Pfaff Tipmatic 6122 warten/reparieren
Re: Pfaff Tipmatic 6122 warten/reparieren
#det:
Danke, der Tipp mit der Holzlatte funktioniert gut. Was nicht funktioniert, das ist mein neuer PH2-Schraubedreher für die zentrale Schraube im Handrad. Vom Durchmesser her passt er, sobald ich Kraft aufwende, dreht er sich heraus. Muss es PZ2 sein?
Grüße von Werner
Danke, der Tipp mit der Holzlatte funktioniert gut. Was nicht funktioniert, das ist mein neuer PH2-Schraubedreher für die zentrale Schraube im Handrad. Vom Durchmesser her passt er, sobald ich Kraft aufwende, dreht er sich heraus. Muss es PZ2 sein?
Grüße von Werner
Pfaff 230, Pfaff 230 Automatic, Pfaff Tipmatic 6122
- dieter kohl
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Re: Pfaff Tipmatic 6122 warten/reparieren
wenn sich die Schraube mit der Zeit festgesetzt hat :
nach links auf die Stirne stellen, passenden Schraubendreher drehenderweise mit Hämmerchen klopfen
dann löst sich das
gruß dieter
der mechaniker
der mechaniker
Re: Pfaff Tipmatic 6122 warten/reparieren
eine kleine Ratsche mit sehr genau passendem Bit hilft mir dabei sehr, da ich -beim Drehen- gleichzeitig mit dem Handballen maximalen Druck ausüben kann 
Re: Pfaff Tipmatic 6122 warten/reparieren
Nachdem meine graue Pfaff 230 gut läuft und bei der schwarzen 230 der Tretantrieb gerade von mir gewartet wird, habe ich wieder Zeit für die Pfaff 6122.
Bevor es in die Praxis geht, hier noch etwas Theorie. Es hat mich von Anfang an interessiert, wie alt die Maschine ist. Unterschiedliche KIs kommen da zu unterschiedlichen Ergebnissen. Eine jedoch hat eine Festschrift zu einem Fest in der Schweizer Gemeinde Spiez aus dem Jahr 1999 gefunden. Dort erschien diese Anzeige: Hier der link zu der Festschrift:
https://s0e1e39a93487f0c2.jimcontent.co ... hatgpt.com
Die Maschine in der Anzeige hat jedenfalls das Blumendekor, dass mit gut gefällt.
Die Preise sind denn auch in Schweizer Franken.
Ich hatte gelesen (ohne jetzt die Quelle angeben zu können), dass in der Endphase der Produktion in Deutschland Sondermodelle in den Markt gedrückt wurden. Ob die Version der Vorbesitzerin, sie habe die Maschine 2015 als neu gekauft, zutrifft, ist bisher nicht bestätigt. Vielleicht war es auch nur eine genaralüberholte.
Die Festival 135-Version ist es jedenfalls nicht, meine Maschine hat eine maximale Stichbreite von 5mm; die Sonderversion soll 6mm haben.
Bevor es in die Praxis geht, hier noch etwas Theorie. Es hat mich von Anfang an interessiert, wie alt die Maschine ist. Unterschiedliche KIs kommen da zu unterschiedlichen Ergebnissen. Eine jedoch hat eine Festschrift zu einem Fest in der Schweizer Gemeinde Spiez aus dem Jahr 1999 gefunden. Dort erschien diese Anzeige: Hier der link zu der Festschrift:
https://s0e1e39a93487f0c2.jimcontent.co ... hatgpt.com
Die Maschine in der Anzeige hat jedenfalls das Blumendekor, dass mit gut gefällt.
Die Preise sind denn auch in Schweizer Franken.
Ich hatte gelesen (ohne jetzt die Quelle angeben zu können), dass in der Endphase der Produktion in Deutschland Sondermodelle in den Markt gedrückt wurden. Ob die Version der Vorbesitzerin, sie habe die Maschine 2015 als neu gekauft, zutrifft, ist bisher nicht bestätigt. Vielleicht war es auch nur eine genaralüberholte.
