geschäft des wohl ältesten Herstellers von Pelzmaschinen übernommen..
zudem die Maschine von Albook & Hashfield (oder so) nachgebaut...und wurde von Strobel übernommen
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30,41), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127),
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
Patentrecht bzw. Patentrechtumgehungen/-verletzungen sind in dem Zusammenhang natürlich auch noch ein Thema.
Was ist Anpassung, was ist Weiterntwicklung, was ist Fortschritt oder Rückschritt? Davon leben die Patentanwälte ... und die Konstruierenden liefern ihnen die Grundlagen.
Asher hat das völlig richtig die Firma Albook & Hashfield erwähnt. Diese in den 1910er Jahren gegründete Firma existiert in irgendeiner Form heute noch. Die machen alles mögliche in Zusammenhang mit Metallverarbeitung und haben auch für grosse Auftraggeber gegen Bezahlung neue Maschinen entwickelt. So bekamen sie von Strobel (Eigentümer der deutschen Firma Rittershausen) den Auftrag eine Pelznähmaschine (die Success) zu entwickeln, welche dann als Rittershausen "Success" Typ 72 gebaut und verkauft wurde. Da Rittershausen kapazitätsmässig ausgelastet war hat Strobel dann Lizenzen an einige andere Firmen vergeben, welche die Maschine offiziell nachbauen und verkaufen durften und Albook & Hashfield wurde etwas später einer dieser Produzenten und gleichzeitig Generalvertreter für die Britischen Inseln.
Es gab schon vor Rittershausen Pelznähmaschinen (z.B. die amerikanische Roland), aber da weiß ich zu wenig darüber. Ich kann mich aber noch gut erinnern wie mir 1979 die Kollegen der Bayreuther Firma Porkert (auch Porkert hat für Rittershausen Maschinen gebaut und auch welche als Lizenznehmer unter eigenem Namen) versuchten mir das ganze zu erklären ... und ich war mit den ganzen geschichtlichen Einzelheiten & Wirrungen total überfordert.
Bei den Colibris ist das bisher für mich auch nicht eindeutig nachvollziehbar, wer da wann was gemacht hat. Das schwierige ist ja teilweise auch die Quellenlage, da ja viele primärquellen durch die Weltkriege verloren gegangen sind. Ausserdem ist vieles was vorhanden ist noch nicht digital verfügbar, was diesbezügliche Recherchen zusätzlich erschwert. Und man darf auch nicht vergessen das es das heutige "Deutschland" ja vor dem ersten Weltkrieg ebensowenig gabe wie das heutige "Österreich".
Was die Colibri mit Thomas zu tun hat weiss ich nicht, aber das sollten wir dann bei Bedarf in einem eigenen Thema weiter diskutieren, weil das dann in diesem Thema wohl zu weit abschweift.
Was ist Anpassung, was ist Weiterntwicklung, was ist Fortschritt oder Rückschritt? Davon leben die Patentanwälte ... und die Konstruierenden liefern ihnen die Grundlagen.
Asher hat das völlig richtig die Firma Albook & Hashfield erwähnt. Diese in den 1910er Jahren gegründete Firma existiert in irgendeiner Form heute noch. Die machen alles mögliche in Zusammenhang mit Metallverarbeitung und haben auch für grosse Auftraggeber gegen Bezahlung neue Maschinen entwickelt. So bekamen sie von Strobel (Eigentümer der deutschen Firma Rittershausen) den Auftrag eine Pelznähmaschine (die Success) zu entwickeln, welche dann als Rittershausen "Success" Typ 72 gebaut und verkauft wurde. Da Rittershausen kapazitätsmässig ausgelastet war hat Strobel dann Lizenzen an einige andere Firmen vergeben, welche die Maschine offiziell nachbauen und verkaufen durften und Albook & Hashfield wurde etwas später einer dieser Produzenten und gleichzeitig Generalvertreter für die Britischen Inseln.
Es gab schon vor Rittershausen Pelznähmaschinen (z.B. die amerikanische Roland), aber da weiß ich zu wenig darüber. Ich kann mich aber noch gut erinnern wie mir 1979 die Kollegen der Bayreuther Firma Porkert (auch Porkert hat für Rittershausen Maschinen gebaut und auch welche als Lizenznehmer unter eigenem Namen) versuchten mir das ganze zu erklären ... und ich war mit den ganzen geschichtlichen Einzelheiten & Wirrungen total überfordert.
Bei den Colibris ist das bisher für mich auch nicht eindeutig nachvollziehbar, wer da wann was gemacht hat. Das schwierige ist ja teilweise auch die Quellenlage, da ja viele primärquellen durch die Weltkriege verloren gegangen sind. Ausserdem ist vieles was vorhanden ist noch nicht digital verfügbar, was diesbezügliche Recherchen zusätzlich erschwert. Und man darf auch nicht vergessen das es das heutige "Deutschland" ja vor dem ersten Weltkrieg ebensowenig gabe wie das heutige "Österreich".
Was die Colibri mit Thomas zu tun hat weiss ich nicht, aber das sollten wir dann bei Bedarf in einem eigenen Thema weiter diskutieren, weil das dann in diesem Thema wohl zu weit abschweift.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
Re: Informationen zu pfaff 37-9 Freiarm
ja,ich glaub, es war Porkert, der auch von Rittershausen übernommen wurde.
Zu Thomas (gab wohl zwei mit dem Namen, oder war lang im Geschäft):
Er hatte sich für England ein Howe Patent entwickelt und
(ca. 1860, muss da nochmal genauer nachsehen)
eine frühe Freiarm auf den Markt gebracht.
Ich kenne nur Bilder, nicht die innere Technik,
aber sie zeigt sehr viel Ähnlichkeit mit der späteren Colibri
Colibri Typen gabs (anderer Name) auch in England und Frankreich
Zu Thomas (gab wohl zwei mit dem Namen, oder war lang im Geschäft):
Er hatte sich für England ein Howe Patent entwickelt und
(ca. 1860, muss da nochmal genauer nachsehen)
eine frühe Freiarm auf den Markt gebracht.
Ich kenne nur Bilder, nicht die innere Technik,
aber sie zeigt sehr viel Ähnlichkeit mit der späteren Colibri
Colibri Typen gabs (anderer Name) auch in England und Frankreich
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30,41), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127),
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F

