unbekanntes Werkzeug
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drambeldier
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unbekanntes Werkzeug
Moin,
ich bin nicht sicher, ob das Werkzeug zu Pfaff gehört, Fundort: geerbte Schachtel mit Zubehär für die Maschine. Wer weiß was?
Dank & Gruß
ich bin nicht sicher, ob das Werkzeug zu Pfaff gehört, Fundort: geerbte Schachtel mit Zubehär für die Maschine. Wer weiß was?
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Re: unbekanntes Werkzeug
Dieses Werkzeug kann indirekt auch zu einer Pfaff gehören.
Es ist eine Hilfe, wenn man zum Beispiel ein Gummiband in einen Hohlsaum
einziehen möchte. Das Gummiband kommt mit einem Ende in den Schlitz
des Werkzeugs und klemmt dort fest. Nun schiebt man das Ganze durch
den Hohlsaum z.B. einer Unterhose bis das Werkzeug durch ist, spannt dann
Den Saum auf gewünschte Länge und näht ab.
Es ist eine Hilfe, wenn man zum Beispiel ein Gummiband in einen Hohlsaum
einziehen möchte. Das Gummiband kommt mit einem Ende in den Schlitz
des Werkzeugs und klemmt dort fest. Nun schiebt man das Ganze durch
den Hohlsaum z.B. einer Unterhose bis das Werkzeug durch ist, spannt dann
Den Saum auf gewünschte Länge und näht ab.
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Hummelbrummel
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Re: unbekanntes Werkzeug
Damit kannst Du komfortabel einen Hosengummi in Deine Unnerbüx einziehen, wenn der alte ausgeleiert ist: Den Gummi in dem in das längliche Ör fädeln und so zur Spitze des Schlitzes ziehen dass er festgeklemmt ist.
Das andere Ör kannst Du z.B. für eine dünne Kordel nützen, die Du vielleicht als Bindeband in ein Kindermützchen einziehen willst.
...
Ich denke, dafür war es ursprünglich gedacht, Nadelbinden ginge damit vielleicht auch. Ist das Kunstoff oder was anderes, vielleicht Bein?
Ich kenne die Dinger aus Metall, sind aber bei weitem nicht so hübsch wie Deines.
Edit - Zeitüberschneidung, ...
Das andere Ör kannst Du z.B. für eine dünne Kordel nützen, die Du vielleicht als Bindeband in ein Kindermützchen einziehen willst.
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Ich denke, dafür war es ursprünglich gedacht, Nadelbinden ginge damit vielleicht auch. Ist das Kunstoff oder was anderes, vielleicht Bein?
Ich kenne die Dinger aus Metall, sind aber bei weitem nicht so hübsch wie Deines.
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drambeldier
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Re: unbekanntes Werkzeug
Danke erstmal,
ich habe da Zweifel - und vergessen zu sagen, dass das Raster Zentimeter abbildet, woraus folgt, dass der Schlitz an der breitesten Stelle 1 mm geöffnet ist. Ein normaler Schlüpfergummi ist 1,8 mm dick. Mir ist jedenfalls nicht gelungen, den Hosengummi da hineinzufummeln.
Material unbekannt, da hülfe nur die Brennprobe, ankokeln will ich das lieber nicht ;-)
Bei https://www.naehmit.de/Schneid-Trennwer ... itzen.html sitzt der Schlitz übrigens aus gutem Grund quer zu Zugrichtung.
ich habe da Zweifel - und vergessen zu sagen, dass das Raster Zentimeter abbildet, woraus folgt, dass der Schlitz an der breitesten Stelle 1 mm geöffnet ist. Ein normaler Schlüpfergummi ist 1,8 mm dick. Mir ist jedenfalls nicht gelungen, den Hosengummi da hineinzufummeln.
Material unbekannt, da hülfe nur die Brennprobe, ankokeln will ich das lieber nicht ;-)
Bei https://www.naehmit.de/Schneid-Trennwer ... itzen.html sitzt der Schlitz übrigens aus gutem Grund quer zu Zugrichtung.
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Hummelbrummel
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Re: unbekanntes Werkzeug
Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ein 1,8 mm dicker Gummi in die verlinkte Einziehhilfe von Prym passt.
Ich habe jetzt extra meinen Schlüppigummi gemessen, und der ist unter 1 mm dick.
Von diesen Gummibandeinziehhilfen gab und gibt es die verschiedensten Formen, bei mir haben sich auch einige angesammelt (unten ein Foto einer Auswahl).
Zumindest mit meinem Hosengummi funktioniert die Metallvariante, die der Form nach deinem am nächsten kommt, nicht sehr gut, weil der Gummi nicht im Schlitz hält. Vielleicht bräuchte man dafür einen dickeren Gummi.
Vielleicht gibt es auch deshalb so viele verschiedene Formen, die auch immer weiter entwickelt werden, weil keiner so ganz richtig toll ist. Ich nehme ja am liebsten eine Sicherheitsnadel, wenn ich einen Gummi oder eine Kordel wo einziehen muss.
Jedenfalls finde ich Dein Werkzeug hübsch.
Ich habe jetzt extra meinen Schlüppigummi gemessen, und der ist unter 1 mm dick.
Von diesen Gummibandeinziehhilfen gab und gibt es die verschiedensten Formen, bei mir haben sich auch einige angesammelt (unten ein Foto einer Auswahl).
