Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Ist mir zugelaufen. Näht sofort problemlos, als hätte sie nie was anderes gemacht :-)
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Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Hallo und Glückwunsch zu dieser schön erhaltene Nähmaschine.
Was ist der Unterschied zur Elna 1 (Grashopper) ?
Was ist der Unterschied zur Elna 1 (Grashopper) ?
Zuletzt geändert von Noffie am Donnerstag 2. Juli 2026, 22:29, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Weil ich von der Ena 1 (Grashopper) gar niichts weiß, hab' ich mal ganz naiv die KI gefragt, aber die Antwort war wohl Unfug.
Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Elna 1 (Grashopper)Wabbe hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 22:07 Weil ich von der Ena 1 (Grashopper) gar niichts weiß, hab' ich mal ganz naiv die KI gefragt, aber die Antwort war wohl Unfug.
https://www.naehmaschinenverzeichnis.de ... inen/elna/
Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
So, noch ein Anlauf, die KI zu befragen, und nun scheint es eher zu stimmen:
Die Gemeinsamkeiten: Warum sie sich so ähnlich sind
Die Elna 1 (ab 1940) und die Favta Darling (um 1952) verfolgten das gleiche revolutionäre Konzept für moderne Haushalte:
Tragbare Freiarm-Maschinen: Beide verabschiedeten sich vom wuchtigen Nähtisch. Sie besitzen einen schlanken Freiarm, um Hosenbeine oder Ärmel zu nähen.
Kniehebel-Steuerung: Beide verzichten auf das klassische Fußpedal. Man steuert die Nähgeschwindigkeit mit einem ausklappbaren Hebel, den man mit dem rechten Knie zur Seite drückt.
Reiner Geradstich: Beide konzentrieren sich auf das Wesentliche – vorwärts und rückwärts geradeaus nähen (Zickzack gab es erst bei späteren Modellen oder über externe Apparate).
Die entscheidenden Unterschiede
Obwohl das Konzept fast identisch wirkt, stecken unter dem Gehäuse unterschiedliche Schweizer Entwicklungen:
1. Der Greifer (Das Herzstück)
Elna 1: Nutzt einen modernen Umlaufgreifer (Rotationsgreifer). Die Spule liegt flach von oben unter einer Abdeckung.
Favta Darling: Arbeitet mit einem sogenannten Brillengreifer (einer speziellen Form des schwingenden Greifers), der mechanisch eng mit anderen Schweizer Klassikern wie der Keller Diora verwandt ist.
2. Koffer und Anschiebetisch
Elna 1: Der ikonische Koffer aus Metall ist gleichzeitig die Nähfläche. Man klappt ihn auseinander und stülpt ihn um den Freiarm.
Favta Darling: Besitzt meist einen klassischen, abnehmbaren Anschiebetisch aus Metall oder Holz, um die Arbeitsfläche zu vergrößern, und wird in einem separaten Transportkoffer verstaut.
3. Herkunft und Verbreitung
Elna 1: Wurde in Genf von der Firma Tavaro in riesigen Stückzahlen produziert und wurde zum weltweiten Exporthit.
Favta Darling: Wurde von der Favta AG in Kreuzlingen bzw. Frauenfeld gefertigt. Sie wurde in deutlich kleineren Stückzahlen produziert, weshalb sie heute unter Nähmaschinen-Sammlern als echter und seltener Geheimtipp gilt.
Fazit: Sie haben ein wundervolles Stück Schweizer Industriegeschichte zu Hause stehen! Die Darling ist sozusagen die exklusivere Cousine der weltberühmten Elna „Grasshopper“.
Die Gemeinsamkeiten: Warum sie sich so ähnlich sind
Die Elna 1 (ab 1940) und die Favta Darling (um 1952) verfolgten das gleiche revolutionäre Konzept für moderne Haushalte:
Tragbare Freiarm-Maschinen: Beide verabschiedeten sich vom wuchtigen Nähtisch. Sie besitzen einen schlanken Freiarm, um Hosenbeine oder Ärmel zu nähen.
Kniehebel-Steuerung: Beide verzichten auf das klassische Fußpedal. Man steuert die Nähgeschwindigkeit mit einem ausklappbaren Hebel, den man mit dem rechten Knie zur Seite drückt.
Reiner Geradstich: Beide konzentrieren sich auf das Wesentliche – vorwärts und rückwärts geradeaus nähen (Zickzack gab es erst bei späteren Modellen oder über externe Apparate).
Die entscheidenden Unterschiede
Obwohl das Konzept fast identisch wirkt, stecken unter dem Gehäuse unterschiedliche Schweizer Entwicklungen:
1. Der Greifer (Das Herzstück)
Elna 1: Nutzt einen modernen Umlaufgreifer (Rotationsgreifer). Die Spule liegt flach von oben unter einer Abdeckung.
Favta Darling: Arbeitet mit einem sogenannten Brillengreifer (einer speziellen Form des schwingenden Greifers), der mechanisch eng mit anderen Schweizer Klassikern wie der Keller Diora verwandt ist.