Die Festival 135-Version ist es jedenfalls nicht, meine Maschine hat eine maximale Stichbreite von 5mm; die Sonderversion soll 6mm haben.
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Pfaff 230, Pfaff 230 Automatic, Pfaff Tipmatic 6122
Re: Pfaff Tipmatic 6122 warten/reparieren
Und jetzt zur Praxis: Das Handrad habe ich nicht abbekommen und meine Bemühungen in dieser Einrichtung eingestellt.
Dafür habe ich die obere Abdeckung abgenommen und Richtung Handrad mit einem warmen Föhn gewedelt. Das hatte zur Folge, dass ausgekuppelt das Handrad deutlich leichter läuft als vorher. Eingekuppelt gibt es keinen Unterschied zu vorher.
Meine Frage: Gibt es Lagerstellen der Armwelle, bei denen ich Nähmaschinenöl dazu geben kann? Oder vorher besser WD 40?
Die Nadelmechanik ist beweglich und der Nähfuss geht auch nach unten und läßt sich wieder hochstellen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass in dieser Ecke etwas Öl helfen würde. Die Greiferlaufbahn habe ich schon geölt, da gab es keine Verbesserung.
Um an die Nadelmechanik heranzukommen, muss ich das komplette Gehäuse abbauen, habe ich das richtig verstanden? Ich scheue mich etwas davor, weil es da empfindliche Plasticlipse gibt. Beim Oberteil ging das erstaunlich gut.
Zum Umlaufgreifer: Würde es helfen, auf Verdacht eine Ladung WD40 reinzusprühen und das Handrad rückwärts zu drehen in der Hoffnung, dass sich dann ein versteckter Faden zeigen würde?
Grüße von
Werner
Dafür habe ich die obere Abdeckung abgenommen und Richtung Handrad mit einem warmen Föhn gewedelt. Das hatte zur Folge, dass ausgekuppelt das Handrad deutlich leichter läuft als vorher. Eingekuppelt gibt es keinen Unterschied zu vorher.
Meine Frage: Gibt es Lagerstellen der Armwelle, bei denen ich Nähmaschinenöl dazu geben kann? Oder vorher besser WD 40?
Die Nadelmechanik ist beweglich und der Nähfuss geht auch nach unten und läßt sich wieder hochstellen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass in dieser Ecke etwas Öl helfen würde. Die Greiferlaufbahn habe ich schon geölt, da gab es keine Verbesserung.
Um an die Nadelmechanik heranzukommen, muss ich das komplette Gehäuse abbauen, habe ich das richtig verstanden? Ich scheue mich etwas davor, weil es da empfindliche Plasticlipse gibt. Beim Oberteil ging das erstaunlich gut.
Zum Umlaufgreifer: Würde es helfen, auf Verdacht eine Ladung WD40 reinzusprühen und das Handrad rückwärts zu drehen in der Hoffnung, dass sich dann ein versteckter Faden zeigen würde?
Grüße von
Werner
Pfaff 230, Pfaff 230 Automatic, Pfaff Tipmatic 6122
Re: Pfaff Tipmatic 6122 warten/reparieren
Danke für die Tipps. Das Handrad habe ich nicht abbekommen, wie schon gemeldet. Ich habe das Gehäuse so weit demontiert, dass auch das Gebiet um den Greifer vollkommen frei war. Es gab dort keine Fäden und überhaupt in der ganzen Maschine keine Fussel oder Flusen. Sie scheint wenig benutzt worden zu sein.
Ich habe dann das gereinigt (mit WD 40) und geölt, was erreichbar war. Da ich das vordere und das hintere Teil des Gehäuses nicht ganz abnehmen konnte, weil ich Sorge hatte, die Klipse würden abbrechen, habe ich für das Reinigen und Ölen der Nadelstange die Maschine auf den Kopf gestellt.
Weil ich immer noch unsicher war, ob sie nicht doch zu schwergängig ist, habe ich sie gestern den Nähmaschinentechniker Pohle in Kiel gezeigt, der sie für gut befunden hat.
