Sputniks Positionsgeber für China-Servo

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sputnik
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RE: Sputniks Positionsgeber für China-Servo - ACHTUNG ! ! !

#11 Beitrag von sputnik »

ACHTUNG ! ! !

Aus aktuellem Anlass ...

An SÄMTLICHEN ANSCHLÜSSEN an den Molex-Steckern liegt die VOLLE NETZSPANNUNG (230V) an !

Keine galvanische Trennung ... damit auch keine CE Konformität !

Bei Bedarf (Kinder, Haustiere, öffentliche Werkstätten, etc.) lässt sich das (die CE Konformität) aber relativ einfach mit Schutzdeckel, zusätzlichen Steckern und Optokopplern nachrüsten.

Der Betrieb solcher Geräte ist in Europa verboten !
Die CE-Konformität ist ein rechtlich verbindlicher Nachweis des Herstellers, dass ein Produkt alle geltenden EU-Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erfüllt.
Wer fehlerhafte Produkte in den Verkehr bringt oder die CE-Kennzeichnung unberechtigt anbringt, haftet zivil-, straf- und verwaltungsrechtlich dafür!


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TOM_MUE
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Re: Sputniks Positionsgeber für China-Servo

#12 Beitrag von TOM_MUE »

… @Sputnik - bist Du Jurist?
Ich frage nur weil das sehr dünnes Eis ist auf dem du gerade unterwegs bist!

1. Bei der CE Kennzeichnung geht es um eine Verordnung die nicht die Nutzung sondern der Verkauf und Vertrieb von Produkten in EU regelt.

2. Nicht jedes Gerät mit Elektrik benötigt automatisch ein CE-Zeichen. Pflicht besteht nur dann, wenn das Produkt in den Anwendungsbereich einer EU-Verordnung oder -Richtlinie fällt, die CE ausdrücklich verlangt. Für Produkte ohne solche Vorschrift ist die CE-Kennzeichnung sogar unzulässig.

3. Ist eine Kennzeichnung auf dem Gerät nicht möglich oder nicht sinnvoll, darf sie unter bestimmten Voraussetzungen auf Verpackung oder Begleitunterlagen stehen.

Quelle: https://eur-lex.europa.eu/legal-content ... perplexity

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sputnik
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Re: Sputniks Positionsgeber für China-Servo

#13 Beitrag von sputnik »

Das weiss ich alles ... aber Molexstecker sind wegen nicht ausreichendem Berührungsschutz nur für Schutzkleinspannung oder im inneren von Geräten, wo man sie eben nicht berühren kann zulässig. Es ist auch laut allen europäischen nationalen Vorschriften (DIN/VDE/ÖVE etc.) verboten in einem Stecker Schutzkleinspannung und Netzspannung zu verwenden. Das ist auch mit ein Grund warum bei EFKA Din-Stecker für Kleinspannung und Hirschmann-Stecker für Netzspannung verwendet werden.

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TOM_MUE
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Re: Sputniks Positionsgeber für China-Servo

#14 Beitrag von TOM_MUE »

sputnik hat geschrieben: Mittwoch 19. August 2026, 22:01 Das weiss ich alles ... aber Molexstecker sind wegen nicht ausreichendem Berührungsschutz nur für Schutzkleinspannung oder im inneren von Geräten, wo man sie eben nicht berühren kann zulässig. Es ist auch laut allen europäischen nationalen Vorschriften (DIN/VDE/ÖVE etc.) verboten in einem Stecker Schutzkleinspannung und Netzspannung zu verwenden. Das ist auch mit ein Grund warum bei EFKA Din-Stecker für Kleinspannung und Hirschmann-Stecker für Netzspannung verwendet werden.