Zumindest mit meinem Hosengummi funktioniert die Metallvariante, die der Form nach deinem am nächsten kommt, nicht sehr gut, weil der Gummi nicht im Schlitz hält. Vielleicht bräuchte man dafür einen dickeren Gummi.
Vielleicht gibt es auch deshalb so viele verschiedene Formen, die auch immer weiter entwickelt werden, weil keiner so ganz richtig toll ist. Ich nehme ja am liebsten eine Sicherheitsnadel, wenn ich einen Gummi oder eine Kordel wo einziehen muss.
Jedenfalls finde ich Dein Werkzeug hübsch.
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Re: unbekanntes Werkzeug
es gab früher solche Nadeln für ein bestimmtes Knüpfverfahren, "Nadelbinden"
https://de.wikipedia.org/wiki/Nadelbinden
https://de.wikipedia.org/wiki/Nadelbinden
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30,41), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127),
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: unbekanntes Werkzeug
Man könnte probieren den Gummi mit einer dicken Fadenschlaufe durchzuziehen ... oder den Schlitz mit einem Messer/Schraubenzieher etc. etwas breiter zu machen.
Ich hab irgendwo ein paar so Einziehteile die ich (wie auch die grösseren Sicherheitsnadeln) wenn benötigt ohnehin nicht finde ... und verwende dann üblicherweise ein Stück Elektro- oder Blumendraht dafür.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Ich hab irgendwo ein paar so Einziehteile die ich (wie auch die grösseren Sicherheitsnadeln) wenn benötigt ohnehin nicht finde ... und verwende dann üblicherweise ein Stück Elektro- oder Blumendraht dafür.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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drambeldier
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Re: unbekanntes Werkzeug
@HummelBrummel
Hübsch? Diese Kategorie fördert aber die Entwicklung zum Messie "Keine Ahnung, wofür das taugt, aber wegschmeißen werde ich es nie und nimmer" ;-)
Wegschmeißen werde ich es dennoch nicht, frisst ja kein Brot in der Schublade.
@sputnik: Danke, ich weiß mir zu helfen, bin aber auch neugierig.
@Asher: Nadelnbinden könnte mein Hobby werden, kleeden und ein bisschen Fancywork kann ich schon.
Hübsch? Diese Kategorie fördert aber die Entwicklung zum Messie "Keine Ahnung, wofür das taugt, aber wegschmeißen werde ich es nie und nimmer" ;-)
Wegschmeißen werde ich es dennoch nicht, frisst ja kein Brot in der Schublade.
@sputnik: Danke, ich weiß mir zu helfen, bin aber auch neugierig.
@Asher: Nadelnbinden könnte mein Hobby werden, kleeden und ein bisschen Fancywork kann ich schon.
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Hummelbrummel
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Re: unbekanntes Werkzeug
Falls Du's doch mal loswerden willst, gib's gerne mir.drambeldier hat geschrieben: Freitag 26. Juni 2026, 17:53 @HummelBrummel
Hübsch? Diese Kategorie fördert aber die Entwicklung zum Messie "Keine Ahnung, wofür das taugt, aber wegschmeißen werde ich es nie und nimmer" ;-)
Wegschmeißen werde ich es dennoch nicht, frisst ja kein Brot in der Schublade.
@sputnik: Danke, ich weiß mir zu helfen, bin aber auch neugierig.
@Asher: Nadelnbinden könnte mein Hobby werden, kleeden und ein bisschen Fancywork kann ich schon.
Wie oben schon geschrieben, könnte das Teil aus Bein (vermutlich Knochen, vielleicht auch Walross, sein, Elfenbein vermute ich jetzt eher nicht)
Auf dem Bild ist das nicht ganz gut zu erkennen. Aber es scheint, dass es da so längliche Strukturen gibt, und auch die die beiden Löcher könnten handgearbeitet sein. Kann sein, dass das mal jemand seiner Liebsten geschnitzt hat. Bein war zeitweise ein völlig übliches Material. Wenn ich suchen geh, find ich da in meinem Hamsterbau noch das ein oder andere Werkzeug draus ...
Nadelbinden erwähnte ich oben auch schon, allerdings ist die Form da nicht optimal. Die Nadel müsste dünner sein, oder das Loch sehr viel dicker. Bei so großen Schlaufen (die bei der Breite dieser Nadel entstehen) braucht man ziemlich dicke Wolle, die passt dann wieder nicht durchs Ör.
Eventuell könnte ich mir auch noch eine Verwendung im Kontext mit Weben oder Teppichknüpfen vorstellen, z.B. um Schlingen zu bilden, die dann später aufgeschnitten werden, aber wenn ich mich recht erinnere, sind die dafür benötigten Stäbe länger, gleichmäßig dick und ohne Ör.
Also für mich sieht es aus, als wäre es ursprünglich zum Bandeinziehen gedacht gewesen.
Bevor ich meinen Klugscheißmodus jetzt wieder ausschalte, zeige ich noch zwei Bilder von meiner Nadelbindenadel. Lustigergweise wohnt sie beim Zubehör zu meiner Pfaff P 5.0.
Als ich neulich das Nadelbinden mal ausprobiert habe, habe ich überlegt, ob ich sie woanders aufräumen soll. Aber vermutlich finde ich sie dann nie wieder. Deshalb bleibt sie dort. Dann werden eines Tages meine Erben rätseln, was es damit auf sich hat.
Sie ist relativ neu, aus Knochen und stammt von einem Mittelartermarkt.
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