Bis zuletzt hatte ich mir die Justierung der Fadeneinfädelung aufgehoben. Die war verstellt, d.h. der Haken des Einfädlers war in der richtigen Höhe, aber seine Endposition war immer rechts von der Nadel.
Wie sich herausstellte, ist das Teil von hinten nur mit einer 3mm-Schlitzschraube befestigt und lässt sich gering in Querrichtung nach links und rechts verschieben. Ich habe die Schraube nur leicht gelöst und das Teil dann so verschoben, dass es das Nadelöhr durchdringt und so weit wie möglich nach vorne herausragt. Dann sollte man den Einfädler in dieser Position, ohne etwas im geringsten Maße zu verschieben, mit Daumen und Zeigefinger fixieren und mit der anderen Hand die Schraube auf der Rückseite festschrauben. Beim dritten Versuch klappte es dann, weil bei den beiden ersten sich während des Festschraubens doch etwas verschoben hatte. Geduld ist dabei nützlich.
Bei Dittrich gibt es das Teil auch neu, falls der Haken verbogen sein sollte:
https://www.dittrich-naehmaschinen.de/n ... -6150-6152
Man kommt auch ohne den Fadeneinfädler aus, die Vorbesitzerin hat ihn nach ihrer Auskunft nie benutzt.
Ich freue mich einfach, dass die Maschine nun fast wieder wie im Neuzustand ist Es gibt im Gehäuse keine Macken und der Tragegriff hat nach einer Reinigung keine Flecken mehr und er hat wohl auch wenig Sonne gesehen, d.h. er ist nicht über die Maßen ausgebleicht.
Danke noch einmal für die Unterstützung.
Gruß von Werner
Ich habe dann das gereinigt (mit WD 40) und geölt, was erreichbar war. Da ich das vordere und das hintere Teil des Gehäuses nicht ganz abnehmen konnte, weil ich Sorge hatte, die Klipse würden abbrechen, habe ich für das Reinigen und Ölen der Nadelstange die Maschine auf den Kopf gestellt.
Weil ich immer noch unsicher war, ob sie nicht doch zu schwergängig ist, habe ich sie gestern den Nähmaschinentechniker Pohle in Kiel gezeigt, der sie für gut befunden hat.
Bis zuletzt hatte ich mir die Justierung der Fadeneinfädelung aufgehoben. Die war verstellt, d.h. der Haken des Einfädlers war in der richtigen Höhe, aber seine Endposition war immer rechts von der Nadel.
Wie sich herausstellte, ist das Teil von hinten nur mit einer 3mm-Schlitzschraube befestigt und lässt sich gering in Querrichtung nach links und rechts verschieben. Ich habe die Schraube nur leicht gelöst und das Teil dann so verschoben, dass es das Nadelöhr durchdringt und so weit wie möglich nach vorne herausragt. Dann sollte man den Einfädler in dieser Position, ohne etwas im geringsten Maße zu verschieben, mit Daumen und Zeigefinger fixieren und mit der anderen Hand die Schraube auf der Rückseite festschrauben. Beim dritten Versuch klappte es dann, weil bei den beiden ersten sich während des Festschraubens doch etwas verschoben hatte. Geduld ist dabei nützlich.
Bei Dittrich gibt es das Teil auch neu, falls der Haken verbogen sein sollte:
https://www.dittrich-naehmaschinen.de/n ... -6150-6152
Man kommt auch ohne den Fadeneinfädler aus, die Vorbesitzerin hat ihn nach ihrer Auskunft nie benutzt.
Ich freue mich einfach, dass die Maschine nun fast wieder wie im Neuzustand ist Es gibt im Gehäuse keine Macken und der Tragegriff hat nach einer Reinigung keine Flecken mehr und er hat wohl auch wenig Sonne gesehen, d.h. er ist nicht über die Maßen ausgebleicht.
Danke noch einmal für die Unterstützung.
Gruß von Werner
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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