2. Koffer und Anschiebetisch
Elna 1: Der ikonische Koffer aus Metall ist gleichzeitig die Nähfläche. Man klappt ihn auseinander und stülpt ihn um den Freiarm.
Favta Darling: Besitzt meist einen klassischen, abnehmbaren Anschiebetisch aus Metall oder Holz, um die Arbeitsfläche zu vergrößern, und wird in einem separaten Transportkoffer verstaut.
3. Herkunft und Verbreitung
Elna 1: Wurde in Genf von der Firma Tavaro in riesigen Stückzahlen produziert und wurde zum weltweiten Exporthit.
Favta Darling: Wurde von der Favta AG in Kreuzlingen bzw. Frauenfeld gefertigt. Sie wurde in deutlich kleineren Stückzahlen produziert, weshalb sie heute unter Nähmaschinen-Sammlern als echter und seltener Geheimtipp gilt.
Fazit: Sie haben ein wundervolles Stück Schweizer Industriegeschichte zu Hause stehen! Die Darling ist sozusagen die exklusivere Cousine der weltberühmten Elna „Grasshopper“.
Noffie hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 21:02 Hallo und Glückwunsch zu dieser schön erhaltene Nähmaschine.
Was ist der Unterschied zur Elna 1 (Grashopper) ?
-
saumseliger
- Schnurkettenwechsler

- Beiträge: 353
- Registriert: Donnerstag 18. Januar 2024, 10:42
- Wohnort: Großraum Köln
Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Hallo Wabbe,
schöne Übersicht!
Aber ich muss mal nachfragen:
Bisher dachte ich immer, dass ein Brillengreifer eine (frühe) Bauform von Umlaufgreifern ist
(Mit wohl dem Hauptvorteil, dass sich da keine Fäden verklemmen können, weil die Spule
nicht ganz formschlüssig sitzen muss, sondern von der Brille vorne gehalten wird).
Du schreibst jetzt:
eine spezielle Form von schwingendem Greifer, was ja eher auf CB-Greifer und Ringschiff zutrifft,
die nicht umlaufen, sondern eben hin und her "schwingen".
Ist das ein Fehlschluss meinerseits?
tschö
der gert
schöne Übersicht!
Aber ich muss mal nachfragen:
Bisher dachte ich immer, dass ein Brillengreifer eine (frühe) Bauform von Umlaufgreifern ist
(Mit wohl dem Hauptvorteil, dass sich da keine Fäden verklemmen können, weil die Spule
nicht ganz formschlüssig sitzen muss, sondern von der Brille vorne gehalten wird).
Du schreibst jetzt:
eine spezielle Form von schwingendem Greifer, was ja eher auf CB-Greifer und Ringschiff zutrifft,
die nicht umlaufen, sondern eben hin und her "schwingen".
Ist das ein Fehlschluss meinerseits?
tschö
der gert
Adler 48-10, 49-2, 52, 81-80, 189AB
Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Schade, diese KI generierten Antworten sind sehr flüssing.
Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Wenn es ein Brillengreifer ist hat er auf jeden Fall den Vorteil dass er nicht so leicht blockieren kann.
Deshalb wurden bei Stickmaschinen bis in die 1980er Jahre Brillengreifer verbaut. Mit Klappbrille ... häufig 24Std Dauerbetrieb ... kaum Verschleiss
Vorteile: Keine Blockade möglich
braucht kaum Öl (keine Ölfleckgefahr)
leichter/schneller Spulenwechsel
lange Lebensdauer
Nachteile: etwas lauter (rasseln)
Bitte um ein Photo vom Greifer damit wir wissen was es ist.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Deshalb wurden bei Stickmaschinen bis in die 1980er Jahre Brillengreifer verbaut. Mit Klappbrille ... häufig 24Std Dauerbetrieb ... kaum Verschleiss
Vorteile: Keine Blockade möglich
braucht kaum Öl (keine Ölfleckgefahr)
leichter/schneller Spulenwechsel
lange Lebensdauer
Nachteile: etwas lauter (rasseln)
Bitte um ein Photo vom Greifer damit wir wissen was es ist.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Der Greifer macht pro Stich eine volle Umdrehung.
sputnik hat geschrieben: Freitag 3. Juli 2026, 10:35 Wenn es ein Brillengreifer ist hat er auf jeden Fall den Vorteil dass er nicht so leicht blockieren kann.
Deshalb wurden bei Stickmaschinen bis in die 1980er Jahre Brillengreifer verbaut. Mit Klappbrille ... häufig 24Std Dauerbetrieb ... kaum Verschleiss
Vorteile: Keine Blockade möglich
braucht kaum Öl (keine Ölfleckgefahr)
leichter/schneller Spulenwechsel
lange Lebensdauer
Nachteile: etwas lauter (rasseln)
Bitte um ein Photo vom Greifer damit wir wissen was es ist.![]()
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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- Achim (js_hsm)
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Re: Darling, Made in Switzerland, einfach mal so …
Also ein eintouriger Brillengreifer
Gruß, Achim
Fragen zu Maschinen, Ersatzteilen und Reparaturen bitte im Forum zum Wohle aller
Der Maschinen(um)bauer
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733
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