Rast und Gasser ZZ500 Zahnriehmen tauschen

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Noffie
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Re: Rast und Gasser ZZ500 Zahnriehmen tauschen

#11 Beitrag von Noffie »

Achim (js_hsm) hat geschrieben: Freitag 31. Juli 2026, 19:23
rastugasser hat geschrieben: Freitag 31. Juli 2026, 18:59 Hat die Pfaff 260/262 solche Schnurketten?
Ich habe heute eine Pfaff Nähmaschine unbekannten Modells stehen gelassen weil sie eine Schnurkette hatte
Ja und ich habe bisher keine defekte gesehen wink
Nur von den Pfaff Modellen mit Reibrad solltest Du Abstand halten
Bei Pfaff häufiger zu sehen als man denkt - es sind die Schnurketten zwischen Motor und Handrad.
Wenn der Papi im Bastelkeller den Mechanismus nicht durchschaut hat und die Schnurkette - ohne den Motor zu Kippen einfach - über die scharfe Außenkante gewürgt hat
dann passiert das.
Das ist allerdings kein Beweis für einen Mangel der Haltbarkeit der Pfaff Schnurkette sondern ein deutlicher Beweis für einen Mangel an Grips der Hobbybastler. Die Nähmaschine ist unschuldig - sie kann nicht weglaufen. heul

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Achim (js_hsm)
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Re: Rast und Gasser ZZ500 Zahnriehmen tauschen

#12 Beitrag von Achim (js_hsm) »

Die zum Motor ist unkritisch da sie schnell gewechselt werden kann
Gruß, Achim

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Re: Rast und Gasser ZZ500 Zahnriehmen tauschen

#13 Beitrag von sputnik »

#10 Beitrag von Achim (js_hsm) » Freitag 31. Juli 2026, 19:23
rastugasser hat geschrieben: Freitag 31. Juli 2026, 18:59
Hat die Pfaff 260/262 solche Schnurketten?
Ich habe heute eine Pfaff Nähmaschine unbekannten Modells stehen gelassen weil sie eine Schnurkette hatte
Ja und ich habe bisher keine defekte gesehen wink
Nur von den Pfaff Modellen mit Reibrad solltest Du Abstand halten
Dem kann ich nur beipflichten und ergänzen: es betrifft ALLE NÄHMASCHINEN (nicht nur Pfaff) mit Reibradantrieb.
Der einzige Vorteil von Reibradantrieb ist die einfache und billige Herstellung.
#12 Beitrag von Achim (js_hsm) » Freitag 31. Juli 2026, 20:34
Die zum Motor ist unkritisch da sie schnell gewechselt werden kann
Auch das ist völlig korrekt.
Schnurketten funktionieren auf jeden Fall länger als viele Kunststoffzahnräder und Kunststoffteile.
#9 Beitrag von rastugasser » Freitag 31. Juli 2026, 18:59
...
Kann man Schnurketten nach jahrzehnten noch trauen?
Ich habe so etwas zum ersten Mal in einer Husquarna 2000 gesehen.
Diese habe ich aufgegeben. Sie ist total verhartzt gewesen. Bremsenreiniger half nur bedingt.

Hat die Pfaff 260/262 solche Schnurketten?
Ich habe heute eine Pfaff Nähmaschine unbekannten Modells stehen gelassen weil sie eine Schnurkette hatte.
Bremsenreiniger sind für Nähmaschinen ohne Scheiben-/Trommelbremsen völlig ungegeignet. An verharztes Fett im inneren von Lagern kommen sie nicht heran und können es auch nicht ausspülen wie z.B. Petroleum oder Waschbenzin welche eine erwünschte/vorteilhafte Rückfettung mitbringen ... und ausserdem greifen sie viele Kunststoffe/Isolierstoffe/Lacke an.
Hier gleich noch eine Anmerkung: Legierte Öle, auch die besten Motor- und Getriebeöle sind für Nähmaschinen (und andere feinmechanische Anwendungen) ebenfalls völlig ungeeignet. Für Nähmaschinen dürfen nur unlegierte Spinedel-/Weissöle verwendet werden.

Bei richtiger Dimensionierung und Behandlung halten Schnurketten gleich lang wie sehr gute Zahnriemen. Ich würde einer Pfaff 230/260/360 bei guter Pflege eine längere Lebenserwartung zuschreiben als JEDER heute käuflichen neuen Hausnähmaschine.

Zitat aus der Bewertung eines Einkaufs: "... Ich habe die (neu gekaufte) Maschine zuerst auf einem Stück Stoff ausprobiert und eingestellt ... da hat sie perfekt genäht. Aber als ich damit die erste richtige Naht nähen wollte war sie kaputt." Die Dame welche diese Bewertung schrieb hat sich dann noch zwei solche Maschinen gekauft, weil sie ihr so gut gefällt und sie, falls die zweite Maschine auch gleich wieder kaputt sein sollte, noch eine in Reserve haben möchte !
Vielleicht gibt es ja bald auch: "Nimm 10, zahl 3 Aktionen beim Nähmaschinenkauf?" wink
Ähnliche Bewertungen findet man leider mittlerweile häufig.

Für klassische Maschinen und Geräte ist eine zwar manchmal aufwendigere aber sehr effiziente Reparaturmethode das "Benzinbad". Dafür werden die Maschinen/Geräte bis auf die letzte Schraube zerlegt und die Metallteile im Petroleum/Waschbenzin Bad/Waschmaschine gewaschen. Für starke Verharzungen kann man die Stahlteile auch in einer Waschsodalösung kochen. Heute gibt es auch Kaltreiniger welche anstelle von Petroleum/Waschbenzin verwendet werden können (aber auch nicht jeder Kaltreiniger).

Das Benzinbad ist bei Generalüberholungen Standard und man kann dabei auch gleich alle Lager, Rollen etc. kontrollieren und bei Verschleiss nacharbeiten oder durch neue/übermass Teile ersetzen.

Achtung bei Aluminiumteilen: Aluminium besitzt keine Laugenbeständigkeit, da Natron- oder Kalilauge die schützende Oxidschicht des Metalls sofort angreifen und es zersetzen.

Eines der aktuell kostengünstigsten Waschmittel ist das von Achim schon öfters erwähnte "Lampenöl". Ich verwende manchmal auch Diesel oder Heizöl weil mich der Geruch nicht stört.

Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)

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