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… wenn du dass alles weißt - wieso beziehst Du dich dann auf Verordnungen, die keinen Bezug auf das Betreiben oder die Nutzung von Produkten haben. Noch mal - CE ist eine Kennzeichnungspflicht für Hersteller von Produkten jeglicher Art, die ihre Produkte auf dem europäischen Markt in den Handel bringen wollen. Im Gegensatz dazu GS!
Ich bin bei Dir, das man sich genau überlegen sollte, was die eigene Verantwortung bei der Nutzung solcher Geräte angeht. Wo steht das Gerät und wer hat Zugang. Passiert etwas wird keine Versicherung der Welt einen Schaden bezahlen. Auch wenn erst bewiesen werden muss, das die eingesetzten Geräte nicht Normkonform waren. Bei Elektrounfällen ist aber zu 99% ein Gutachter bestellt. Noch kritischer wird es, wenn ich solche Geräte als Gewerbetreibender/Selbstständiger repariere, von dem Problem weiß und das Gerät dann nicht gegen eine Nutzung sperre, bevor das Problem nicht normkonform beseitigt ist. Dann mach ich mich strafbar.

VG
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Re: Sputniks Positionsgeber für China-Servo

#15 Beitrag von sputnik »

Nachdem mein umgebauter alter Efka Positionsgeber zwar brav seinen Dienst verrichtet aber meistens im Weg ist, nutze ich ihn aktuell nur als temporäre Lösung um schnell eine neue Maschine auszuprobieren.

Meiner Pfaff 134 habe ich deshalb jetzt auch einen eingebauten Positionsgeber spendiert. Leider sind bei der 134 die Platzverhältnisse nicht so grosszügig wie bei der 138 und so habe ich mich für eine Lösung mit Magneten am Handrad entschieden.
Bei der Klasse 134 ist hinter den Handrad eine eckige Wartungsöffnung damit man zum oberen Lager und Kegelrad der Königswelle ( = senkrechte Verbindungswelle um die Hauptwellen zu synchronisieren) kommt. Dadurch kann ich den Positionsgeber nur mit der oberen Hauptwelle antreiben ... und da ist im Gehäuseinneren zu wenig Platz für eine einfache & komfortable Lösung.
Deshalb habe ich mich für ein Elektronikgehäuse in dieser Wartungsöffnung entschieden.

Da bei dem montierten Motor beide Positionseingänge funktionieren gibt es auch zwei Magnete am Handrad (einmal magnetischer Pluspol und das andere Mal magnetischer Minuspol zum Positionsgeber ausgerichtet) und deshalb einen Sensor mit zwei Hallschaltern.

Die Ausgangsbasis waren wieder meine kleinen Arduino Modulplatinen welche für den Zweck entsprechend umgebaut wurden. Die Leuchtdioden durften bleiben, sind aber durch das Holzgehäuse von aussen nicht mehr sichtbar.

Geplant ist das Gehäuse durch ein 3D gedrucktes Kunststoffgehäuse zu ersetzen, für welches ich aber erst einmal die Maße brauche und die Funktion testen möchte.
Sensor 01.jpg
Sensor 02.jpg
Sensor 04.jpg
Sensor 05.jpg
Sensor 06.jpg
Sensor 07.jpg
Damit das Kabel nicht an der Königswelle scheuern kann bekam es noch einen im Gehäuse fixierten Schutzschlauch.

Fortsetzung folgt ...
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sputnik
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Re: Sputniks Positionsgeber für China-Servo

#16 Beitrag von sputnik »

Nachem das Gehäuse die Ecke zum verspreizen eingebüsst hat, wurde es mit Moosgummi festgeklemmt.
.
Sensor 09.jpg

Die Magnete halten bis ~2000 U/min magnetisch am Handrad, werden aber bei höheren Drehzahlen abgeschleudert und deshalb in der gewünschten Position mit Klebeband fixiert.

Der Schutzschlauch ist oben im Gehäuse festgeklemmt und -gebunden und unten mit dem Steckerkabel verlötet und an der hinteren Ständerschrauben mit Kabelbindern fixiert. Da kann sich nichts mehr bewegen/scheuern ... und das Kabel kann den Keilriemen nicht berühren. Trotzdem lässt sich die Maschine ohne weiteres wie gewohnt umklappen.

Erster Funktionstest erfolgreich bestanden. biggrin

Jetzt stören mich noch die beiden aussenliegenden Lampenkabel, welche ich ähnlich wie bei meiner 138er noch durch vorhandene Wartungslöcher im Gehäuseinneren nach unten führen werde.

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